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KEF-Empfehlung: Rundfunkbeitrag soll um monatlich 73 Cent sinken

Schreiben des Beitragsservice der Öffentlich-Rechtlichen: 8,76 Euro im Jahr weniger Zur Großansicht
DPA

Schreiben des Beitragsservice der Öffentlich-Rechtlichen: 8,76 Euro im Jahr weniger

Dank des neuen Rundfunkbeitrags kassieren ARD, ZDF und Deutschlandradio Mehreinnahmen in Milliardenhöhe, ein Teil davon soll an die Haushalte zurückfließen. Ein entsprechender Vorschlag der KEF geht nun an die Sender.

Mainz - Mit mehr als einer Milliarde Euro Mehreinnahmen durch den neuen Rundfunkbeitrag können die Öffentlich-Rechtlichen bis 2016 rechnen. Einen Teil davon sollen sie nun tatsächlich für die Senkung der Haushaltsabgabe einsetzen. Die monatliche Gebühr könne um 73 Cent sinken, schlug die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) am Mittwoch vor.

Der Rundfunkbeitrag würde damit von 17,98 Euro auf 17,25 Euro sinken. Im Jahr bedeutet das eine Ersparnis von 8,76 Euro pro Haushalt. Dieser niedrigere Beitrag könnte frühestens von 2015 an gelten, so die KEF. Es wäre das erste Mal, dass die Bürger weniger für die Sender zahlen müssen.

Insgesamt würden ARD, ZDF und Deutschlandradio bis 2016 1,146 Milliarden Mehreinnahmen ins Haus stehen. Damit würde deutlich mehr Geld ins System fließen, als die Rundfunkanstalten überhaupt ausgeben dürfen. Die Kommission empfahl deshalb, die Hälfte der zusätzlichen Erträge zur Senkung des Rundfunkbeitrags einzusetzen. Insgesamt schätzen die Experten die Einnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender in der Gebührenperiode von 2013 bis 2016 auf 30,81 Milliarden Euro.

Teilweise deutlich höhere Gebühren

Die KEF schickte am Mittwoch ihre Berechnungen an die öffentlich-rechtlichen Sender. Sie werden nun mit den Anstalten und den Bundesländern beraten. Die Entscheidung über eine mögliche Senkung ist den Ländern vorbehalten.

Nach Bekanntwerden der erwarteten Mehreinnahmen hatten mehrere Politiker eine Senkung der Abgabe gefordert. So hatte zum Beispiel Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich für eine Senkung um einen Euro plädiert.

Die Mehreinnahmen resultieren aus der neuen Rundfunkabgabe. Seit dem 1. Januar wird nicht mehr nach Geräten, die Rundfunk empfangen können, abgerechnet, sondern jeder Haushalt ist grundsätzlich zu Zahlung verpflichtet. Ein Teil der zusätzlichen Erträge stammt auch aus Änderungen bei den Unternehmen. Diese werden anders erfasst und müssen deshalb teilweise deutlich höhere Gebühren zahlen.

seh/dpa

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insgesamt 171 Beiträge
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1. Irre!
travelfox42 18.12.2013
Wahnsinn! 73 Cent! Ab 2015! Na das ist ja mal eine Ersparnis! Eine deutlichere Senkung wäre wohl sicherlich angebracht.
2.
eigen 18.12.2013
Lachhaft. Das ZDF als Sendeanstalt und die Konkurrenz innerhalb des ÖRR ist offensichtlich überflüssig. Es besteht kein Grund mehr als eine Sendeanstalt durch eine Zwangsabgabe zu finanzieren. Der Milliardenhunger der Verantwortlichen ist einfach nur bizarr. Sportereignisse uä kann auch der kommerzielle Sektor ohne Abstriche umsetzen. Bei Nachrichten, Bildungs- , Kinder- und Kultursendungen nehme ich gern die Möglichkeit des ÖRR wahr, aber dafür reicht eine Sendeanstalt. Zudem ist haarsträubend das die teuer produzierten Beiträge nicht dauerhaft abrufbar sind. Die Übereinkunft mit den kommerziellen Medien schädigt den Gebührenzahler. Also Zwangsabgabe halbieren, auf eine Sendeanstalt mit mehreren Sendern fokussieren und die Inhalte jederzeit abrufbar halten. Die Politik ist gefordert in der Richtung Druck zu machen, statt den ÖRR als Versorgungssystem zu betrachten.
3. Trotzdem gesetzeswidrig
bürger_dieses_landes 18.12.2013
Unabhängig von dessen Höhe ist der Rundfunkbeitrag gesetzeswidrig, denn es handelt sich um eine Steuer, die bei der derzeitigen Gesetzeslage so nicht erhoben werden darf.
4. Peanuts zuückgeben?
lmike 18.12.2013
Zitat von sysopDPADank des neuen Rundfunkbeitrags kassieren ARD, ZDF und Deutschlandradio Mehreinnahmen in Milliardenhöhe, ein Teil davon soll an die Haushalte zurückfließen. Ein entsprechender Vorschlag der KEF geht nun an die Sender. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kef-will-rundfunkbeitrag-um-73-cent-monatlich-senken-a-939780.html
wird nicht helfen! Die Geldabzocke der ÖRR ist verfassungswidrig und muß beendet werden. Aktuell auf "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht" Dr. Thomas Exner/Dennis Seifarth: Der neue „Rundfunkbeitrag“ – Eine verfassungswidrige Reform
5.
suedseefrachter 18.12.2013
Zitat von sysopDPADank des neuen Rundfunkbeitrags kassieren ARD, ZDF und Deutschlandradio Mehreinnahmen in Milliardenhöhe, ein Teil davon soll an die Haushalte zurückfließen. Ein entsprechender Vorschlag der KEF geht nun an die Sender. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/kef-will-rundfunkbeitrag-um-73-cent-monatlich-senken-a-939780.html
Dann rechnen wir mal, sagen wir jeder fleissige Deutsche (inklusive Babies) besitzt ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung in Deutschland. 0.73*80.000.000 = 58.400.000,00 EUR So jetzt sagen sie das es Milliardenüberschusse gibt, eine, zwei oder mehrere? Nehmen wir an eine. So was machen die dann mit den restlichen 941.600.000,00 EUR???
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