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Kommunikationsirrsinn: Wer bin ich - und wenn ja, wo?

Von Stefan Berg

Der moderne Mensch ist verkabelt wie auf der Intensivstation. Aber ist die Vollvernetzung via Facebook, Twitter und Co. wirklich ein Segen? Tatsächlich verlieren wir jede Beziehung zu Raum und Zeit. Unsere Hirne sind vom Herzen entkoppelt.

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Corbis

Verzweifelter Handy-Benutzer: Mini-Byte im Mega-Universum

Irgendwo zwischen Gate 8, Gate 10 und Dutyfree bin ich mit einem Mann zusammengestoßen. Er lief durch die Flughafenhalle, er schaute nach oben oder wer weiß wohin. Er stierte an einen imaginären Punkt. Er blieb stehen, aber sah sein Gegenüber nicht. Er blickte weiter in die Ferne und redete. Mit wem eigentlich? Mit der Luft? Er war verkabelt wie ein Kranker auf der Intensivstation. Kabel am Kopf, Gerät in der Hand. Die Sätze dieses Luftredners waren kurz. Er redete über Pläne, Termine oder davon, dass einer "anklopft" oder "das Netz" schlecht sei, schwanke. Wir gingen ein Stück parallel, ohne dass er es merkte. Er sagte: "Du warte mal" oder "melde mich später". Krüppel-Sätze.

Er redete und redete, er kreuzte meinen Weg an der Flughafentoilette. Rums. Sein Rollkoffer rammte in mein Schienbein. Er blickte hoch, wie aufgewacht, Schnur im Ohr, Verwirrung in den Augen. "Du, ich melde mich später", sagte er. Ich wäre mit einem "Tut mir leid" zufrieden gewesen. Ich wollte nicht, dass er sich später meldet. Aber er sprach ja gar nicht mit mir.

Er sah krank aus, gehetzt. Er schien nicht zu wissen, wo er war und wie man das macht, das Gegenüber grüßen. Konversation? Nein, stattdessen Gerätekommunikation.

Irgendwann saß ich in der Straßenbahn, neben mir zwei Jungs und zwei Mädchen, vielleicht 15 oder 16. Sie hatten Kopfhörer im Ohr, sie spielten an ihren Handys, sie schickten Nachrichten, wahrscheinlich twitterten sie. Social network, Facebook, keine Ahnung. Aber sie waren mehr als beschäftigt, sie waren absorbiert. Sie blickten nach unten, jeder auf sein Display. Vier Personen, vier Handys, viermal nach unten gebeugt. Station für Station. Keiner, der aufschaut. Handys in den Händen, aber untereinander keine Kommunikation. Verfangen im Netz des Netzes.

Es geht um Cash, und Zeit ist Geld

Seltsam, dass niemand beim Aussteigen winkt, dachte ich. Was fehlt? Was ist anders? Fragte ich mich. Klar, baggern, blinkern, flirten. Das haben wir in der Bahn getan, Blicke aushalten, Anschauen. Wer sagt den ersten Satz? Wer lächelt? Ansprechen oder Nichtansprechen? Oh Gott, und was kommt dann, nach dem ersten Satz? Was tun, wenn sie antwortet?

Das fehlt, das war anders.

Irgendwer erzählte mir von Finanzexperten, von Bankern, die in Europa leben und arbeiten, deren Chefs aber fern in Amerika säßen und alles im Griff hätten, zumindest glauben sie, alles im Griff zu haben. Börse, Aktie, Bilanzen hoch und runter, dazu der unermüdlich kletternde Dax. Die Finanzexperten im alten Europa dürften ihre Handys und Computer nicht ausschalten und herunterfahren, wenn die Sonne hier unter- und anderswo aufgeht. Sie müssten stets auskunftsbereit sein, wenn die anderen von der anderen Seite ihnen Fragen zuwerfen.

Es geht um Cash, und Zeit ist Geld. Was ist mit den Bilanzen? Wie hoch ist die Rendite? Sie müssen Zahlenparaden parat haben. Das Handy einsatzbereit. Sie leben in Gedanken nicht an dem Ort, an dem sie ihr Haupt betten. Sie sind Wanderarbeiter, die dazu ihre Füße nicht brauchen. Sie sind Nomaden des Hirns.

Wo bist du? Hallo, huhu - wir sind hier

Ich überlegte, was den Mann auf dem Flughafen, die Kids in der Straßenbahn und die ruhelosen Finanzmanager verbindet. Ich prüfte mich, mein Gesimse und meinen überhasteten und ungeschützten E-Mail-Verkehr, meine präsente Halbpräsenz, wenn ich mit einem Ohr zuhöre und mit dem anderen Auge die Flimmerwelt absuche. Ich erinnerte mich an die Gesten der Kinder, die meine glasigen Augen sahen, winkten wie Scheibenwischer und mich fragten: Wo bist du? Hallo, huhu - wir sind hier.

Wir haben ein und dieselbe Krankheit. Wir sind gegenwartsvergessen.

Irgendwo, zwischen Präteritum und Futur eins und zwei, führte die Gegenwart über Jahrhunderte ihr Dasein. Zugegeben, schon immer etwas eingequetscht, kurzlebiger als die unüberschaubare Zukunft und die endlose, gesprächige Vergangenheit. Aber da die Ereignisse noch nicht schneller als die Schatten waren, die sie vorauswarfen, hatte sie ihren Stammplatz. Auch wenn die Gegenwart sprachlich etwas spärlich ausgestattet war. Eine Zeitform? Da kicherten Futur eins und Plusquamperfekt. Ist ganz schön lausig im Vergleich mit uns.

Der Mensch ist zu recht stolz, natürliche Grenzen überwunden und eigene gezogen zu haben. Er kann die Weltmeere überfliegen, er hat die Gefahren der Natur gebannt, das Feuer beherrscht er - von Waldbränden abgesehen. Er baut Buhnen und Wälle, um die Wucht des Wassers zu begrenzen. Aber die Zeit? Was haben wir mit ihr angestellt? Warum haben wir sie wie das Feuer und das Wasser behandelt? Warum hat nicht mehr jegliches seine Zeit? Warum zerhacken wir alles in den Sekundentakt? Warum brauche ich ein Zeit-Management? Warum reicht nicht das Zeitgefühl? Wir haben womöglich die wichtigste Grenze überschritten, unsere eigene.

Die innere Uhr? Aus dem Takt geraten

"In Gedanken" waren Menschen zu allen Zeiten, manche waren in Gedanken versunken, abgetaucht auf dem Grund ihrer eigenen Phantasie. Manche tauchten nie wieder auf. Ab und an waren Menschen nicht dort, wo sie sich aufhielten, wo ihr Körper war. Es tut manchmal gut, sich hinfortzudenken, aus einer Situation heraus, zu einem anderen Menschen. Oder an einen anderen Ort. Es kann befreiend sein.

Als ich das erste Mal Verse von Rilke las, war ich sofort in dessen Gedankenwelt versunken. Ich hatte unwillkürlich das Gefühl von Verwandlung oder Versetzung gehabt. Es verwandelte sich die Wirklichkeit um mich herum, der Ort, an dem ich mich befand, aus Grau wurde Grün und Blau. Rilke sorgte für meine Versetzung, indem ich mich auf seinen Versen hinfortdachte. Langsam. Ganz langsam lernte ich die Sehnsucht kennen, die mich wie eine Sänfte trug. In diesen Momenten war Zeit ein wertvolles Gut, aber sie war kein Geld, sie hatte keinen Preis. Literatur ist Verlangsamung, daher der Genuss. Lesen "hält einen auf", Gott sei Dank. Lesen ist eine Übung in Transformation ohne Verlust der Gegenwart. Wer liest, der nimmt nicht nur mechanisch Buchstaben auf, sonst würden alle Menschen jeden Text genauso deuten. Lesen fusioniert das Nichterlebte mit dem Erlebten, es stärkt die Gegenwart. Literatur beschert so Gegenwartsgewinn. Sie sorgt für Veränderung, aber ist keine gewaltsame, keine brutale Entführung aus dem Jetzt.

Es gibt Parallelen zwischen Lesen und Glauben, es sind ähnliche Kulturtechniken. Der Glaube kann Berge versetzen oder zumindest den Gläubigen. Wer das Vaterunser spricht, dem kann Ähnliches widerfahren wie dem Rilke-Leser: die Übertragung der fernen oder fern angenommenen, erhofften Kraft in die Gegenwart. Wenn wir uns Zeit lassen. Auf das Glück hoffen und es nicht planen.

Aber das Handy? Der Server? Das Netz? Eine virtuelle, von uns selbst geschaffene Macht gibt inzwischen das Tempo vor. Wir passen uns an. Sie katapultiert uns aus der Gegenwart, sie hat die innere Uhr ersetzt. Die Gegenwart stirbt im Takt des Tastendrucks. Der Verlust der Gegenwart ist eine neue Krankheit. Unsere Art Kommunikation dient nicht mehr der Kommunikation, sie verhindert sie. Die Schlagzahl der Schlagzeilen übersteigt unser Fassungsvermögen. Ich biete eine Wette ab: Wer mir noch am Abend aus dem Gedächtnis alle Personen nennen kann, die er angesimst oder angemailt hat, dem schenke ich mein Mobiltelefon.

Lieber nirgendwo richtig als ganz am falschen Ort

Welche Kraft treibt uns? Welchen Reiz hat die Reizüberflutung? Ich glaube, ein Gemisch aus Angst und Hoffnung hat uns erfasst, ein Mix aus dem Glauben an die unbegrenzten Möglichkeiten und aus der Panik, immer etwas zu verpassen. Das Netz nährt die Hoffnung, dass von uns etwas hängenbleibt, wenn wir nicht mehr sind. Aber das Netz macht uns gleichzeitig klein, zum Mini-Bit im Mega-Universum.

Jegliches hat seine Zeit? Wer schreitet noch fürbass? Wer mag noch trödeln, wo Zeit doch so wertvoll ist? Wir sind lieber nirgendwo richtig als ganz und gar am falschen Ort. Wir geben uns nicht zufrieden mit Gedankenschritten, wir setzen hastig an zu Gedankensprüngen und landen in der Leere. Wir sind Nomaden des Kopfes und haben unsere Hirne von unseren Herzen und von unseren Füßen entkoppelt.

Wo bleibt die Zeit für Liebe in der Nomadenwelt? Wer kämpft um die Gegenwart? Wo bleibt die Gegenwehr? Wer wagt sich raus aus dem Teilchenbeschleuniger, der unsere Hirne zerreißt? Wer hört noch zu mit dem ganzen Ohr? Warum gehört Überwindung dazu, sich auszuklinken aus dem Netz der Sprachverwirrung? Wer zerstört das neue Babylon? Woher kommt die Illusion, mehr zu erleben, wenn man die Anzahl der Erlebnisse erhöht? Es ist schwer, den Fortschritt aufzuhalten, der keiner mehr ist.

In meinem Dorf, in dem ich jetzt öfter sitze, traf ich einmal eine alte Frau. Sie war geboren in dem Dorf am Fluss, sie kannte nur wenige Orte der Gegend. Sie hat nie in einem Flugzeug gesessen. Sie hat es nicht einmal bis Berlin geschafft. Der Fluss hat ihr viele Geschichten erzählt, er hat sie einfach angespült. Tote Fische, tote Menschen, das Lachen aus dem Nachbardorf. Sie kannte jede Furche im Baum, abgetastet in langen Nächten. Der Fluss hat ihr alles gebracht, die Liebe, die von Gegenüber geschwommen kam, der Krieg, der mit Tosen übersetzte. Sie kannte die Sterne und Geschichten von der Sehnsuchtsee. Sie hat das Leben genommen, wie es zu ihr kam, nicht umgekehrt. Ich habe ihr von Rom erzählt, von Venedig, von Amerika.

Sie hat staunend zugehört, aber nie geklagt, etwas verpasst zu haben.

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1. Schöner Artikel
tumatsch 25.12.2011
Zitat von sysopVerkabelt wie auf der Intensivstation:*Ist die Vollvernetzung via Facebook, Twitter und Co.*wirklich ein*Segen? Für Stefan Berg ist die Sache klar:*Der*Mensch verliert jede Beziehung zu Raum und Zeit. Wir haben unsere Hirne von unseren Herzen entkoppelt. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,802290,00.html
Ich bin nicht mit allem einverstanden, aber ich will nicht pingelig sein. Heute ist Weihnachten. Aber die Gegenwart, die nimmt niemand wahr. Sie ist die Leere zwischen 2 Gedanken der 1 Million Gedanken, die in einer Sekunde gedacht werden. Sagt wenigstens Buddha. Ich glaube ihm.
2. ...
Jan B. 25.12.2011
Zitat von sysopVerkabelt wie auf der Intensivstation:*Ist die Vollvernetzung via Facebook, Twitter und Co.*wirklich ein*Segen? Für Stefan Berg ist die Sache klar:*Der*Mensch verliert jede Beziehung zu Raum und Zeit. Wir haben unsere Hirne von unseren Herzen entkoppelt. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,802290,00.html
Leider nur zu wahr dieser Artikel. Ich fahre fast täglich in Hamburg U-Bahn und sehe jedes Mal mindestens 2 oder 3 Menschen, die selbst beim Aussteigen und weitergehen nur auf ihr Handy starren. Vielleicht mal alle paar Meter den Kopf heben, um sich zu orientieren. Und da ist es egal, ob Jugendlicher, Anzugträger oder Frührentner. Sehr amüsant ist auch, wie hektisch Menschen werden, sobald ihr Handy klingelt, nur um dann zu sagen, dass man in 5 Minuten eh da ist. Es ist schon seltsam...vor 5 Jahren gab es noch nicht diese Flut von Handys und trotzdem haben wir gelebt.
3. Das glaube ich absolut nicht,
irreal 25.12.2011
Zitat von sysopVerkabelt wie auf der Intensivstation:*Ist die Vollvernetzung via Facebook, Twitter und Co.*wirklich ein*Segen? Für Stefan Berg ist die Sache klar:*Der*Mensch verliert jede Beziehung zu Raum und Zeit. Wir haben unsere Hirne von unseren Herzen entkoppelt. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,802290,00.html
dass der Mensch die Beziehung zu Zeit und Raum verliert, weil der Mensch genau durch die hier angeprangerten Objekte in Wahrheit aus seinem Herzen entkoppelt wird und wiederum genau das gleiche Produkt (was das verursacht) ihn genau wieder dahin führen wird. Kleiner Umweg sozusagen, aber vielleicht irgendwann auch nicht mehr nur füpr ne zeitlang, sondern ne größere Zeitlang, als es noch in den letzten tausenden von Jahren möglich war. Ich bin auch noch nie in meinem Leben geflogen, aber mir hat noch nie ein Fluss eine Geschichte erzählt. Ich glaube aber sicher zu wissen, dass der Mensch besonders dumm dran ist, weil er einen Verstand bekam und nun erst weiß zu glauben, sein Leben ist besonders und bedarf eines besonderen Sinnes. Und diesen Sinn scheint er leider nur in seiner Bedeutung zu glauben und wenn es die aufgeblasenen Brüste von Wahnsinnigen sind oder die in Papier geschnitzten Zeichen die da meinen alles besitzen zu müssen. Der Mensch entscheidet letztendlich immer selbst ob er einem anderen Menschen hilft mit seinem eventuellen Können und am besten klappt das, wenn der Mensch sich nicht über einen anderen stellen muss und ich glaube, nur dann ist er ein wahrer Freund und es gibt nichts wichtigeres als diesen. MFG
4.
siggikleinert 25.12.2011
Zitat von sysopVerkabelt wie auf der Intensivstation:*Ist die Vollvernetzung via Facebook, Twitter und Co.*wirklich ein*Segen? Für Stefan Berg ist die Sache klar:*Der*Mensch verliert jede Beziehung zu Raum und Zeit. Wir haben unsere Hirne von unseren Herzen entkoppelt. http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,802290,00.html
Was soll die Larmoyanz? Wir leben nun mal nicht mehr in den Zeiten der Postkutsche. Diese vermeintlich tiefgründige Zivilisationskritik mit ihrer Technikskepsis ist weltfremd.
5. wer hat noch die kraft sich dem zu entziehen?
spargel_tarzan 25.12.2011
vielleicht bin ich zu alt, mit 59, vielleicht bin ich immun gegen diese sucht, wie ich immun bin gegen jede sucht, vielleicht. ich habe ein mobiltelefon, es gehört dem chef. oft ist es aus weil der akku leer ist oder ich vergessen hatte es einzuschalten, weil ich das telefon in besprechungen grundsätzlich ausschalte. ich konzentriere mich auf mein gegenüber. wenn das flugzeug am ziel stopt bleibt mein telefon aus, andere schalten es ein, hektisch, nervös. fahre ich im zug, morgens 5:30h, gibt es immer einen der telefoniert, belangloses geschwätzt - ich bin hier, du bist dort, bist du schon wach, wenn ja warum- im letzten urlaub las ich Nicholas Carr "wer bin ich, wenn ich online bin.. und was macht mein gehirn solange? vieles darin hat meine meinung bestätigt, einiges hat mich erschreckt. ich weiß ich bin auf einem guten weg, ich benötige diese fordergründigkeit nicht, nicht dieses oberflächliche geplapper, nicht diese aseptische künstlichkeit des digitalen zeitalters, das die menschen ärmer im geiste macht und die langfristig an ihrer eigenen dummheit sterben, weil alles auf maschinen übertragen wurde und das einzige was vielleicht noch funktioniert ist der reflex zu atmen. das denken erfolgt im social network das einem vorspiegelt und vorspielt was man gerne hätte: zuwendung, gefühle, menschliche wärme. sokrates war ein skeptiker der schrift, rückblickend hatte er vielleicht recht, wenn auch nur ein wenig, denn mit jeder neuen errungenschaft verlieren wir ein stück von uns selbst.
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Zum Autor
  • DER SPIEGEL
    Stefan Berg, Jahrgang 1964, ist seit 1996 SPIEGEL-Redakteur. Von ihm erschien vor wenigen Wochen die Erzählung "Zitterpartie", in der er sich mit seiner Parkinson-Erkrankung auseinandersetzt.

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