Lauder-Schenkung: Eine Milliarde für das Met

Kostbares Kunstgeschenk: "Für die Menschen, die in New York leben" Fotos
AP

Ein Geschenk im Schätzwert von einer Milliarde Dollar: Der Kosmetik-Erbe Leonard Lauder übergibt dem Metropolitan Museum in New York seine umfangreiche Kubismus-Sammlung, darunter Gemälde von Léger, Braque - und gleich 33 Picassos.

New York - Seit Jahrzehnten hat Leonard Lauder berühmte Kunstwerke des Kubismus zusammengetragen. Das Ergebnis dieser Leidenschaft macht er nun dem Metropolitan Museum in New York zum Geschenk: Der Kosmetik-Milliardär vermacht dem Met seine legendäre Kunstsammlung.

Diese beinhalte unter anderem 33 Werke des spanischen Malers Pablo Picasso, dazu Gemälde von Georges Braque, Juan Gris und Fernand Léger, teilte das Museum am Dienstagabend mit. "Dies ist ein außergewöhnliches Geschenk für unser Museum und unsere Stadt." Der Wert der Sammlung wird vom Magazin "Forbes" auf rund eine Milliarde Dollar geschätzt (rund 760 Millionen Euro).

Leonard A. Lauder ist ein Sohn von Joseph und Estée Lauder, den Gründern des Kosmetikkonzerns Estée Lauder. Der 80-Jährige ist mehrfacher Milliardär, er gilt als bedeutender Kunstsammler. Die Kubismus-Sammlung sei ein Geschenk "für die Menschen, die in New York leben und arbeiten, sowie an all diejenigen aus aller Welt, die hierher kommen, um unsere großartigen Kunstinstitutionen zu besichtigen", erklärte Lauder.

bos/AFP/Reuters

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insgesamt 10 Beiträge
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1. Bilanzwert Getöse
UCL 10.04.2013
Erneut diese aberwitzigen Wertangaben. Ein gesunder Neglect für dergleichen ist wünschenswert. Oder wie formulierten es sinngemäß die Kuratoren der Barnes-Collection noch in Art of the Steal und in einem vergleichbaren Fall bei einem Ghetty-Symposium : '… für unsere Stiftung ist die Qualität der angebotenen Werke unzureichend … zu teuer … zweitrangig … Phantasiepreise die wir dafür nicht zahlen würden … ' Nun denn. Erstmal anschauen, was es da so an Kubistischem gibt. Nur bitte nicht solch' irres Zahlengetöse !
2. Was soll man dazu sagen
chagall1985 10.04.2013
Der Teufel macht immer auf den größten Haufen. Das ist wohl einfach so. Diese Sammlung wird doch im Met völlig untergehen. Und auf die Frage, ob die Bevölkerung von New York wohl dringendere Probleme hat, als die Anzahl von Picassos von 200 auf 230 zu erhöhen, gibt das auch keine Antwort. Ich stelle mir immer die Frage was man mit 1 Milliarde alles hätte machen können. Jetzt hängt die im Keller des Metropolitan und wird alle paar Jahre mal kurz rausgekramt.
3.
_muskote 10.04.2013
die reichen beschenken die reichen. alles in ordnung her.
4. Immer dieser Sozialneid hier
marblau 10.04.2013
Warum kann man sich nicht über so eine tolle Geste freuen? Liebe SPON-Kommentar-Prüfer: Meine Hochachtung habt ihr. Jeden Tag dieses graue Gedankengut aus Missgunst, Besserwisserei, Neid und Hass lesen zu müssen, ich wäre schön längst der Depression verfallen.
5.
Tamarind 10.04.2013
Zitat von UCLErneut diese aberwitzigen Wertangaben. Ein gesunder Neglect für dergleichen ist wünschenswert. Oder wie formulierten es......
Ich weiß nicht so recht, was Sie da eigentlich aussagen wollen. Die Sammlung ist eine Schenkung, also muss auch niemand etwas dafür bezahlen. Vielleicht wissen Sie mehr ...?:
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