"FR" und "Berliner Zeitung": Chefredakteur Vorkötter vor dem Abschied?

Er gilt als einer der profilierten Blattmacher des Landes und verkörpert die Kooperation von "Frankfurter Rundschau" und "Berliner Zeitung": Nun soll Chefredakteur Uwe Vorkötter angeblich die Führung der beiden Tageszeitungen abgeben. Das meldet der Branchendienst "kress report".

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Uwe Vorkötter: Neue Aufgaben bei MDS?

Hamburg/Köln - Wie der Branchendienst "kress report" meldet, steht bei "Berliner Zeitung" und "Frankfurter Rundschau" ("FR") ein Führungswechsel bevor: Uwe Vorkötter, 58, bis lang Chefredakteur beider Blätter, soll als Chefredakteur abtreten.

Ein Sprecher des zuständigen Kölner Verlagshauses M. DuMont Schauberg (MDS) wollte sich auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE nicht zu der Meldung äußern.

Laut "kress" soll Vorkötter nach seinem Abschied aus der Chefredaktion andere Aufgaben für MDS übernehmen. In Frankfurt und Berlin solle es zukünftig wieder getrennte Chefredaktionen geben: Bei der "Berliner Zeitung" gelte Brigitte Fehrle als aussichtsreiche Kandidatin, in Frankfurt könne Rouven Schellenberger das Amt übernehmen.

Erst im Frühjahr 2011 hatte MDS eine weitgehende Fusion des angeschlagenen Traditionsblatts aus Frankfurt mit der "Berliner Zeitung" verkündet - Vorkötter, zuvor in Berlin, dann in Frankfurt und dann wieder in Berlin tätig, rückte an die Spitze beider Blätter.

sha

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