Wer in den nächsten Wochen durch den West Kowloon Cultural District in Hongkong spaziert, dürfte die präsentierten Werke des "Mobile M+: Inflation!"-Projekts nicht übersehen. Fünf Künstler aus China, Südkorea, Großbritannien und den USA zeigen riesige aufblasbare Skulpturen. Die Ausstellung mit den meterhohen Werken ist bereits die zweite Vorab-Aktion des M+-Museums, das voraussichtlich erst 2017 eröffnet wird.
Nach Angaben des Museums wollen die Künstler mit ihren Figuren - nach dem klassischer Yin-Yang-Prinzip - diverse Gegensätze miteinander verbinden: zum Beispiel Natur und Kunst, Vergänglichkeit und Konstanz sowie das Groteske und die Schönheit.
So zeigt zum Beispiel der Brite Jeremy Deller eine großflächige Stonehenge-Nachbildung vor der Skyline der Metropole. Grotesk wirkt das Werk des Chinesen Cao Fei: ein schnüffelndes Schwein mit großen knallroten Augen, das entfernt an das legendäre Vieh auf dem Cover des Pink-Floyd-Albums "Animals" aus dem Jahr 1977 erinnert. In Szene gesetzt hat die luftigen Skulpturen der aus Argentinien stammende und in Frankfurt lebende Künstler Tomas Saraceno.
Die Ausstellung ist noch bis zum 9. Juni zu besichtigen. Der Eintritt ist frei.
rom
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