Lead Awards einestages ist Webmagazin des Jahres

Die Lead Awards gelten als die Oscars der deutschen Medienbranche. Dieses Jahr konkurrierten über 500 Websites um den Preis. einestages, das neue Zeitgeschichts-Portal von SPIEGEL ONLINE, bekam Gold - und wurde zum "Webmagazin des Jahres 2008" gekürt.


Seit Oktober 2007 erzählt einestages seinen Lesern die besten, interessantesten, ungewöhnlichsten Zeitgeschichten. Vor allem macht einestages seine Leser zu Partnern in einem ehrgeizigen Projekt: dem Aufbau eines kollektiven Gedächtnisses unserer Gesellschaft im Internet. Auf einestages schreiben nicht nur Profis Geschichte, hier finden die Erlebnisse und Erinnerungen vieler Platz - kommentiert, bebildert, mit eigenen Sichtweisen ergänzt von der einestages-Community.

Zeitgeschichts-Portal einestages: "Webmagazin des Jahres 2008"

Zeitgeschichts-Portal einestages: "Webmagazin des Jahres 2008"

Über 10.000 einestages-Mitglieder bauen mittlerweile mit am dynamischsten Online-Archiv für Zeitgeschichte im deutschsprachigen Internet, etwa alle zwanzig Minuten kommt ein neues Mitglied dazu. Immer häufiger sind es die Texte der Leser, die es ganz oben auf die einestages-Homepage schaffen - und sogar auf die Seite von SPIEGEL ONLINE.

Die einestages-Mitglieder und -Leser können stolz sein. Denn einestages ist ihr Portal. Es sind die Hinweise der Leser, ihre Fotos, ihre Erinnerungen, die einestages einzigartig machen. Deshalb gebührt die Goldmedaille für das "Webmagazin des Jahres 2008" auch den Lesern.

Insgesamt vergab die aus 120 Medienexperten bestehende Jury Preise in 19 verschiedenen Kategorien. Die Awards gelten als wichtigste Auszeichnungen für Print- und Online-Medien in Deutschland. Sie wurden zum 16. mal vergeben.

In der Königskategorie "Leadmagazin des Jahres" hat das Berliner Kunst- und Modemagazin "032c" gewonnen. "Die Zeitschrift verkauft im nicht-deutschsprachigen Ausland über 35.000 Exemplare und ist damit ein wichtiger Kommunikator für deutsche Kunst und deutschen Stil in den USA, Europa und dem asiatischen Raum", lautete die Begründung der Jury.

Zum "besten Magazinbeitrag des Jahres" kürte die Jury das "SZ-Magazin" für sein Themenheft "Die Wahrheit über das Alter". Darin beantworten zehn Journalisten im Ruhestand drängende Fragen zum Thema Überalterung der Gesellschaft. Die Zeitschrift "Dogs" aus dem Gruner+Jahr Verlag gewann in der Kategorie "Newcomer-Magazin". Die Zeitschrift beweise, dass der deutsche Printmarkt sehr wohl neue, eigenständige Blattkonzepte hervorbringen könne, hieß es.

Weitere Preise gingen an "Geo" für die "Reportagefotografie des Jahres" und den "Stern" für das "Foto des Jahres". Zum "Cover des Jahres" wählte die Jury das Titelbild der ersten Ausgabe des wieder belebten "Zeit Magazin". Es zeigt den verkleideten Günter Wallraff und trägt die Überschrift "Kennen wir uns nicht?". Auf einer Folgeseite wird die Frage dadurch aufgelöst, indem dasselbe Cover mit Wallraff ohne Verkleidung zu sehen ist.

hmk/tdo/dpa



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