Lostart-Datenbank Die 25 veröffentlichten Werke aus dem Gurlitt-Fundus

Die Behörden haben 25 Bilder aus dem spektakulären Münchner Kunstfund in der Lostart-Datenbank aufgelistet, bei denen laut Angaben "der begründete Verdacht auf NS-verfolgungsbedingten Entzug" besteht. Hier die aufgelisteten Werke aus der Sammlung Gurlitt in alphabetischer Reihenfolge der Künstler.


  • Antonio Canaletto: "Sa. Giustina in Prà della Vale" in Padua, Druckgrafik, 1751/1800

  • Marc Chagall: "Allegorische Szene", undatiertes Gemälde
  • Hans Christoph: "Paar", Aquarell, 1924
  • Honoré Daumier: "Don Quichote und Sancho Panza", Gemälde, um 1865
  • Eugène Delacroix: "Conversation mauresque sur une terrasse", undatierte Bleistiftzeichnung
  • Otto Dix: "Dame in der Loge", Aquarell, 1922
  • Otto Dix: "Dompteuse", Aquarell, 1922
  • Conrad Felixmüller: "Paar in Landschaft", Aquarell, 1924
  • Erich Fraaß: "Mutter und Kind", Aquarell, 1922
  • Bonaventura Genelli: "Männlicher Akt", undatierte Zeichnung
  • Ludwig Godenschweg: "Männliches Bildnis", undatierte Druckgrafik
  • Ludwig Godenschweg: "Weiblicher Akt", undatierte Druckgrafik
  • Otto Griebel: "Kind am Tisch", undatiertes Aquarell
  • Otto Griebel: "Die Verschleierte", Aquarell, 1926
  • Bernhard Kretschmar: "Straßenbahn", undatiertes Aquarell
  • Wilhelm Lachnit: "Mädchen am Tisch", Aquarell, 1923
  • Wilhelm Lachnit: "Mann und Frau am Fenster", Aquarell, 1923
  • Max Liebermann: "Reiter am Strand", Gemälde, 1901
  • Fritz Maskos: "Sinnende Frau", Druckgrafik, 1922
  • Henri Matisse: "Sitzende Frau / In einem Sessel sitzende Frau", Gemälde, um 1924
  • Auguste Rodin: "Etude de femme nue debout, les bras relevés, les mains croisées au-dessus de la tête", undatierte Zeichnung
  • Théodore Rousseau: "Vue de la vallée de la Seine", undatierte Zeichnung
  • Carl Spitzweg: "Das Klavierspiel", Zeichnung, um 1840
  • Christoph Voll: "Mönch", Aquarell, 1921
  • Christoph Voll: "Sprengmeister Hantsch", Zeichnung, 1922

dpa



insgesamt 4 Beiträge
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Will Smith 12.11.2013
1. Beunruhigend
Ich habe die Bilder mal im Internet gesucht und fast alle in verschiedenen Auktionshäusern wiedergefunden. Und die Listungen reichen Jahre zurück (mindestens 2005 bei meiner groben Recherche). Warum fällt diesen Häusern nicht auf, dass die Besitzverhältnisse so unklar sind? Haben die Häuser nicht wenigstens einen Ruf zu verlieren?
goldring 12.11.2013
2. ich weiss nicht, ob es an den schlechten Fotos liegt,
aber die Qualität der bisher gezeigten Werke ist eher schwach.
etude 12.11.2013
3. Neben den bislang gezeigten Schinken…
…muss aber noch einiges an Hochkarätigem im Archiv schlummern, um auf die erhoffte Milliarde zu kommen! Hier zeigt sich wieder einmal, dass der Kunsthandel und nicht die Bekanntheit des Künstlers oder das wie auch immer gelagerte Können die Preise macht.
clausbremen 13.11.2013
4. Das ganze jetzt immerhin ...
... als das zu bezeichnen, was es tatsächlich ist, nämlich die "Sammlung Gurlitt", ist als Fortschritt zu bezeichnen. Vielleicht werden in naher Zukunft ALLE Rechte von Herrn Gurlitt ebenso respektiert.
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