Cartoon-Serie Matt Groening beendet "Life in Hell"

Drei Kaninchen und ein schwules Paar waren die Vorläufer für die wichtigste Zeichentrickserie des späten 20. Jahrhunderts: Mit der Cartoonserie "Life in Hell" wurde Matt Groening bekannt, mit den "Simpsons" zum Star. Jetzt ist der Strip zum letzten Mal erschienen.

Corbis

Hamburg/New York - Matt Groening beendet "Life In Hell". Wie die "New York Times" unter Berufung auf die Website der US-amerikanischen Journalistenschule Poynter Institute mitteilt, war der am 15. Juni 2012 veröffentlichte 1669. Strip der Serie zugleich ihr letzter.

"Ich hatte viel Spaß im Sinne von Sisyphos", so Groening, 58, in seiner E-Mail an das Poynter Institute, "aber nun wird es Zeit, dass Binky und Sheba und Bongo und Akbar und Jeff sich freinehmen." Damit meint Groening die fünf Hauptcharaktere der Cartoonserie, drei Kaninchen und ein homosexuelles Zwillingspaar.

Die erste Folge von "Life in Hell" war 1978 im "Wet Magazine" erschienen, später wechselte die Reihe zum Wochenblatt "L.A. Weekly" und zum "L.A. Reader." In den neunziger Jahren wurde sie weltweit von bis zu 380 Zeitungen übernommen. Zuletzt waren es nach Angaben von Poynter.org weniger als 40.

Als der Produzent James L. Brooks Anfang der achtziger Jahre einen Cartoonisten suchte, der zur "Tracey Ullman Show" kurze Trickfilme beisteuern könnte, entschied er sich schließlich für Matt Groening. Eine der wichtigsten Zeichentrickserien des 20. Jahrhunderts war geboren: "The Simpsons."

Der letzte Strip von "Life In Hell" ist online bei Poynter.org zu sehen.

sha

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.