Neue Harald-Schmidt-Show: Solo mit Dame

Mit Oliver Pocher wollte es nicht recht funken, vielleicht klappt es ja alleine wieder besser. Vereinsamen muss Harald Schmidt in seiner neuen alten Late-Show in der ARD allerdings nicht - ihm zur Seite steht unter anderem 3Sat-Moderatorin Katrin Bauerfeind.

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Entertainer Harald Schmidt: Das "Late-Night-Korrektiv" kehrt zurück

Düsseldorf - Harald Schmidt kehrt Mitte September mit seiner neuen wöchentlichen Late-Night-Show "Harald Schmidt" ins ARD-Spätprogramm zurück. Nach der Trennung von Kompagnon Oliver Pocher im Frühjahr wandelt der TV-Entertainer nun wieder auf Solopfaden - jedenfalls so gut wie.

Unterstützt wird Schmidt künftig von einem hochkarätigen Team. Dazu gehören unter anderem Katrin Bauerfeind, die vor allem als frühere Moderatorin des Internetformats "Ehrensenf" bekannt ist und zuletzt beim Sender 3sat tätig war, sowie der 1Live-Comedian Jan Böhmermann. Außerdem dabei: SWR-Moderator Pierre M. Krause und Peter Richter von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", zugleich Videoblogger bei FAZ.net.

Ansonsten bleibt vieles beim Alten: Der Zuschauer könne weiterhin auf die traditionelle Schmidt-Live-Band unter Leitung von Helmut Zerlett zählen, auch Stand-up, Schreibtisch und ein Gast bleiben zentrale Elemente der Sendung. "Harald Schmidt" sei das "Late-Night-Korrektiv, das die Geschehnisse der Woche aus Politik, Kultur, aktuellen Ereignissen, Sport und Entertainment wieder richtig einordnet", so die ARD.

Zudem sagte ARD-Sprecher Burchard Röver am Montag, Schmidt habe einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben, die Sendung werde also "mindestens bis Frühjahr/Sommer 2011 laufen, Fortsetzung nicht ausgeschlossen". "Harald Schmidt" wird jeden Donnerstag je 45 Minuten ab 22.45 Uhr zu sehen sein. Weitere Einzelheiten zur neuen alten Show will der 52-jährige Moderator am Mittwoch bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit ARD und WDR bekanntgeben.

Nach langen Jahren bei Sat.1 und einer Weile als Solo-Moderator in der ARD hatte sich der Entertainer 2007 mit Comedian Oliver Pocher zusammengetan. Die gemeinsame Sendung "Schmidt & Pocher" konnte jedoch nie wirkliche Kritikererfolge feiern - die Chemie zwischen beiden stimme nicht, so das Urteil vieler. Ein, zwei Skandale gab es, doch das war aber schon das Höchstmaß an Aufmerksamkeit, das das Duo in seiner gemeinsamen Zeit generierte.

Nach dem Ende der Zusammenarbeit wechselte Pocher, der von ProSieben zur ARD gekommen war, wieder zurück zu den Privaten. In der vergangenen Woche bescherte er RTL als Talkmaster der neuen Quizshow "5 gegen Jauch" eine Traumquote von 28,9 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe. Zuvor hatte er mit einem Fußballer-Casting seinen Einstand bei Sat.1 gegeben, wo er ab Oktober ebenfalls eine wöchentliche Late-Night-Show à la Schmidt bekommt - allerdings am Freitag.

can/dpa

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