Öffentlich-rechtliche Budgets: ARD-Anstalten rechnen mit hohen Überschüssen

Die jüngste Gebührenerhöhung haben die öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkanstalten unter anderem mit Einnahmerückgängen begründet. Dabei können sich viele Anstalten nach SPIEGEL-Informationen über dicke Überschüsse freuen.

Hamburg - Das neue Jahr begann für Fernsehzuschauer und Radiohörer mit einer Gebührenerhöhung: 17,98 Euro monatliche Rundfunkgebühren werden für ARD, ZDF und Deutschlandradio fällig - 95 Cent mehr als bisher.

Budget: Intern schätzt die ARD ein Plus von mehr als 493 Millionen Euro

Budget: Intern schätzt die ARD ein Plus von mehr als 493 Millionen Euro

Begründet haben die Sender die Erhöhung auch mit Einnahmerückgängen - tatsächlich aber prognostizieren viele Anstalten kräftige Überschüsse für die abgelaufene Gebührenperiode 2005 bis 2008.

So gehen in internen Schätzungen die ARD-Anstalten von einem Plus in Höhe von mehr als 493 Millionen Euro aus. Allein der Südwestrundfunk schließt vermutlich mit einem Überschuss von gut 195 Millionen Euro ab.

Im neuen SPIEGEL 3/2009:

Das Ende eines Milliardärs
Der Fall Merckle

Foto Jürgen Kirschner/ Action Press
Die ARD-Sender verweisen darauf, dass endgültige Bilanzen erst in den nächsten Monaten ermittelt werden. Bei einigen Sendern heißt es jedoch, sie müssten ihre Erwartungen für 2008 voraussichtlich noch nach unten korrigieren.

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