Design-Wettbewerb Küren Sie die beste Idee für die bessere Stadt

Wie lässt sich das Leben in der Stadt aufwerten? Mehr als 200 Ideen wurden eingereicht. Jetzt steht beim Orange Social Design Award die Entscheidung an. Zehn Vorschläge stehen auf der Shortlist. Stimmen Sie mit ab.


Trampen ist eine der ältesten Ideen der Share-Economy. Aber trotzdem ist es eher nichts für ältere Menschen, sich an die Straße zu stellen und den Daumen rauszuhalten. Dabei gibt es bei manchem abgelegenen Seniorenheim, das vom löchrigem Nahverkehrssystem nicht erschlossen ist, kaum eine andere preisgünstige Möglichkeit, um in die Innenstadt zu kommen.

Abhilfe schafft da die "Mitfahrerbank" für Senioren. Sie steht vor dem Alterssitz, ist leuchtend blau angemalt, und wer darauf Platz genommen hat, möchte gerne von einem freundlichen Autofahrer aufgesammelt werden. Diese Idee ist "ein Modul eines kleinen Mobilitätskonzepts", das beim Orange Social Design Award von KulturSPIEGEL und SPIEGEL ONLINE eingereicht wurde. Insgesamt wurden mehr als 200 Vorschläge bei dem Wettbewerb abgegeben, sie kamen aus ganz Deutschland, aber auch aus den USA, aus Indien, aus Brasilien und Hongkong.

Aus den Einreichungen hat eine Jury nun zehn für die Shortlist ausgewählt. Welches davon die beste ist, entscheidet aber nicht nur die Jury. Auch die Leser von SPIEGEL ONLINE können hier ihren Favoriten für den Publikumspreis wählen. Das Voting läuft noch bis zum 19. Oktober. Der Sieger wird am 27. Oktober auf SPIEGEL ONLINE und im KulturSPIEGEL bekannt gegeben.

Gute Ideen für die Schule gesucht!
Einige bekannte Konzepte finden sich auf der Shortlist, wie zum Beispiel das Urban Gardening Projekt der Prinzessinnengärten in Berlin oder die Öffentliche Gestaltungsberatung in Hamburg. Aus Indien kommt der Vorschlag für schnell aufzubauende, mobile Hütten, aus den USA ein komplexes Projekt zur Erfassung von Brachen. Es gibt aber auch ganz simple Ideen auf der Shortlist: ein kleines Basketball-Feld, das vor einem öffentlichen Mülleimer aufgemalt ist. So wird Sauberkeit in der Stadt zum Spiel. Oder zum Glücksspiel, je nach Talent.



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insgesamt 9 Beiträge
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airfresh 29.09.2014
1. Komplett übersichtlich...
Obwohl mich das Thema sehr interessiert, werde ich nicht mitmachen (können). Die Verteilung auf zehn teilweise sehr nichtssagende Fotos mit einem Link zu einem PDF ist absolut umständlich. Da erwarte ich schon eine nutzbare Aufbereitung. Zwei drei Absätze zu jedem Projekt zum Blättern, dazu gern weiterführende Links zu den Projektseiten oder eben diesem PDF. So macht das jedenfalls keinen Spaß.
twister-at 29.09.2014
2. Enttäuschend
Der Artikel wirkt, als habe man ihn halt schreiben müssen um wenigstens etwas "Content" zu bieten, ein paar Zeilen pro Projekt werden noch dazu geliefert, ansonsten wird auf zum Teil eher banal wirkende Ideen, die per PDF beschrieben wurden, verwiesen. Wieso die einzelnen Ideen von den 200 herausgepickt wurden, wieso andere nicht, wieso sie für bemerkenswert gehalten werden - all das bleibt im Dunkeln. Eine sachliche Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der Ideen ist ebenso nicht vorhanden. Das aufgemalte Basketballfeld vor dem Mülleimer mag ja auf den ersten Blik ganz nett sein (wie gesagt, es bleibt leider unklar, was die nicht in der Top 10 gelandeten Ideen sind), aber die Frage ist, inwiefern gerade hierzulande da wohl eher mit zerschmissenen Flaschen und Co. zu rechnen wäre. Der Sportparcours ebenso - ist es wirklich so eine grandiose Idee, wenn auf den ohnehin schon knapp bemessenen Flächen wie Bushaltestellen usw. nun noch, überspitzt gesagt, zu Kniebeugen, und Co animiert wird, auf dass die allzu hippen Leute nun auch noch die Wartenden nerven, wenn sie unbedingt an der Stange mit den Abfahrtzeiten noch ihre Dehnübungen machen wollen? Und wie vertragen sich die schnell aufgebauten Hütten mit der heutigen Politik in Bezug auf Obdachlose oder Asylanten? So wirkt es wie ein "wir wollen hip sein und hippe Ideen vorstellen", ähnlich wie die "Pfandringe" um die Mülleimer, bei denen niemand sich die Mühe machte mal z schauen, was denn Obdachlose dazu sagen würden. Alles in allem sehr enttäuschend.
twister-at 29.09.2014
3. Enttäuschend
Der Artikel wirkt, als habe man ihn halt schreiben müssen um wenigstens etwas "Content" zu bieten, ein paar Zeilen pro Projekt werden noch dazu geliefert, ansonsten wird auf zum Teil eher banal wirkende Ideen, die per PDF beschrieben wurden, verwiesen. Wieso die einzelnen Ideen von den 200 herausgepickt wurden, wieso andere nicht, wieso sie für bemerkenswert gehalten werden - all das bleibt im Dunkeln. Eine sachliche Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen der Ideen ist ebenso nicht vorhanden. Das aufgemalte Basketballfeld vor dem Mülleimer mag ja auf den ersten Blik ganz nett sein (wie gesagt, es bleibt leider unklar, was die nicht in der Top 10 gelandeten Ideen sind), aber die Frage ist, inwiefern gerade hierzulande da wohl eher mit zerschmissenen Flaschen und Co. zu rechnen wäre. Der Sportparcours ebenso - ist es wirklich so eine grandiose Idee, wenn auf den ohnehin schon knapp bemessenen Flächen wie Bushaltestellen usw. nun noch, überspitzt gesagt, zu Kniebeugen, und Co animiert wird, auf dass die allzu hippen Leute nun auch noch die Wartenden nerven, wenn sie unbedingt an der Stange mit den Abfahrtzeiten noch ihre Dehnübungen machen wollen? Und wie vertragen sich die schnell aufgebauten Hütten mit der heutigen Politik in Bezug auf Obdachlose oder Asylanten? So wirkt es wie ein "wir wollen hip sein und hippe Ideen vorstellen", ähnlich wie die "Pfandringe" um die Mülleimer, bei denen niemand sich die Mühe machte mal z schauen, was denn Obdachlose dazu sagen würden. Alles in allem sehr enttäuschend.
bembel71 29.09.2014
4. Idee für bssere Städte? Autos raus!
Wenn man attraktivere Städte haben will, ist die wichtigste Maßnahme: Den Autoverkehr auf das absolut notwendige Minimum reduzieren. Der massenhafte Autoverkehr verpestet die Luft, macht die Menschen durch Lärm und Abgase krank, und behindert den Verkehr. Die Autos machen die Lebensqualität in der Stadt kaputt und stehen nur allen anderen Verkehrsteilnehmern im Weg herum, so dass man sich in der Stadt kaum mehr bewegen kann.
norafontane 29.09.2014
5. Wenig einladend
Auch ich habe erwartungsvoll angefangen zu lesen, wurde aber ebenfalls enttäuscht. Wie kann man Leser/ Bürger zum Mitmachen auffordern und sie dabei so schlecht motivieren. Ich fand mich nur mühsam zurecht, fand die Texte wenig einladend, sehr im Seminarston dozierend und viele Konzepte wenig gemeinschaftsfördernd. Das klang mehr nach Fachhochschul-Labor als nach Bürgernähe. Schade um die verpasste Chance.
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