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Heute in den Feuilletons: Lesungen für den Apostaten

Heute finden weltweit Lesungen für den saudi-arabischen Dichter Ashraf Fayad statt, der wegen "Apostasie" zum Tod verurteilt ist. Der Pritzker-Preis für den chilenischen Architekten Alejandro Aravena findet viel Zustimmung. So wie der neue Film von Apichatpong Weerasethakul.

Efeu - Die Kulturrundschau

Literatur, 14.01.2016

Heute finden weltweit Lesungen für den saudi-arabischen Dichter Ashraf Fayad statt, dem wegen "Apostasie" die Todesstrafe droht. Die britische Dichterin Priya Basil benennt in der NZZ die Grenzen von Sprache in einem solchen Fall: "Wenn ein Leben zerbrochen wird - viel zu früh und ungerechterweise -, was entgegnen wir dann? Wie trösten wir einen Menschen, der sterben soll, nur weil er Worte in eine Ordnung gebracht hat, die das einzigartige Muster seines Seins in der Welt reflektiert? Wie drücken wir unser Mitgefühl für Ashraf Fayadhs Vater aus, der einen Schlaganfall erlitt, als das Todesurteil gegen seinen Sohn erging, und der wenig später starb?" Mehr zu den Lesungen im Guardian. Die FAZ druckt einige Gedichte Fayads.

Weiteres: In Paris hat Jonathan Littell die französische Übersetzung von Klaus Theweleits "Männerphantasien" vorgestellt, berichtet Christof Forderer in der taz. Außerdem bringt die FAZ Ashraf Fayadhs Gedicht "Frida Kahlos Schnurrbart".

Besprochen werden Kate'ina Tu'kovás "Das Vermächtnis der Göttinnen. Eine merkwürdige Geschichte aus den Weißen Karpaten" ( taz ), die Kriegstagebücher der Exilschriftstellerin Alja Rachmanowa ( NZZ ) Atticus Lishs "Vorbereitung auf das nächste Leben" (SZ) Alban Nikolai Herbsts "Traumschiff" (FAZ) und (via lit21 ) die als Superheldencomic publzierten Erinnerungen des Marvel-Autors Stanley Martin: "Amazing, Fantastic, Incredible - A Marvelous Memoir" ( Intellectures ).

Mehr zum literarischen Leben im Netz auf Lit21, unserem fortlaufend aktualisierten Metablog.

Kunst, 14.01.2016

In die Geschichte Vivan Maiers, die posthum aus dem Nichts zu einer der berühmtesten Fotografinnen des 20. Jahrhhunderts aufstieg, kommt nun mehr Licht. Kerri MacDonald resümiert ausführlich (hier und hier) im stets lesenswerten Lens-Blog der New York Times die Erkenntnisse mehrerer Forscherinnen, die nun die komplizierte amerikanisch-französische Famliengeschichte Maiers inklusive zerstrittenen Eltern und drogensüchtigem Bruder zusammengetragen haben."Es ist noch eine Menge mehr über Maiers Vergangenheit zu entdecken. Je mehr Detailes die Fotogemeinde entdecken wird, desto besser wird sie den Hintergrund der Tausende von Fotos in ihrem Nachlass verstehen." Eine der Forscherinnen, Ann Marks, hat ihre Erkenntnisse online publiziert.

Lego reagiert auf Kritik, nachdem die Firma dem Künstler Ai Weiwei aus politischer Angst eine Großlieferung verweigerte. Die Firma will jetzt ungeachtet der Person liefern und erklärt laut Artforum nun auf ihrer Website: "Wenn Sie eine große Menge von Lego-Steinen bestellen wollen, werden wir nicht fragen, was Sie damit bauen wollen. Wir bitten Sie nur darum klarzumachen, dass Ihr Werk nicht von uns unterstützt oder angeregt wurde, sofern Sie es öffentlich ausstellen wollen."

Außerdem: Für den Standard besucht Sebastian Borger eine neu gestellte Sammlungspräsentation über "Europa 1600-1815" im Victoria-and-Albert-Museum, mehr hier. In der taz unterhält sich Lalon Sander mit der Künstlerin und Netzaktivistin Michelle Proksell über das abgeschotete chinesische Netz.

Besprochen werden die Fotoausstellung "Marilyn und andere Diven: Remembering Sam Shaw" in den Opelvillen in Rüsselsheim ( FR ), eine Ausstellung über Samuel Pepys im National Maritime Museum in London (SZ) und die beiden Zürcher Ausstellungen "Akbars goldenes Erbe: Malerei für die Kaiser Indiens" im Museum Rietberg und "Andere Welten: Indische Malerei jenseits der Kaiserhöfe" in der Park-Villa Rieter (FAZ).

Film, 14.01.2016

"Cemetery of Splendour" heißt der neue Film des thailändischen Regisseurs Apichatpong Weerasethakul. "Obwohl auch 'Cemetery of Splendour' mit konventionellen Erzählweisen bricht, wirkt der Film zugänglicher als frühere Arbeiten des Regisseurs", beobachtet Michael Kienzl vom Perlentaucher. "Seine Themen hat dieser Regisseur schon lange gefunden. Mit jedem weiteren Film geht es nun darum, sie neu anzuordnen, zu variieren und zu überdenken. Dass sich die Brüche nicht wie solche anfühlen, ist dem ganzheitlichen Blick Weerasethakuls geschuldet. Er inszeniert einen durchlässigen Kosmos, in dem die Pforten zu anderen Welten stets offen stehen." Auch Ekkehard Knörer saß glücklich im Kino: "Weerasethakul zieht keine Grenzen. Die Montage trennt nicht, sondern verbindet, und zwar in einem stetigen Gleiten", schreibt er in der taz. Und Andreas Busche von ZeitOnline sieht in diesem Film auch eine politische Allegorie auf die Situation in Thailand, wo seit eineinhalb Jahren eine Militärregierung das Sagen hat: "Es geht auch um die Heilung eines schlafenden Landes" in diesem Film, der "das Kino als einen Ort des Träumens wieder ernst" nehme. Auch Cosima Lutz in der Welt erkennt politische Bezüge.

Weiteres: Daland Segler ( FR ) und Hubert Spiegel (FAZ) schreiben zum Tod der Schauspielerin Ruth Leuwerik.

Besprochen werden Samirs "Iraqi Odyssey" ( taz , SZ , Perlentaucher ), Peter Fondas auf DVD veröffentlichter Film "Expedition in die Zukunft" aus dem Jahr 1971 ( taz ), Adam McKays Wirtschaftskrisenkomödie "The Big Short" ( Tagesspiegel ),Stephan Ricks "Die dunkle Seite des Mondes" ( SZ ) und diverse Western-Neuauflagen ( SZ ).

Architektur, 14.01.2016

Der Pritzker-Preis geht in diesem Jahr zu aller Überraschung an den chilenischen Architekten Alejandro Aravena. Überraschend ist das laut Niklas Maak in der FAZ vor allem deshalb, da Aravena "bisher nur relativ wenige ikonische Häuser gebaut" hat, dafür aber, wie Laura Weissmüller in der SZ darlegt, das "Quinta Monroy Housing" in Chile, eine Sozialbausiedlung, die es den Bewohnern aufgrund ihres fragmentarischen Charakters gestattet, sie nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten und damit zu komplettieren. "Aravena hat durch das Prinzip des Selberweiterbauens die Sozialhilfeempfänger zu stolzen Bauherren gemacht. Ein Ansatz, der in der Diskussion, welche Unterkünfte Deutschland für Flüchtlinge braucht, unbedingt Schule machen sollte. Und das ist nicht nur das Überraschendste, sondern auch das Beste am Pritzker-Preis 2016: Wie politisch er ist. Das macht diese Wahl so wichtig."

Musik, 14.01.2016

Eine hochnervöse Christine Lemke besucht für die Zeit den Pianisten Grigorij Sokolow nach einem Klavierabend im Künstlerzimmer des Berner Kultur-Casino, um mit ihm über Emil Gilels zu sprechen. Nur ein einziges Mal in dem Gespräch gelingt es ihr, ihn wirklich aus der Reserve zu locken: Als sie Gilels mit Swjatoslaw Richter vergleicht. "Warum diese beiden? Was ist mit Wladimir Sofronitzki? Er ist nur zweimal im Ausland aufgetreten, einmal in Polen, einmal in Paris. Ist er deshalb unbedeutender? Nein! Einer schreibt etwas, andere plappern es nach - und was herauskommt, ist wiederholter Quatsch. Genauso verhält es sich mit Ost und West. Die Magie eines Künstlers kommt weder aus dem Osten noch aus dem Westen, sondern einzig aus ihm selbst."

Hier zum Vergleich auf YouTube ein Stück, das alle drei spielen: Beethovens Appassionata gespielt von Wladimir Sofronitzki, von Emil Gilels und von Swjatoslaw Richter. Von Sokolov war die Appassionata leider nicht zu finden, aber dafür eine wundervolle Aufnahme von Beethovens Klaviersonate Nr. 9, opus 14.

Die Komponistin Olga Neuwirth erinnert sich in der Zeit an ihre Begegnungen mit Pierre Boulez, die sie u.a. dies lehrten: "Abweichungen und Turbulenzen hat er nicht beseitigt. Aus meiner Sicht gibt es in Boulez' Musik trotz genauestens durchdachten Materials ein universelles Fließen und ein Wissen darum, dass man die Quellen der Tradition nicht einfach trockenlegen kann. Er wusste, dass sich Musik und Schreiben nicht auf ein Instrument rationaler Kommunikation reduzieren lassen. Nie hat er in seinem Komponieren die poetische Dimension von Musik und Sprache eliminiert, die es erlaubt, von einer Idee zur anderen zu strömen. Mit seiner aus vielen gefährlichen und unvorhersehbaren Mikropassagen zusammengesetzten Poesie des Flüssigen evozierte er eine Art von Stabilität. Es gab für ihn keinen linearen Zeitsinn, sondern eher ein 'Immer-bereit' und 'Immer- noch-nicht', denn über allem steht ohnehin die kalte Hand der Zeit, die, wie ein Wunder, in seinen Kompositionen vorübergehend schmilzt."

Weiteres: Facebook ist zur Gedenkstätte für David Bowie geworden, staunt ein ergriffener Detlef Kuhlbrodt im Freitag. Für Pitchfork nimmt Jason Heller Bowies Verhältnis zu Science Fiction in den Blick (dazu passend kann man derzeit bei Arte David Bowies fulminanten Konzertfilm "Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" online sehen). Besprochen wird Amy Bergs Dokumentarfilm über Janis Joplin ( Tagesspiegel ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Gesellschaft, 14.01.2016

Die Welle der Entschuldigungs- und Ausweichmanöver nach den Kölner Übergriffen ebbt nicht ab. Die Zeit hat übers Blatt verteilt eine ganze Reihe von Artikeln zum Thema. Immer entsetzter stellt man fest, dass die lautesten Apologeten Frauen sind. Den Heiligenschein der Woche verdienen sich Hilal Sezgin und Malin Schulz. Schulz verbrachte Silvester in Hamburg und wurde von zwei arabischen Männern verfolgt und körperlich attackiert. Auf der Seite 1 der Zeit beschäftigt sie aber vor allem die Schadenfreude von "Leuten", die sich jetzt in ihren Ängsten und Vorurteilen bestätigt sähen. Auf Zeit online fragt Hilal Sezgin empört sich noch mucksende Feministinnen: "Wollt Ihr solche Männer, die versuchen, sexuelle Gewalt sogar gegen einen soliden westlichen Rechtsstaat durchzusetzen, etwa wieder zurück zu 'ihren' Frauen schicken?"

Nicht-wahr-haben-wollen und Nicht-sagen-wollen haben fatalerweise die Debatte bisher bestimmt, meint dagegen Bernd Ulrich, ebenfalls in der Zeit. Er diagnostiziert eine gewissen Ähnlichkeit im Bild, das sich Rechte und Linke von "den Deutschen" machen, die die Realität offenbar nur in kleinen, ausgewählten Portionen vertragen: "Erstere möchten den Deutschen möglichst wenige Flüchtlinge zumuten, Letztere möglichst wenige verstörende Tatsachen über Flüchtlinge."

Im Interview mit der FR erklärt Richard David Precht, er würde die Täter von Köln - die meisten "stammen offenbar aus Marokko" - am liebsten abschieben. Ansonsten bittet er zu differenzieren: "In Köln sind 200 Frauen sexuell belästigt worden. Sehr schlimm, gewiss. Aber unversehens erscheint uns das als eine weit größere humanitäre Katastrophe als das, was in den Herkunftsländern der Flüchtlinge passiert. So eine Wahrnehmungsverschiebung dürfen wir nicht zulassen."

Gestern hatte schon Ursula Scheer im FAZ.Net den scheinfeministischen "#ausnahmslos-Aufruf" kritisiert, weil er nicht konkret werde (unser Resümee). Thierry Chervel stimmt ihr im Perlentaucher zu: "Man soll das Offensichtliche - es waren zumeist nordafrikanische oder arabische Männer, und sie haben sich in eine Weise zusammengerottet, wie man es hierzulande nicht einmal vom Oktoberfest kennt - nicht mehr benennen können. Diese Verunklarung hat zur logischen Konsequenz, dass sich der Aufruf von den spezifischen Opfern dieses spezifischen Ereignisses distanziert."

Auch die 68erin Inga Griese wendet sich in der Welt an die #ausnahmslos-Autorinnen: "Also: Ich sag jetzt mal was zum arabischen, orientalischen, maghrebinischen - oder wie auch immer das politisch korrekt formuliert sein soll - Frauenbild. Und ich sage es am besten gleich: Ich will das nicht mehr. Ich will es nicht in meinem Europa. Und ich will mich nicht dafür entschuldigen müssen, dass ich es nicht will."

Im Freitag lobt Juliane Löfler die Autorinnen des #ausnahmslos-Aufrufs als "progressive Feministinnen", die für alle klar gestellt hätten, "was im jungen feministischen Diskurs längst Konsens war: Race, Class und Gender müssen zusammengedacht werden. Wer über die Rechte von Frauen spricht, muss die Rechte anderer diskriminierter Menschengruppen mitdenken."

Leserin uebung hat im Kommentar zu Löflers Artikel von dieser Art Feminismus allerdings die Nase voll: "Ja, es gibt auch so in Deutschland Gewalt und sexuelle wie sexualisierte Gewalt. Doch gibt es davon spezifische Ausprägungen. Massenhaft von mehreren Gruppen zu gleicher Zeit am gleichen Ort bedroht zu werden, gehörte bisher nicht dazu. Warum wird das hier versucht zu negieren, als überflüssiges Merkmal dieses Ereignissen zu bewerten? Wäre dem auch so, wenn es Skinheads mit weißen Schnürsenkeln gewesen wären? Ich kann dem neuen Feminismus nichts abgewinnen. Mit diesen Akteurinnen verbindet mich jedoch nichts mehr. Denn das lauteste, was ich aus deren Statements herausgehört habe, war: 'Habt euch nicht so, Opfer, sowas ist 'normal' hier.'"

In einem offenen Brief, den die Welt abgedruckt hat, fragt FDPlerin Katja Luding fassungslos: "Liebe Claudia Roth, liebe Feministinnen, was ist eigentlich mit Euch los?"

Weiteres: Für die NZZ erkundet Marion Löhndorf den Londoner Untergrund.

Kulturpolitik, 14.01.2016

In der SZ überlegt Gottfried Knapp, warum nirgends in Deutschland - auch nicht in München - so viele inhaltlich wie architektonisch interessante Museen stehen wie in Frankfurt. Es liegt wohl am starken privaten Engagement Frankfurter Bürger, vermutet er: "Städels Vorbild wirkt in Frankfurt bis heute mächtig nach. Wie kein anderes Museum in Deutschland profitiert das privat gegründete Kunstinstitut von der Spendenbereitschaft der Bürger und von den stattlichen Summen, die bei lokalen Firmen eingeworben werden. ... Seit Städels Ur-Initiative waren es immer wieder bürgerschaftliche Gruppierungen, die Verantwortung für einen bestimmten Bereich des Kulturerbes übernahmen und die so begründeten Sammelinstitute dem Magistrat der Stadt zur Pflege weiterempfahlen."

In Berlin hat Schlossbauherr Manfred Rettig das Handtuch geworfen, berichtet Ralf Schönball im Tagesspiegel. Bisher war er im Kosten- und Zeitplan geblieben. Doch eine Ankündigung von Monika Grütters im Tagesspiegel hat ihn offenbar zum Rückzug bewogen. Grütters hatte erklärt: "Natürlich haben wir immer den Kosten- und Zeitrahmen im Blick. Aber wenn Neil MacGregor nichts verändern könnte, da, wo es aus seiner Sicht notwendig ist, dann hätte ich ihn für das Humboldt-Forum nicht aus London holen müssen." Laut Schönball klang das "fast schon wie ein Freibrief. Die Kandarre jedenfalls, die Rettig angelegt hatte, um eine Kostenexplosion wie bei anderen Bauprojekten des Bundes zu verhindern - der Staatsbibliothek, dem Bundesnachrichtendienst oder der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel -, sie ist gelockert. Man darf davon ausgehen, dass Rettig das nicht wollte."

Im Interview mit dem Tagesspiegel erklärt Rettig: "Ich möchte schon ein Zeichen setzen. Man kann sich fürs zuverlässige Bauen auf den Kopf stellen, aber wenn die Disziplin bei den Nutzern nicht da ist, fährt so ein Projekt vor die Wand. Mit meinem Abgang wird das deutlich auf den Punkt gebracht."

In der FAZ greift Julia Voss auf einer ganzen Seite noch einmal den Fall Gurlitt auf und kommt zu dem Schluss, "dass Cornelius Gurlitt in Bayern nicht zum Verhängnis wurde, dass er NS-Raubkunst besaß. Sondern dass er, spätestens im Jahr 2012, isoliert und hilflos geworden war. So wurde er ein Bauernopfer, mit dem sich gut von staatlichen Versäumnissen ablenken ließ."

Medien, 14.01.2016

Medienkritik findet Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo im Interview mit Stefan Niggemeier oft reichlich übertrieben und hämisch. Einen gewissen Konformismus in den Meinungen beklagt er allerdings auch: "Ich glaube, unser journalistisches Personal ist zu einheitlich sozialisiert. Die Milieus sind zu ähnlich. Wenn Redaktionen neue Leute holen, holen sie jemanden, 'der zu uns passt'. Außerdem - das wird Sie vielleicht jetzt provozieren - wollen wir bei der Beurteilung auf der richtigen Seite stehen. Man stellt sich nicht so gerne gegen den Rest, denn dann kriegt man selbst ein paar Spritzer ab."

Außerdem: Die New York Times meldet (wie viele andere Medien), dass Al Jazeera America vollständig schließt. Man habe kein Geschäftsmodell gefunden. Im Netz gibt es viel Empörung über eine Charlie-Hebdo-Karikatur über den Flüchtlingsjungen Alan Kurdi, berichtet Spiegel Online.

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