Heute in den Feuilletons "Buddhismus in modularer Synthese"

Der "Guardian" feiert Pionierinnen der elektronischen Musik, deren Kompositionen schon für lauschende Außerirdische ins All gesendet wurden. Im "Tagesspiegel" erklärt Regisseur Herbert Fritsch seine Haltung zu Chris Dercon. Claus Peymann rät, den Mann einfach auszuzahlen.


Efeu - Die Kulturrundschau

Bühne, 22.06.2016

Mit einem offenen Brief hat sich die Belegschaft der Berliner Volksbühne gegen den kommenden Intendanten Chris Dercon ausgesprochen (mehr dazu im gestrigen Efeu). Zu den Unterzeichnern zählt auch Herbert Fritsch, der im Tagesspiegel-Interview mit Christine Wahl seine Position bekräftigt: "Es geht hier nicht darum, jemanden wegzumobben oder sich Neuem zu verschließen. Die Volksbühne war immer offen für neue Formen und neue Möglichkeiten. Ich habe von Anfang an gesagt: Chris Dercon kommt von der Tate Modern - why not? Das Problem ist, dass die Sachen, die jetzt hier von der künftigen Leitung als neu verkauft werden, in den letzten Jahren in der Volksbühne alle schon ausprobiert wurden und stattgefunden haben. Und das ist ein bisschen erstaunlich."

In einem weiteren offenen Brief stellt sich Claus Peymann an die Seite der Belegschaft der Berliner Volksbühne und fordert vom Regierenden Bürgermeister, Chris Dercon auszuzahlen. Und er ätzt weiter: "Dann könnten Sie 'unsterblich' sein und würden nicht als Killer der Volksbühne in die Geschichte eingehen. Noch eine kleine Bitte: Verhindern Sie, dass Ihr Schickimicki-Staatssekretär Renner sich weiterhin von Matthias Lilienthal beraten lässt, der ja bekanntlich der eigentliche Erfinder von dieser unseligen Personalie ist. Es reicht doch, dass die Münchner Kammerspiele von ihm in kürzester Zeit heruntergewirtschaftet wurden."

In der SZ fasst Mounia Meiborg die Debatten und Fronten des Konflikts zusammen. In der Welt setzt Jan Küveler auf die alte kapitalistische Strategie des Ausgleichs.

Weitere Artikel: Das "Überraschungspotenzial" der Berliner Autorentheatertage ist bislang "eher mau", schreibt Patrick Wildermann in seiner Zwischenbilanz für den Tagesspiegel. In der FR unterhält sich Arno Widmann mit Ruth Reinecke über Facetten ihrer Schauspielkunst. Martin Krumbholz schreibt in der SZ über das noch bis zum Wochenende gehende "Impulse"-Festival freier Theater in Düsseldorf.

Besprochen wird Adriana Altaras' Inszenierung der "Entführung aus dem Serail" in Kassel ( FR ) und Robert Carsens offenbar etwas grobe Inszenierung von Puccinis "Manon Lescaut" mit Anna Netrebko an der Wiener Staatsoper ( Standard , Presse ).

Musik, 22.06.2016

Am Wochenende huldigt das Deep Minimalism Festival im Londoner Southbank Centre den Pionierinnen der elektronischen Musik. Im Guardian stellt Jennifer Lucy Allan neben den Galionsfiguren Daphne Oram und Delia Derbyshire die schrägen Künstlerinnen vor, deren Musik derzeit eifrig wiederentdeckt wird: Zum Beispiel Laurie Spiegel, die "schon Synthesizer programmierte, bevor computergestützte Regler auch nur das Zwinkern im Auge eines Techno-DJs waren". Oder Eliane Radigue: Die französische Komponistin war eine frühe Anhängerin des ARP 2500 Synthesizer (der auch im Film 'Unheimliche Begegnung der dritten Art' zur Verständigung mit den Aliens diente). Sie brachte zudem den Buddhismus in die modulare Synthese und generierte damit ein sattes, schweres Brummen, wie in ihrem vom Tibet des 11. Jahrhunderts inspirierten Stück 'Jetsun Mila'." Open Culture hat unzählige Aufnahmen, Videos und Porträts zu einer wahren Schatztruhe versammelt.

Hier Laurie Spiegels Vertonung von Keplers "Harmonik der Welt", die als Eröffnungsmusik auf der berühmten Golden Record von der Voyager-Raumsonde ins All geschickt wurde, um den Außerirdischen eine Vorstellung der menschlichen Kultur zu geben.

In der taz berichtet Lisa Blanning vom Sonarfestival in Barcelona. Dass das Festival für elektronische Musik seinen einst flauschigen Nischencharakter als Szenetreff verloren hat, findet sie durchaus bedauerlich: "Während das Programm anfangs noch Aushängeschild für künstlerische Abenteuerlust und Relevanz war, macht es inzwischen viel mehr kommerzielle Kompromisse."

Besprochen werden neue Alben von Neil Young ( Welt ), Die Heiterkeit ( FR ), Swans ( Pitchfork ) und der Red Hot Chili Peppers ( FAZ , Pitchfork ) sowie ein Konzert von PJ Harvey ( Tagesspiegel , FAZ) und die Abschlusskonzerte des Leipziger Bachfests (FAZ).

Kunst, 22.06.2016

Sehr glücklich zeigt sich Peter Geimer in seiner online nachgereichten Zeit-Besprechung darüber, wie viele originale Manets man derzeit in Hamburg sehen kann. Dass die Ausstellung allerdings ein gehöriges Brimborium um die Bilder herum veranstaltet, stößt ihm bitter auf, denn es steht "die Inszenierung von Unmittelbarkeit in eigentümlichem Gegensatz zu Manets kühlen Bildern der Entfremdung, die man in den Räumen davor noch einmal so eindrücklich hatte betrachten können. Man mag einwenden, dass diese Kritik grundsätzlich jede Großausstellung trifft. In dieser aber, die das Sehen ausdrücklich zum Thema machen will, fällt die Tendenz zum Spektakulären besonders deutlich ins Auge."

Weiteres: Für den Freitag berichtet Sarah Alberti von der 11. Manifesta in Zürich.

Besprochen werden die Ausstellung "Wolfsburg Unlimited - Eine Stadt als Weltlabor" im Kunstmuseum Wolfsburg (SZ) und Gülsün Karamustafas Ausstellung im Hamburger Bahnhof in Berlin ( Tagesspiegel ).

Literatur, 22.06.2016

Zum Tod der Schriftstellerin Benoîte Groult schreiben Gregor Dotzauer ( Tagesspiegel ), Julia Bähr ( FAZ.net ) und Joseph Hanimann ( SZ ). In der Libération verabschiedet Johanna Luyssen vor allem die Feministin Groult, die ihr Leben am Meer der Freiheit und dem Hedonismus verschrieben hatte. Frank Schäfer schreibt in der taz einen Nachruf auf den Autor Wolfgang Welt. Für ein Deutschlandfunk-Feature befasst sich der Schriftsteller Thomas von Steinaecker mit der Renaissance der Jugendhörspiele in den vergangenen Jahren. Und für den Perlentaucher räumt Arno Widmann wieder zahlreiche Bücher vom Nachttisch.

Besprochen werden unter anderem neue Manga von Jiro Taniguchi ( Tagesspiegel ), Senthuran Varatharajahs "Vor der Zunahme der Zeichen" (FAZ) und Robert Macfarlans "Alte Wege" (SZ). Mehr in Lit21, unserem Metablog zur literarischen Blogosphäre.

Film, 22.06.2016

Kris Kristofferson wird achtzig. In der NZZ gratuliert Martin Schäfer dem "letzten großen Überlebenden der Sixties", der nicht nur Western mit Michael Cimino und Sam Peckinpah drehte, sondern auch Janis Joplin und Johnny Cash mit grandiosen Songs versorgte: "Mit einem Helikopter soll Kris Kristofferson in Johnny Cashs Garten gelandet sein, um ihm einen Song ans Herz zu legen... Tatsächlich wurde 'Sunday Mornin' erst in der Version von Cash zum Welterfolg. Ein Wendepunkt nicht nur für den Songschreiber, sondern für Nashville: Während der Live-Aufnahme in der famosen Grand Ole Opry saß Kristofferson im Publikum und wartete gespannt, ob Cash die für damalige Verhältnisse anrüchige Zeile 'Lord, I wish that I was stoned' wirklich singen würde. Er tat es. Und so war klar: Auch in der scheinbar braven Country-Welt durfte fortan Klartext geredet werden."

In der SZ erinnert Kurt Kister an den Suffkopp, Poeten und linken Countrysänger: "Ein Poet, ein Vollbartträger zu Zeiten, als man mit dem Vollbart noch dagegen war, ein Liebhaber, ein Versager. Und er ist auch eine Art amerikanischer Held, so wie man sich vor längerer Zeit amerikanische Helden gewünscht hat."

Weiteres: Maurice Lahde schreibt auf critic.de über den Film "Ordnung" von 1980, den das Berliner Zeughauskino heute Abend in seiner großen Werkschau zu Sohrab Shahid Saless zeigt. Besprochen werden außerdem Nicolas Winding Refns "The Neon Demon" ( Tagesspiegel , SZ) und Edoardo Winspeares "Ein neues Leben" ( SZ ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Europa, 22.06.2016

Land für Land fragt Tara Palmeri in politico.eu, wie die Öffentlichkeiten in Europa auf einen Brexit reagieren würden. Besondere Sorgen macht sie sich um Frankreich: "Frankreich ist zugleich Gründungsmitglied der EU und Ort einer der stärksten euroskeptischen Parteien in Europa. Das bringt es mit Blick auf das britische Referendum in die Klemme. Umfragen zeigen, dass Marine Le Pen, die erste Runde der Präsidentschaftswahlen 2017 passieren würde und in die Stichwahl käme. Die generelle Antipathie gegen Brüssel ist auch in Frankreich hoch - laut eine Pew Resarch-Umfrage hatten die Franzosen eine niedrigere Meinung von der EU als die Briten."

Kenan Maliks Erwägungen zur Brexit-Debatte klingen eher europa-skeptisch - er spricht vor allem das Demokratiedefizit der europäischen Institutionen an und zeigt, wie Europa etwa in der Flüchtlingsfrage versagte. Aber er erkennt auch an, dass die Europa-Skepsis auch tiefere Ursachen hat: "Politik läuft heute mehr auf technokratisches Managment hinaus als auf sozialen Wandel. Diesen Wandel nehmen die Leute als Krise der politische Repräsentation wahr, sie haben das Gefühl, dass ihnen eine politische Stimme verweigert wird und dass die politischen Institutionen weit entfernt und korrupt sind. Das Gefühl, im Stich gelassen worden zu sein, ist in der traditionellen Arbeiterklasse besonders stark, deren Isolationsgefühle nur noch stiegen, nachdem die Sozialdemokratischen Parteien die Vebindungen mit ihrem Ursprungsmilieus kappten."

Ein Austritt der Briten aus der EU wäre Wahnsinn, meint der britische Bestseller-Autor Robert Harris im Interview mit der Welt. Doch so hässlich nationalistisch die Kampagne der Brexit-Befürworter ist, ideologisch begründet sei der Austrittswunsch vieler Briten nicht: "Die Sprache und die Rhetorik der Brexit-Kampagne ist gegen die Eliten und gegen die Globalisierung gerichtet. Ihre Revolte ähnelt der jener, die sich von der Weltwirtschaft abgehängt fühlen. Das geht quer durch die Parteien - so wie das Phänomen Trump in Amerika. Wir sehen das überall in Europa. Die Welt ist zwischen Geschützten und Ungeschützten gespalten. Wer ungeschützt ist vor den Folgen der Globalisierung, ist wütend, und die alten Parteigrenzen sind dabei nicht länger von Bedeutung. Viele Brexit-Befürworter sind traditionelle Labour-Wähler aus dem Norden Englands, die nicht das Gefühl haben, noch Anteil an der Gesellschaft zu haben."

Ähnlich hat es auch die Autorin Nora Bossong bei einem Abendessen in London erlebt, erzählt sie auf Zeit online: "Es ginge für die meisten Briten gar nicht vorrangig um den Verbleib in der EU, sagte eine der Teilnehmerinnen bei unserem Dinner. Sie würden vielmehr über die großen gesellschaftlichen Probleme abstimmen, die derzeit auf allen Ebenen virulent sind, mit und ohne EU: über die Glaubwürdigkeitskrise der repräsentativen Demokratie, das Auseinanderdriften der Milieus, Radikalisierung innerhalb der Gesellschaft und die Sicherheit - vor allem aber über die Migration, die Ländergrenzen und die Frage, ob der Commonwealth in dieser Hinsicht nicht groß genug ist."

Außerdem zu Brexit: In der FAZ geht Patrick Bahners nochmal die Argumente britischer Historiker pro und contra Brexit durch.

Urheberrecht, 22.06.2016

Die Wikimedia-Stiftung verliert den Bilderstreit mit dem Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museum, meldet David Pachali bei irights.info. Das Museum hatte gegen die Stiftung geklagt, weil in der Wikipedia Museums-Reprografien an sich rechtefreier Gemälde gezeigt wurden: "Wikimedia beharrt auf seinen Standpunkt und kritisiert das Urteil: 'Wir sind davon überzeugt, dass das Gericht eine falsche Entscheidung gefällt und nicht berücksichtigt hat, welch langfristigen Schaden dieses Urteil für die Gemeinfreiheit darstellt', heißt es in der Erklärung. Die Wikimedia-Stiftung kündigte an, Widerspruch einzulegen und im Zweifel durch die Instanzen zu gehen."

Gesellschaft, 22.06.2016

In der NZZ sorgt sich Urs Schoettli um die demografischen Entwicklungen in China und Japan. Die durch Modernisierungen und den Wirtschaftsaufschwung erreichte höhere Lebenserwartung sowie der deutliche Rückgang der Geburtenrate, in China nicht zuletzt auf Grund der 1980 eingeführten Ein-Kind-Regelung, werden in den nächsten Jahren zur Überalterung der beiden Völker führen, befürchtet Schoettli, was wiederum weitreichende Folgen haben wird. In Japan schrumpft die Bevölkerung immer schneller. Und in China liegt die Fertilitätsrate der Frauen bei jetzt, 1,6. "Zu den großen Erfolgen von Chinas Modernisierung gehört die substanzielle Erhöhung der allgemeinen Lebenserwartung. Bei Maos Tod im Jahre 1976 konnte ein Durchschnittschinese mit einer Lebensspanne von 63 Jahren rechnen. Heute sind es bereits 75 Jahre. Zusammen mit dem Rückgang der Geburten bedeutet dies eine bald spürbare Veränderung der Bevölkerungspyramide."

Internet, 22.06.2016

Kann es sein, dass der Messengerdienst Slack Facebook in Verlegenheit bringen kann? Jedenfalls agiert die Firma intelligent, indem sie etwa Apps anderer Firmen integriert und sich so - anders als Facebook - zum Netz öffnet, schreibt Adrienne LaFrance in Atlantic: "Es gibt zwei kleine Brüche in der im übrigen totalen Dominanz von Facebook. Der eine betrifft die ganz Jungen, die lieber Snapchat und Instagram benutzen als Facebook. Und der andere die professional crowd, von der zwar viele bei Facebook sind - aber ebenso bei Slack, einem Dienst, mit dem sie immer mehr Zeit verbringen. 77 der Fortune 100-Firmen benutzen heute Slack, sagt die Firma."

Geschichte, 22.06.2016

Die taz bringt ein Dossier zum 22. Juni 1941. Erhard Eppler kritisiert im Gespräch mit Tobias Schulze in der taz die deutsche Geschichtsvergessenheit, was den Bruch des Hitler-Stalin-Pakts und den Feldzug gegen die Sowjetunion angeht: "Wir Deutschen wissen sehr genau, was in Oradour in Frankreich passierte, wo ein Dorf samt Einwohnern ausgelöscht wurde. Wir wissen aber nicht, dass es allein in Weißrussland mehr als 200 solcher Oradours gab. Im Kalten Krieg war es eben nicht opportun, darüber zu forschen. Deshalb hat noch in den neunziger Jahren die Wehrmachtsausstellung von Reemtsma einen solchen Aufruhr erzeugt."

Bernhard Clasen ergänzt ebenfalls in der taz: "Mehr noch als die Russen haben Ukrainer und Belorussen gelitten. Gleich zu Kriegsbeginn wurden Kiew und Sewastopol bombardiert, 250 ukrainische Dörfer dem Erdboden gleichgemacht, das gesamte Staatsgebiet wurde besetzt. 80 Prozent aller nach Deutschland deportierten Sowjetbürger waren laut Internetportal dozor.kharkov.ua Ukrainer. Jeder fünfte habe sein Leben im Krieg verloren. Seit 2000 ist der 22. Juni in der Ukraine staatlicher Gedenktag."

In einem weiteren Artikel schildert der Historiker Wolfram Wette den bestialischen Umgang der Deutschen mit den sowjetischen Kriegesgefangenen. Und Jan Feddersen folgte einer Berliner Diskussionsveranstaltung über "Antikommunismus und die Auseinandersetzung mit dem Zweiten Weltkrieg in der frühen Bundesrepublik" mit den Historikern Axel Schildt und Peter Steinbach. Auch andere Zeitungen erinnern. Im Gespräch mit der FAZ spricht etwa der norwegische Historiker und Faschismusforscher Terje Emberland über die norwegischen Freiwilligen bei dem Feldzug gegen die Sowjetunion.

Medien, 22.06.2016

Die Lage der Journalisten in der Türkei wird immer dramatischer, schreibt der Journalist und Blogger Yavuz Baydar in der SZ. "Etwa neunzig Prozent der türkischen Medien befinden sich jetzt mehr oder weniger unter der direkten oder indirekten Kontrolle von Erdo¿an. Eine 'genetisch veränderte' Medienlandschaft steht im Dienst der Macht des Präsidenten. Guten Journalismus gibt es nur noch bei ein paar kleineren TV-Kanälen und einer Handvoll Zeitungen mit niedrigen Auflagen. 32 Journalisten sitzen im Gefängnis, in den internationalen Ranglisten der Pressefreiheit hat die Türkei ein historisches Tief erreicht."

Der jüngste Streich: Ein Istanbuler Gericht hat gegen den Türkeiexperten der Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG), Erol Önderoglu, den Vorsitzenden der Türkischen Menschenrechtsstiftung, Sebnem Korur Fincani, und den Journalisten Ahmet Aziz Nesin Haftbefehl wegen Terrorpropaganda erlassen, meldet die FAZ. Alle drei haben eine Kampagne der prokurdischen Zeitung "Özgür Gündem" unterstützt, "die sich gegen den zunehmenden Druck auf die Zeitung richtet".



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