Heute in den Feuilletons Awopbopaloolalopbamboom

In der "SZ" ist dem niederländischen Autor René Cuperus sowohl das helle als auch das dunkle Deutschland unheimlich. Die "FAZ" kritisiert das Internet. Und die "taz" wünschte, Lenin hätte sich von Dada anstecken lassen.


Efeu - Die Kulturrundschau

Kunst, 05.02.2016

Schwerpunkt Dada

Dada-Spezialisten müssen heute taz kaufen - unmöglich, alle Artikel zum Thema zu nennen. Zwei Beiträge seien herausgegriffen (und einen zitieren wir in 9punkt). Kunstredakteurin Brigitte Werneburg stellt fest, dass die Dadaisten auch Chauvis waren: "Die Dada-Männer waren auf die Frauen, die bei Dada aktiv waren, nicht stolz. Sie schlugen kein Kapital aus einer Vorreiterrolle, die Dada zugefallen und eher widerwillig akzeptiert worden war. In ihren maßgeblich die Kanonisierung von Dada betreibenden Erinnerungen schrieben sie wie etwa Richard Huelsenbeck in den fünfziger oder Hans Richter in den sechziger Jahren die Frauen aus Dada und damit aus der Kunstgeschichte heraus."

"Mit dem Dada-Prädikat ist man schnell bei der Hand" schreibt Klaus Walter, der sich auf Spurensuche nach Dada-Einflüssen im Pop macht. "Hatte der große Jazzer Charles Mingus Dada im (Un)Sinn, als er 'Wham Bam Thank You Man' aufnahm, das wiederum David Bowie in 'Suffragette City' zitiert? War die schwule schwarze Heulboje Little Richard von Hugo Ball und Kurt Schwitters inspiriert, als sie ihren unsterblichen Schlachtruf wider die Ordnung der Dinge erfand: Awopbopaloolalopbamboom? Wie viel Dada steckt in 'My Baby Baby Balla Balla', mit dem die deutsche Beatband The Rainbows 1965 Platz 3 der Charts erreichte und dafür von älteren Landsleuten ins Arbeitslager gewünscht wurde?"

Viel kreative Energie im Geist von Dada spürt NZZ-Kritiker Philipp Meier in der von Juri Steiner und Stefan Zweifel konzipierten Ausstellung "Dada Universal" im Landesmuseum Zürich. "Sie haben eine frei fließende Assoziationskette von Kunstwerken, Dokumenten und Artefakten aus der Zeit und weit darüber hinaus geknüpft. Zu Eingang findet man sich etwa vor dem Phantom wieder, als das Hugo Ball aus den Schrecken des Frontkriegs in die Limmatstadt geflüchtet war: eine leere Hülle in Gestalt einer Pelerine der französischen Armee. Von dieser toten Haut gelangt man zum Skelett eines Urahnen des Dada namens Dodo - jener Vogel ohne Flügel, den eine ziemlich dadaistische Laune der Natur lange vor Dadas Zeit geschaffen hatte und der bereits in 'Alice im Wunderland' als Sinnbild für allen Nonsens steht."

Außerdem stattet Gina Bucher für die taz dem Zürcher Cabaret Voltaire einen Besuch ab, von dem aus die Dada-Bewegung vor hundert Jahren ihren Ausgang nahm. Im Tagesspiegel erinnert Christian Schröder an die Dada-Ursprünge im Cabaret Voltaire. Samuel Herzog beschreibt in der NZZ Tristan Tzaras Pläne für einen "Dadaglobe".


Weiteres :

Besprochen werden Laura Poitras' Ausstellung "Astro Noise" im Whitney Museum in New York ( SZ ), eine Ausstellung von Albrecht Dürers Druckgrafiken im Hessischen Landesmuseum ( FR ) und Dirk Westerkamps Studie "Ikonische Prägnanz" (FAZ).

Literatur, 05.02.2016

Die NZZ stellt die Shortlist zum Leipziger Buchpreis vor. In der SZ schreibt Thomas Steinfeld zum Tod der Autorin Ruth Rehmann.

Besprochen werden Ta-Nehisi Coates' "Zwischen mir und der Welt" ( SZ ), Ferdinand Peroutkas "Wolke und Walzer" ( SZ ) und neue Bücher zum Thema Dada ( taz ). Mehr in Lit21, unserem Metablog zum literarischen Leben im Netz.

Architektur, 05.02.2016

"Ein Votum für die Architektur als Kunst": Große Freude bei FAZ-Kritiker Michael Hierholzer über die Entscheidung des Deutschen Architekturmusems, den Architekturpreis 2015 dem Büro Bruno Fioretti Marquez für die beiden neuen Meisterhäuser in Dessau zuzusprechen: "Der Geist des Bauhauses, die Verbindung von bildender Kunst und Architektur, die propagierte Einheit von Kunst und Leben, die Wertschätzung des Handwerklichen, aber auch die Idee einer metaphysischen Ordnung, die sich in der gestalteten Materie niederschlägt: die Gebäude rufen dies alles auf, aber im Sinn eines bewundernden Zitats, der Reverenz vor einer vergangenen Epoche."

Film, 05.02.2016

Dieser Film dürfte ziemlich unangenehm sein für Hillary Clinton, meint Hannes Stein der für die Welt Michael Bays Bengasi-Thriller "13 Hours" sah: "Der Film zeigt kein schicksalhaftes Verhängnis. Er zeigt, dass es Warnungen gab; dass es unbegreiflicher Leichtsinn war, den Botschafter mit drei Hanseln als Begleitschutz in ein potenzielles Kriegsgebiet fahren zu lassen; dass den Profis, also den sechs CIA-Söldnern im Gelände nebenan, verboten wurde, ins Kampfgeschehen einzugreifen, als längst alles in Flammen stand. '13 Hours' zeigt ferner, dass die Sache mit dem Mord an Stevens nicht ausgestanden war - und dass die amerikanische Außenministerin und ihr Präsident stumm blieben, statt ihre Angestellten zu retten. Der Unterschied zu Entebbe, wo Israel alles tat, um seine Leute herauszuholen, könnte gar nicht größer sein."

Claudia Lenssen empfiehlt im Tagesspiegel die Cecilia Mangini gewidmete Retrospektive im Berliner Kino Arsenal: "Die große Spannbreite zwischen rabiater Gesellschaftsanalyse, Trauerarbeit über die kulturellen Verluste und kühnen Erzählformen, die italienische Filme ihrer Ära auszeichnete, spiegelt sich auch im Werk der heute 88-Jährigen. Das Kino, sagt sie, sei aber weder männlich noch weiblich. 'Das Kino ist das Kino.' Basta."

Und: Charlotte Rampling feiert Siebzigsten! Es gratulieren Fritz Göttler ( SZ ), Jan Schulz-Ojala ( Tagesspiegel ) und Andreas Kilb (FAZ). Und in der NZZ würdigt Christina Tilmann die Kunst der britischen Schauspielerin, vor der Kamera mit jedem Blick die Situation zu steuern: "Eine Minute nur, zu Louis Armstrongs Trompetenklängen von 'Stardust', und kein einziges Wort, in dieser berühmten Szene aus 'Stardust Memories' von 1980. Sie liegt auf dem Teppich, blättert in einer Zeitschrift, während Woody Allen ein Joghurt isst und sie beobachtet. Der Blick von Charlotte Rampling, gelassen, leicht spöttisch, überlegen, zunehmend amüsiert, geht über den Zeitschriftrand direkt in die Kamera, direkt ins Auge des Zuschauers, direkt ins Herz. Kein Wunder, dass man sich auf diesen einen Blick hin, der eine Ewigkeit zu spannen scheint, unrettbar und lebenslang verliebt."

Besprochen werden der griechische Thriller "Mittwoch 04:45" von Alexis Alexious (Caspar Shaller spricht auf ZeitOnline von einem "hochstilisierten Neo-Noir-Film"), Sarah Gavons feministischer Historienfilm "Suffragette" ( Tagesspiegel ) und das "Tatort"-Kino-Spinoff "Tschiller: Off Duty" mit Til Schweiger (SZ).

Bühne, 05.02.2016

Choreograf Alexej Ratmansky erklärt im Interview mit der NZZ, warum er Petipas Originalchoreografie für den "Schwanensee" in Zürich inszeniert hat.

Besprochen werden Choreografien von Marco Goecke, William Forsythe und Uwe Scholz für das Stuttgarter Ballett ( NZZ ), die Uraufführung von Miroslav Srnkas Oper "South Pole" durch Hans Neuenfels und Kirill Petrenko in München ( Welt -Kritiker Manuel Brug befiel "ödes, antarktisches Gähnen"), der Abend "Forsythe/Goecke/Scholz" am Stuttgarter Ballett ("Bravissimo", applaudiert Eva-Elisabeth Fischer in der SZ), Rafael Sanchez' Kölner Inszenierung von Shakespeares "Troilus und Cressida" (FAZ) und Calixto Bieitos Stuttgarter Inszenierung der raren Purcell-Oper "The Fairy Queen" (vermessen wird darin "das Weltreich der Erotik, das einerseits an die Klamotte grenzt, andererseits an den Hades", schreibt Reinhard Brembeck in der SZ).

Musik, 05.02.2016

Maurice White, Gründer von Earth, Wind and Fire ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Möge er den Shining Star gefunden haben.

Schön, dass nicht alle Musiker ins Rohr des Trübsinns blasen, wenn es um Streaming geht: In der Spex hält Malakoff Kowalski ein flammendes Plädoyer für Spotify und Co. und macht dabei vor allem die Position des Musikliebhabers stark, dem sich heute wahrhaftig ein El Dorado biete: Denn "der Punkt ist, dass die Schönheit, die Freiheit, die unendliche Impulsivität und die enthemmte Suche nach genau der Musik, die man in genau diesem einen Moment sucht, eine Kraft hat, wie sie auch das Internet selbst entfaltete als es die analoge Welt revolutionierte. ... Ich konnte nicht glauben, wie viel Musik es auf einmal zu entdecken und zu hören gab."

Sehr angetan berichtet Steffen Greiner in der Jungle World vom neuen Album "Painting With" von Animal Collective, das das "bislang zugänglichste der Band geworden [ist], obwohl es wieder knallt, fiept und knattert wie eine Kirmes und zugleich harmoniert wie der Pop in der goldenen Zeit der Sechziger. ... Aber tanzende Stimmen hin, die beste Queer-Politics-Hymne ('Golden Gals'), die je von weißen, heterosexuellen Männern geschrieben wurde, her: Die Gefahr, dass Animal Collective und ihr Bricolage-Sound langfristig der Hair-Metal der nuller Jahre werden - eine Musik, die nur in einer bestimmten Zeit funktionierte und später keinen Bezug zur Gegenwart mehr fand -, bleibt trotz der Inno­vationen, Intensitäten und Energien von 'Painting With' präsent." Für Pitchfork hat sich Jeremy Gordon mit der Band unterhalten.

Weiteres: Birgit Rieger berichtet im Tagesspiegel von den ersten Tagen der Club Transmediale in Berlin, bei der Markus Schneider von der Berliner Zeitung mitunter der Schädel brummt. In der taz befragt Klaus Walter die Popgeschichte auf Dada-Einflüsse. Jens Uthoff spricht in der taz mit Melissa Logan von den Chicks of Speed über den Einfluss von Dada. Klaus-Helge Donath bringt auf taz.de Hintergründe zum neuen Video von Pussy Riot. In seinem Poptagebuch für den Rolling Stone schreibt Eric Pfeil über die Italo-Soundtracks von Guido und Maurizio de Angelis. In der Zeit begeistert sich Lars Weisbrod für den hafen-proletigen Northern Soul der Hamburger Liga der gewöhnlichen Gentlemen. Hier ein aktuelles Video.

Besprochen werden das Album "Islah" von Kevin Gates ( Pitchfork ), das neue Album von Bloc Party ( Popmatters ), eine Edition der Schweizer Pianistin Dinorah Varsi ( NZZ ) sowie die letzte gemeinsame Aufnahme (Beethovens 4. und 5. Sinfonie) von Nikolaus Harnoncourt und dem Concentus Musicus Wien ( NZZ ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Ideen, 05.02.2016

Einen neuen Hass, der sich häufig gegen Angela Merkel (und die "Lügenpresse") richtet, diagnostiziert Thomas Schmid in einem Blogbeitrag in Deutschland - auch unter Intellektuellen: "Leise, aber deutlich ist der Weimarer Ton wieder zu vernehmen. Patzig, primitiv, weinerlich und das Gespräch durch putative Härte, die gleichwohl Schwäche signalisiert, unterbindend. Ein wenig beunruhigend ist das, weil es nicht mehr nur an extremen rechten und linken Rändern artikuliert wird, nicht mehr nur von den notorischen Schmuddelkindern kommt. Beunruhigend auch, dass der neue Hass dabei ist, in die Salons einzutreten."

Außerdem: Im Aufmacher des FAZ-Feuilletons mokiert sich Jürgen Kaube über die Idee, Arabisch in Deutschland zur verpflichtenden Fremdsprache zu machen.

Internet, 05.02.2016

Ist das Internet an allem schuld? Mathias Müller von Blumencron, Online-Chef der FAZ, sieht die Utopien der Netzgründer im Gebrodel der Verschwörungstheorien untergehen: "Wenn es den Trumps, Le Pens und Petrys dieser Welt gelingt, den etablierten Institutionen ihre Autorität streitig zu machen, dann auch deshalb, weil sie im Netz einen idealen Resonanzboden für ihre Empörungsrhetorik finden. Die globalen Plattformen der Erregung wie etwa Facebook sind ein sehr lukratives Geschäftsmodell." Wie hat Hitler es nur ohne geschafft!

Während das Internet die Demokratien also offensichtlich herabzieht, ist es in Diktaturen oft das einzige Gegenmittel, wie sich aus Francesca Ebels Porträt über den russischen Dissidenten Alexeij Nawalny in Politico.eu ersehen lässt. Nawalny hat eine Stftung gegründet, die Korruption untersucht: "Für ihn ist das Internet die einzige und wichtigste Waffe. Da er in den meisten Staatsmedien auf der schwarzen Liste steht, publiziert die Stiftung die Resultate ihrer Recherchen in Nawalnys Blog. Mit 1,35 Millionen Twitter-Followern bekommen die Berichte Aufmerksamkeit. Untersuchungen handelten von Putins Vermögen, den Luxusimmobilien russischer Oligarchen in London und den USA und sogar von den 10.000-Dollar-Uhren von Putins Sprecher Dimitri Pekow, dessen offizielles Regierungsgehalt vergleichsweise bescheiden ist."

Alarm: "Open Access macht alles kaputt - die Verlage, die Bücher, die Wissenschaft." Aber hat die FAZ je einen Artikel pro Open Access veröffentlicht? Heute warnt der Slawist Urs Heftrich davor, dass Open Access gar von Forschungseinrichtungen gefördert wird: "elektronische Bücher und Buchreihen, die frei zugänglich ins Netz gestellt werden. Natürlich kann man über die Zuständigkeiten und Aufgaben einer Forschungsgemeinschaft streiten. Unbestreitbar aber dürfte sein, dass das hier aufgelegte Förderprogramm nicht auf konkrete wissenschaftliche Inhalte zielt, sondern auf die Etablierung einer reinen Infrastruktur, die faktisch die klassischen Aufgaben eines Verlagshauses ersetzt, nur mit der Besonderheit, dass die Publikation direkt im Internet erfolgt."

Geschichte, 05.02.2016

Die taz bringt eine Dada-Ausgabe. Im beschaulichen Zürich wurden Weichen fürs Jahrhundert gestellt. Schade nur, dass die Spaßfraktion einen berühmten Nachbarn nicht überzeugen konnte, schreibt Andreas Fanizadeh im Eröffnungsessay: "Während Lenin, der geübte Schachspieler und Altphilologe, in zufälliger räumlich-zeitlicher Nähe in Zürich eine 'wissenschaflich objektive' Begründung für die Diktatur des Proletariats unter Führung seiner bolschewistischen Partei herbeivisionierte, verstand sich Dada als radikale Absage an jegliche positiv formulierte Menschheitsutopie." Dazu passend kann man sich beim WDR ein Hörspiel über das Cabaret Voltaire, Dada und die Folgen anhören.

Europa, 05.02.2016

Ein ziemlich ungemütliches Bild von der Lage in Russland zeichnet Benjamin Triebe in der NZZ. Erstmals seit der Finanzkrise ist die russische Wirtschaft - dank des fallenden Erdölpreises - geschrumpft. Damit droht zwar noch keine Insolvenz, aber der Aufschwung seit der Finanzkrise ist gefährdet: "Mangels weitreichender Liberalisierungen, Strukturreformen, der Bekämpfung von Bürokratie, Vetternwirtschaft, Selbstbereicherung und Korruption konnten sich nebst der traditionellen Rohstoffwirtschaft keine zusätzlichen verlässlichen Standbeine entwickeln. Schon seit dem Jahr 2012 schwächelt das Wachstum, weil der Ölpreis nicht mehr zulegte. Aus der Verschlechterung der Lebensverhältnisse erwächst eine Gefahr, die schwer einzuschätzen ist. Ausgerechnet wegen dieser Unberechenbarkeit entzieht sie sich den Kontrollversuchen des Kremls, der sonst von der organisierten politischen Opposition bis zur Medienlandschaft alles seinem Willen untergeordnet hat."

Putins Nimbus in der russischen Bevölkerung kann das alles vorerst nichts anhaben, meint Richard Herzinger in der NZZ. Er wird weiter versuchen, allen Zorn auf den Westen zu lenken. Schon die Einmischung in den angeblichen Vergewaltigungsfall eines russlanddeutschen Mädchens zeigt, wie das funktioniert: "Der Kreml scheut sich nicht mehr, die in der Ukraine erprobte Unterminierungsstrategie auf Westeuropa auszuweiten. Dort nutzt er die extreme Rechte, aber auch linkspopulistische Strömungen als Stoßtrupps gegen die liberale Ordnung. Wie Seehofers Beispiel zeigt, finden sich aber auch in der etablierten politischen Mitte zunehmend Willige."

Ein paar interssante Punkte macht der niederländische Autor René Cuperus in der SZ mit Blick auf die deutsche Debatte über Flüchtlingspolitik: "Ist das helle Deutschland historisch und soziologisch gesehen nicht gefährlich naiv? Das betrifft auch die Gegenreaktion in Deutschland. Sehr besorgt sind die Niederländer nämlich auch über Dunkeldeutschland, die schwarze, gewalttätige rechtsextreme Szene von Neonazis und Verwandten. Der rechte Rand Deutschlands ist viel aggressiver, gewaltbereiter und umfangreicher als der in den Niederlanden. Die Niederlande haben ein riesiges Rechtspopulismus-Problem... Aber sie kennen keinen rauen Rechtsextremismus; es gibt kaum Angriffe auf Flüchtlingsheime."

Außerdem: In der SZ wendet sich Andreas Zielcke gegen den Entzug der Staatsbürgerschaft bei straffällig gewordenen Doppelstaatlern. Bei Zeit online spricht Daniel Erk mit dem Historiker Klaus Jürgen Bade über Deutschand als Einwanderungsland.

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