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Heute in den Feuilletons: Schwarzer Kapellmeister mit Pickelhaube

Die "Berliner Zeitung" erinnert an den schwarzen preußischen Kapellmeister Gustav Sabac el Cher. Die "NZZ" begleitet einen ukrainischen Dichter an die Front. Die "taz" wundert sich über das Transgenderdrama "The Danish Girl": Was ist mit dem Sex?

Efeu - Die Kulturrundschau

Kunst, 06.01.2016

Schnell, nach London, ruft ein entzückter Manuel Brug in der Welt, nachdem er die Pastellbilder Jean-Étienne Liotards in der Londoner Royal Academy of Arts gesehen hat: "Pastelle sind meist auch stille Bilder, die Aufgeregtheit und Überspanntheit der Welt bleibt hier außen vor. Der Blick ist konzentriert auf ein Gegenüber. Gruppenarrangements sind selten, Stillleben werden bevorzugt, wie das auch hier ausgestellte chinesische Teeservice, das samt halb gegessener Butterbrötchen von einem eben beendeten Frühstück zeugt. Einem Liebesmahl vielleicht? Das Rokoko mag frivol sein, Jean-Étienne Liotard, der Genfer Calvinist, ist es nicht, er blendet diskret weg, zeigt durchaus Fleisch in erster Mädchenblüte, aber er stellt es nicht aus."

Weiteres: Für die taz porträtiert Michael Freerix die Berliner Künstlerin Sonya Schönberger. Besprochen wird die Ausstellung "Goldene Zeiten: Meisterwerke der Buchkunst von der Gotik bis zur Renaissance" in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien (FAZ).

Literatur, 06.01.2016

Der ukrainische Dichter und Sänger Serhij Zhadan gab an den Weihnachtstagen mit seiner Rockband Konzerte an der Front im Donbass. In der NZZ erzählt er von seiner Reise und den Begegnungen mit den Soldaten: "Die Ukraine erlebt wirklich sehr schwere Zeiten - physisch und, wichtiger noch, psychisch. Das alles erinnert an eine Bewegung im Dunkeln, wenn du irgendwo stehst und nicht erkennen kannst, wohin du gehen musst. Man kann in einer solchen Dunkelheit auch für immer steckenbleiben."

Ebenfalls in der NZZ erzählt der italienische Autor Carmine Abate von den Flüchtlingen, die in seinem Heimatort Carfizzi in Kalabrien ankommen und deren Blick viele der dort Ansässigen gut kennen: "Angst mit einem Rotzfleck aus Wut, eine Mischung aus Hoffnung und einer Traurigkeit, die wir nicht kannten. 'Doch, ich kenne sie', sagte einer der Rumänen, die seit ein paar Jahren im Ort arbeiten, bald als Handlanger, bald auf dem Land. 'Für mich war es nicht ganz so, aber fast', sagte ein alter Germanese, einer, der Gastarbeiter in Deutschland gewesen war. Er musterte sie neugierig. 'Als wir in Ludwigshafen ankamen, stach mir wirklich als Allererstes der Gestank des Himmels über der großen Anilinfabrik in die Nase. Ich erinnere mich an diesen Blick auch bei mir, genauso finster und voller Wut, um die eigene Angst vor den anderen zu verstecken.'"

Besprochen werden Dorota Maslowskas "Liebling, ich habe die Katzen getötet" ( Berliner Zeitung ), eine Ausstellung zum Berliner Peter-Szondi-Institut ( NZZ ), Anke Kuhls Bilderbuch "All the Children" ( NZZ ), Daniel Anselmes "Adieu Paris" ( FR ), António Lobo Antunes' "Mitternacht zu sein ist nicht jedem gegeben" ( FR ), Rudolf Stumbergers Reportage "Das kommunistische Amerika: Auf den Spuren utopischer Kommunen in den USA" ( Freitag ), Imran Ayatas "Ruhm und Ruin" ( ZeitOnline ) und Bora Cosics "Die Tutoren" (FAZ).

Musik, 06.01.2016

Harald Jähner erinnert in der Berliner Zeitung an den schwarzen preußischen Kapellmeister Gustav Sabac el Cher, der sich in Berlin um 1900 großer Popularität erfreute. Nachdem er als Militärmusiker beim "Füsilier-Regiment Nr. 35 Prinz Heinrich von Preußen" in Brandenburg gedient hatte, quittierte er 1909 "seinen Militärdienst, um in Berlin auf dem freien Musikmarkt Karriere zu machen. Mit dem 'Symphonischen Blasorchester Groß-Berlin' ist er in den 20er Jahren wiederholt im neu entstandenen Rundfunk zu hören. Er dirigiert Schubert, sogar Wagner, am liebsten jedoch leichte Operettenpotpourris. Gustav Sabac el Cher will gefallen, und es gelingt ihm spielend. Erhalten ist die Visitenkarte einer Verehrerin an den 'so liebenswürdigen wie schneidigen' Kapellmeister, der bei Tanzbällen schon mal sein Pult verließ, um die Damen von besonders plumpen Tanzpartnern zu erlösen."

Jan Brachmann schreibt in der FAZ zum Tod des Dirigenten Gilbert Kaplan. Jürn Kruse schreibt in der taz den Nachruf auf Achim Mentzel. Zum Tod des Jazzpianisten Paul Bley schreiben Gregor Dotzauer im Tagesspiegel und Ueli Bernays in der NZZ . Hier der Mitschnitt eines Konzerts von 1999:



Besprochen werden "Yo, Picasso" von Fatoni & Dexter ( taz ), Ennio Morricones Soundtrack zu Quentin Tarantinos "The Hateful Eight" ( Pitchfork ), ein Konzert der Jazzsängerin Erika Stucky in Zürich ( NZZ ) und Alan Rusbridgers Buch "Play it again: Ein Jahr zwischen Noten und Nachrichten", in dem der ehemalige Guardian-Chefredakteur davon berichtet, wie er sich an Chopins "Ballade Nr. 1" abarbeitet ( Zeit ).

Bühne, 06.01.2016

Für die Berliner Zeitung unterhält sich Kerstin Krupp mit der Schauspielerin Dagmar Manzel, die derzeit in "Kiss me, Kate" an der Komischen Oper zu sehen ist. Irene Bazinger hat sich für die FAZ mit Sven-Eric Bechtolf, dem Interims-Chef der Salzburger Festspiele, unterhalten. In der NZZ schreibt Lilo Weber zum Tod des Tänzers und Choreografen Jean Deroc. In der Welt schreibt Michael Pilz zum Tod des Unterhaltungskünstlers Achim Mentzel.

Film, 06.01.2016

Der Versuch des oscarprämierten Regisseurs Tom Hooper, mit "The Danish Girl" ein Transgender-Drama möglichst nah am Mainstream zu erzählen, um das Thema zu normalisieren, schlägt gründlich fehl, meint Barbara Schweizerhof in der taz: Alles nur edles Kostüm, und nichts dahinter, "die wirklich heiklen Fragen lässt er außen vor. Eben noch zeigt er sein Paar beim glücklichen heterosexuellen Beischlaf, später aber scheint Sex als Verlangen keine Rolle mehr zu spielen - womit das Drehbuch auch die realen Vorbilder mehr vereinfacht, als eigentlich nötig gewesen wäre. Und auch aus dem vielversprechenden Widerspruch, dass Vikander ihre Gerda als eine Frau anlegt, die aus dem üblichen weiblichen Rollenverständnis ihrer Zeit ausbricht, während ihr geliebter Mann auf der Suche nach seiner weiblichen Identität den 'schlimmsten' Rollenklischees nacheifert, macht der Film: nichts."

Außerdem: In der taz unterhält sich Toby Ashraf mit dem Regisseur Joachim Trier über dessen neuen Film "Louder Than Bombs", den Tod und die Nähe der Kriegsfotografie zum Kino. Für die Berliner Zeitung unterhält sich Patrick Heidmann mit Leonardo DiCaprio über die strapaziösen Dreharbeiten zu Alejandro González Iñárritus (in der FAZ von Verena Lueken ausführlich besprochenen) Frostfilm "The Revenant" (weitere Kritiken heute in NZZ und Welt ). Nicht vergessen sollte man angesichts des anhaltenden "Star Wars"-Hypes, dass George Lucas die Saga in den 70er Jahren mit einem unverhohlenen Quasi-Remake von Akira Kurosawas Samuraiklassiker "Die versteckte Fassung" in Gang gesetzt hatte: Bei der BBC erläutert Nicholas Barber die auffallenden Ähnlichkeiten zwischen beiden Filmen.


9Punkt - Die Debattenrundschau

Gesellschaft, 06.01.2016

Online schildert in der SZ eine Augenzeugin sehr eindrücklich die chaotischen Zustände am Kölner Hauptbahnhof, wo über Silvester eine große Anzahl von Frauen sexuell belästigt und bestohlen wurde. "Für die Masse an besoffenen Vollidioten waren viel zu wenig Polizisten da! Überall wurden Mädchen beschimpft und begrabscht. Ich habe noch nie so viele heulende Frauen gesehen - Frauen, die so voller Angst waren. Schlimm war, dass ich die ganze Zeit nicht wusste, was eigentlich los war. Zwischenzeitlich dachte ich, es gäbe eine Bombendrohung oder irgendwo sei eine Massenschlägerei. Die Situation war völlig entfesselt."

Nein, die Männer vom Kölner Bahnhofsplatz gehören nicht zu den aktuellen Flüchtlingen, meint Alice Schwarzer in Emma: "Diese jungen Männer sind das triste Produkt einer gescheiterten, ja nie auch nur wirklich angestrebten Integration! Sie sind das Produkt einer falschen Toleranz, in der fast alle - Menschen, Medien, Kirchen und Politik - unsere Demokratie, unseren Rechtsstaat, unsere Gleichberechtigung infrage stellen, ja mit Füßen haben treten lassen, zugunsten 'anderer Sitten' beziehungsweise einer ominösen 'Religionsfreiheit' - in deren Namen man Parallelwelten entstehen ließ und nicht auf Integration bestand."

Natürlich fehlen nun die Angriffe auf Angela Merkels Flüchtlingspolitik nicht. Alexander Marguier schreibt bei cicero.de: "Die staatlich forcierte Vermischung von humanitärer (und somit richtiger) Flüchtlingspolitik mit einem daraus gleichsam konkludent abgeleiteten Wohlstandsversprechen für junge Männer aus aller Welt hat zur Voraussetzung die Ignoranz. Ignoranz, gepaart mit der Hoffnung, der kulturelle Graben zwischen Gender-Deutschland und nordafrikanischer Machokultur werde sich schon irgendwie überbrücken lassen: Wir schaffen das!"

Ebenfalls bei Cicero.de beschreibt Petra Sorge, wie die Meldung über die Ereignisse in Köln, die zunächst schamvoll beschwiegen wurden, aus dem Ruder lief: Nein, es waren nicht "tausend Männer", die "zahllose Frauen" belästigten - so Schlagzeilen, die sie zitiert. Auch aus eher links fühlenden Medien kamen Verzerrungen, schreibt Sorge: "Korrekt berichten heißt auch, dass die Medien nicht nur Teilstücke beleuchten. Dass sie, um im Gatekeeper-Bild zu bleiben, nicht bestimmte Fakten abfangen und dem Leser vorenthalten. So verzichtete Spiegel Online auf die Information, dass Kölns Polizeipräsident Albers in einem Fall von einer Vergewaltigung sprach. Das ist auch eine Respektlosigkeit gegenüber den betroffenen Frauen."

Völlig übertrieben findet Daniel Bax in der taz die Vorwürfe, die Medien hätten nicht über die Vorfälle berichtet: "Dabei hat die Kölner Lokalpresse früh und ausführlich über die Ereignisse berichtet, sobald die ersten Augenzeugenberichte und Anzeigen vorlagen. Nun wird der Vorfall von interessierter Seite zum Menetekel für die Zukunft der Republik erklärt. Das ist völlig maßlos. Längst vorbei sind auch die Zeiten, in denen es zu den journalistischen Standards gehörte, die Nationalität oder Herkunft von mutmaßlichen Straftätern nicht zu nennen. "

In der Berliner Zeitung sieht Maritta Tkalec die Ursache für die Kölner Übergriffe in der unfreien Sexualität: "Wem Familie, Schule, Religion, Staat, Kultur, Tradition, was auch immer, ein heuchlerisches, doppelbödiges Geschlechterbild einpflanzte, dem ist nicht durch einen Integrationskurs zu helfen. Dem helfen hoffentlich viele positive Erfahrungen. Da aber liegt das Riesenproblem: Woher sollen die kommen? Egal, wer die Täter von Köln waren - Männer, die schon länger hier sind, schlecht integriert in einer kriminellen Parallelwelt leben, oder eine neue Art Sex-Hooligans oder Leute, die an Silvester besoffen mal Rache nehmen wollen an einer als provokant empfundenen Gesellschaft - mutmaßlich sind sie in Sexualnot gefangen."

Kulturpolitik, 06.01.2016

Eine noch weitergehende Verunstaltung der Berliner Mitte durch unfähige Gremien droht. Dankwart Guratzsch verzweifelt in der Welt geradezu an der Baupolitik des ehemaligen Bausenators und jetzigen Regierenden Bürgermeisters Michael Müller: "Von Schönefeld bis Tempelhof, von der Friedrichswerderschen Kirche bis zur Staatsoper und zu der in den Sand gesetzten IBA-Planung pflastern Baudebakel in historisch beispielloser Häufung seinen Weg."

Urheberrecht, 06.01.2016

Europa betreibt eine Urheberrechtsreform. An sich eine gute Sache, meint Friedhelm Greis bei golem.de, aber Digitalkommissar Günther Oettinger bevorzugt die großen Konzerne. Beim Thema Netzneutralität obsiegten die Telekomkonzerne (die allerdings dafür bei Roaming wenigner Einnahmen machen). Und "im Fall des Urheberrechts könnte es sein, dass die Kommission die Kreativwirtschaft mit einem europäischen Leistungsschutzrecht lockt. Recht ausführlich begründet das Strategiepapier, warum die Nutzung von Inhalten durch Suchmaschinen und News-Aggregatoren derzeit nicht angemessen honoriert wird."

Der Standard meldet unterdessen, dass deutsche Verleger in der VG Media erwartungsgemäß Klage gegen Google einlegen, um das Leistungsschutzrecht nun irgendwie doch noch in Deutschalnd durchzusetzen.

Europa, 06.01.2016

Einen lesenswerten Beitrag über Jaroslaw Kaczynski schreibt Thomas Schmid auf seinem Blog. Getrieben sei der polnische Premierminister vom Hass auf die kommunistischen Eliten, die nach 1989 bald wieder oben schwammen: "Kaczynski, der 2007 als Regierungschef scheiterte, hat das nie verwunden. Jetzt, wo seine Partei mit absoluter Mehrheit ausgestattet ist, will er die anti-kommunistische Revolution vollenden und das neue System in Bronze gießen. Dabei landet er dort, wo er doch nie sein wollte, beim politischen Alleinvertretungsanspruch. Es gilt wieder, was schon einmal - während der kommunistischen Herrschaft - gelten sollte: Die Partei hat immer recht. Eine seltsame Kapriole der Geschichte."

Auch in Deutschland versucht die Regierung immer wieder, Einfluss auf die öffentlich-rechtlichen Sender zu nehmen, räumt Christian Bommarius in der FR ein, trotzdem dürfe man nicht hinnehmen, wenn in Polen Justiz und Medien kaltgestellt werden: "Man kann von einem Staatsstreich durch die polnische Regierung sprechen. Der polnische Außenminister hat ihn mit den Worten verteidigt: 'Wir wollen lediglich unseren Staat von einigen Krankheiten heilen, damit er wieder genesen kann.' Die Krankheiten, die der Minister meint, heißen Unabhängigkeit der Justiz und Freiheit der Medien, es sind Symptome von Demokratie und Rechtsstaat. Die Kritik, auch aus Deutschland, an der polnischen Regierung kann gar nicht laut genug sein."

Silke Burmester sucht in ihrer taz-Kolumne nach den Scharen demonstrierender Journalisten, die sich mit ihren polnischen Kollegen solidarisieren, und spart dabei nicht an Sarkasmus: "Auf keinen Fall möchte die hiesige Journaille als empört oder gar erbost wahrgenommen werden. Warum auch? Man hat ja schließlich sein Pulver erfolgreich verschossen, als man vor einem Jahr anlässlich des Anschlags auf Charlie Hebdo deutlich sagte, dass so etwas nicht gern gesehen ist."

Caroline Fourest versucht (hier auf Französisch, hier auf Englisch), der internationalen Öffentlichkeit in politico.eu zu erklären, was Charlie Hebdo ist - antirassistisch, aber nicht multikulti-, und sie erzählt, dass die Zeichner des Blattes durch die Affäre um die Mohammed-Karikaturen um das Risiko wussten: "Wir zählten auf unsere Kollegen, um mit uns die Freiheit der Presse zu verteidigen, und einige, viele, haben das getan. Vor allem arabische und türkische Journalisten, die unerhörte Risiken eingingen, um ihren Beruf auszuüben. Andere, vor allem englische und amerikanische, sind uns buchstäblich in den Rücken gefallen. Sie logen über unsere Absichten, über die Chronologie, den Kontext (also die Basis von Journalismus) und verstärkten die Anschuldigungen der Fanatiker." Fourest erzählt auch, dass sie für ihr Buch "Lob der Blasphemie", das in Frankreich ein Bestseller war, auf Englisch keinen Verleger fand - obwohl sie selbst eine Übersetzung hatte finanzieren lassen. Man kann es nun auf Amazon und Itunes herunterladen.

Nicht katholische Schüler fühlen sich in Irland diskriminiert, schreibt Jennifer Duggan bei politico.eu. Kein Wunder: "Erziehung bleibe eine Domäne der Kirchen, die neunzig Prozent der staatlich finanzierten irischen Schulen betreibt. Die wenigen bekenntnisfreien Schulen haben lange Wartelisten, so dass Eltern keine andere Wahl haben, als ihre Kinder in eine katholische Schule zu geben."

Außerdem: Claus Leggewie fürchtet in der FAZ, dass ein deklassierter Mittelstand wieder Richtung Faschismus tendieren könnte.

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