Heute in den Feuilletons "Das ist seine Vorstellung von Empathie?"

Der "Tagesspiegel" schimpft auf das Theater Bochum und seine Idee, das Leiden von Flüchtlingen nachzuempfinden - dazu müsse man sich nicht selbst in einen Lkw sperren lassen. "Zeit Online" frustwandelt durch Banksys Freizeitpark "Dismaland".


Efeu - Die Kulturrundschau

Film, 03.09.2015

In Venedig hat das Filmfestival begonnen. Aus der Vorführung des Eröffungsfilms, Baltasar Kormákurs Bergdrama "Everest" mit Jake Gyllenhaal, kamen die FilmkritikerInnen allerdings mit langen Gesichtern. Für tazlerin Cristina Nord bot der Film eher zuviel: Kormákur will "Kritik am kommerzialisierten Bergsteigen üben, das Abenteuer und das Heldentum auskosten und es zugleich unterspülen, außerdem möglichst akkurat und detailreich das Scheitern der Expedition nachzeichnen. Dabei verliert 'Everest' eine eigene Position aus dem Blick." In der Welt findet Dirk Schümer "das Gebrüll des Eiswindes, das Gestolper der Moribunden, das hilflose Hin-und-her-Gefunke" streckenweise so unerträglich, dass er sich dieses Antiheldenepos "auch gut als Werbefilm für gemütlichen Wanderurlaub im Sauerland vorstellen kann". FAZ und SZ fehlte das Drama. Für den Tagesspiegel berichtet Christiane Peitz und die FR hat Daniel Kothenschultes Auftaktartikel nachgereicht.

Nach 13 Jahren Produktionszeit und einer ausgedehnten Reise durch die internationalen Filmfestivals ist die Strugatzki-Verfilmung "Es ist schwer, ein Gott zu sein", das Vermächtnis des kurz vor der Fertigstellung verstorbenen Regisseurs Aleksei German, nun auch bei uns im Kino zu sehen. Im Perlentaucher staunt Friedrike Horstmann über den Kraftakt, den dieser Film darstellt: "Der Schwarzweiß-Film ist maßlos und überbordend und von kaum mehr fasslicher Materialität der akustischen und visuellen Räume. Er ist monströs - in seiner Länge, in seinen Bildern der Gewalt. 177 Minuten Schlamm und Schleim, Regen und Rauch, Menschen in dreckigen Dörfern, in Höhlen oder Holzkäfigen." Auch Lukas Foerster zeigt sich in der taz hoch beeindruckt: "Außergewöhnlich ist die Welt des Films nicht aufgrund ihrer Exotik, sondern weil in ihr eine bestimmte Idee von Vorzeitlichkeit konserviert ist. Und zwar einer Vorzeitigkeit ohne jede relativierende Außenperspektive, eine Vorzeitigkeit, die nicht aus der Perspektive der Gegenwart entworfen wird, sondern sich ihren eigenen Regeln gemäß entfalten darf."

Weitere Artikel: Im Freitag erklärt Lukas Foerster seine Begeisterung für das Filmfestival von Locarno: Hier bildet sich "einiges ab von der Formenvielfalt und dem ästhetischen Reichtum des gegenwärtigen Weltkinos. Und erst recht: vom noch viel erstaunlicheren Reichtum der Filmgeschichte." In einer Reportage für critic.de berichtet Silvia Szymanski davon, wie sie in Brüssel ein altes Pornokino (auf-)suchte: "Das Kino atmete, als wäre es aus Fleisch." Außerdem ärgert sich Hadley Freeman (Freitag) über Journalistinnen-Klischees im Film (hier der Originaltext im Guardian). Bert Rebhandl stellt im Standard eine Retrospektive im Wiener Filmmuseum vor: "Noir/Polar" widmet sich dem französischen Kriminalfilm von den 30er Jahren bis zur Nachkriegszeit. In Artforum porträtiert Tony Pipolo Robert Ryan als Actor's Actor.

Besprochen werden Sergei Loznitsas Dokumentarfilm "Maidan" ( Perlentaucher , Filmgazette , critic.de ), Werner Herzogs "Königin der Wüste" ( Berliner Zeitung , Tagesspiegel , Welt ), Alex Ross Perrys in Großbritannien auf DVD erschienener Film "Listen Up Philip" ( taz ), Naomi Kawases Coming-of-Age-Geschichte "Still the Water" ( NZZ ), Philippe Garrels Film "Der Schatten von Frauen" ( Standard ), Jonathan Demmes "Ricki - wie Familie so ist" (FAZ), Gamma Baks Dokumentarfilm "Engelbecken" ( Berliner Zeitung , SZ) und die Kalter-Kriegs-Comedyserie "Sedwitz", die ab heute im Ersten ausgestrahlt wird (FAZ, hier die erste Folge vorab).

Bühne, 03.09.2015

Das Theater Bochum möchte es Passanten gestatten, sich in einem LKW einsperren zu lassen, um, wie es Dramaturg Olaf Kröck ausdrückt, die Lage von eingesperrten Flüchtlingen "zu versinnlichen." Rüdiger Schaper rauft sich im Tagesspiegel die Haare vor Wut: "Versinnlichen? Den Tod von 71 Menschen in einem Lkw? Wie stumpf muss der Mann sein - und das ist seine Vorstellung von Empathie? Diese Denkweise macht deutlich, warum Syrer und Afghanen nach Deutschland fliehen: Hier geht es uns Menschen so gut, fühlt man sich so sicher und fett, dass man den Tod auf der Flucht mal eben nachstellt und nachspielt."

Weitere Artikel: Patrick Wildermann spricht im Tagesspiegel mit der israelischen Regisseurin Oifra Hening über ihr Stück "Drei Hunde Nacht", das am gestrigen Abend am DT Berlin Premiere feierte.

Besprochen werden Frederic Rzewskis KZ-Oper beim Kunstfest Weimar ( Welt ) und Claudia Basrawis in Berlin aufgeführtes Stück "El Dschihad" ( taz ).

Architektur, 03.09.2015

In den zwanziger Jahren wollte sich der Textilfabrikant Paul Cavrois eine schöne Villa bauen lassen, ganz im flämischen Regionalstil. Doch dann besuchte er 1925 die Pariser Weltausstellung, sah den Pavillon von Robert Mallet-Stevens und verfiel mit Haut und Haaren der Architekturmoderne. Das Ergebnis ist die supermoderne Villa Cavrois im flämischen Nord-Pas-de-Calais, die jetzt frisch renoviert zu besichtigen ist, erzählt ein begeisterter Marc Zitzmann in der NZZ. Mallet-Stevens fusionierte "das Alte mit dem Neuen, evoziert die Silhouette der Villa doch zugleich ein Schloss und einen Ozeanriesen. Auch im Innern verleihen avantgardistische Farben und Vorrichtungen der traditionellen Raumverteilung ein fortschrittliches Cachet. In seiner Standardmonografie weist Richard Klein der Villa die Rolle eines Manifests des 'synthetischen Modernismus' zu."

Musik, 03.09.2015

In einem kurzen Interview mit dem Tagesspiegel zum Start des Musikfests Berlin erklärt Wolfgang Rihm, was Schönberg für ihn zum Klassiker macht: "vor allem die Tatsache, dass er die Kräfte und Gegenkräfte in Balance hält - exakt das ist das Zeichen jeder 'Klassik': Anwesenheit der Gegensätze im Zustand vibrierender Spannung. Entspannung ist immer unklassisch. Ganz schön gelegentlich, aber eben leider nicht klassikfähig."

Weitere Artikel: Im Blog der Berliner Festspiele erinnert sich Richard Williams vom Jazzfest Berlin an den Besuch seines ersten Jazzfestivals im Berlin der 60er Jahre. Ji-Hun Kim (Das Filter) unterhält sich mit Helena Hauff. Für The Quietus spricht Joe Clay mit Dave Pearce von Flying Saucer Attack. In der FR porträtiert Hans-Jürgen Linke den Trompeter Valentine Garvie vom Ensemble Modern. Julian Weber schreibt zum Tod des taz-Popkritikers Franz X.A. Zipperer.

Besprochen werden Helens "The Original Faces" ( taz ), The Weeknds "Beauty Behind the Madness" ( Pitchfork ) und The Arcs "Yours, Dreamily" ( Spex ).

Kunst, 03.09.2015

Daniel-C. Schmidt frustwandelt für ZeitOnline durch Banksys tristen Freizeitpark "Dismaland". Im Tagesspiegel stellt Sandra Luzina die Arbeit des Europäischen Zentrum der Künste in Dresden zur Integration von Flüchtlingen vor. Angie Pohlers schreibt im Tagesspiegel über das Projekt "Kunst/Natur" für das sich das Berliner Museum für Naturkunde Künstler ins Haus holt, die sich mit der Haussammlung auseinanderzusetzen.

Design, 03.09.2015

Nun folgt auch Google mit seinem gestern präsentierten, neuen Logo dem unter IT-Konzernen zu beobachtenden Trend zur serifenlosen, eher etwas charakterarmen Schrift. Begründet wird dies damit, dass serifenlose Schriften sich besser für mobile Endgeräte eignen. Für Andrian Kreye (SZ) zugleich Offenbarungseid und Ausdruck von Weltmachtsanspruch: "Google signalisiert als Marktführer mit seinem neuen Logo also den endgültigen Abschied vom World Wide Web und dem Computer, geht aber noch einen Schritt weiter. Denn seine Markenzeichenfamilie besteht neben dem Schriftzug auch aus einem vierfarbigen Gund aus vier Punkten. ... Google versteht sich als digitaler Konzern mit Monopolanspruch auf die Zukunft insgesamt. Deshalb sind die Anwendungsmöglichkeiten dieser Punkte nahezu unbegrenzt. Sie können als prägnantes Logo auf Produkten jeder Größe und Form aufgebracht werden." Allenfalls vor den Interpretationskünsten deutscher Feuilletons könnte Google jetzt noch kapitulieren!

Literatur, 03.09.2015

Umstritten ist der Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück für den syrischen Dichter Adonis, dem eine unkritische Haltung zu Baschar al-Assad, dafür eine allzu kritische zum Islam vorgeworfen wird, meldet die FAZ. Islamwissenschaftler Stefan Weidner hat den Preis kritisiert, Navid Kermani will keine Laudatio halten und hat sich dazu auch schon vorgestern beim Kölner Stadtanzeiger in einem Artikel Joachim Franks geäußert: "Er habe es abgelehnt, am 20. November in Osnabrück die Laudatio auf Adonis zu halten. Zur Begründung verwies Kermani auf die politischen Stellungnahmen seines 85 Jahre alten Kollegen, dessen lyrisches Werk er hoch schätze, wie Kermani betonte."

In der SZ unterhält sich Alex Rühle mit der indisch-französischen Schriftstellerin Shumona Sinha über deren Flüchtlingsroman "Erschlagt die Armen", der sie nach Veröffentlichung ihren Job als Dolmetscherin bei einer Asylbehörde gekostet hat (mehr dazu in der Zeit ): "Die Lebensumstände und die Not der Asylbewerber haben mich so überwältigt, dass ich darüber schreiben musste, jeden Abend, wenn ich aus dem Büro nach Hause kam. Über meinen Entlassungsbrief war ich schockiert, sie schrieben, ich hätte ihnen das Manuskript früher geben müssen, damit sie für mich entscheiden, was davon veröffentlicht werden darf und welche Grenzen nicht überschritten werden dürfen. Damals war ich sehr wütend, heute kann ich darüber lachen."

Weitere Artikel: David Eugster besucht für die NZZ das idyllisch gelegene Übersetzerhaus Looren im schweizerischen Wernetshausen. Elke Heinemann berichtet in der FAZ von ihren Expeditionen ins Reich der experimentellen Digital-Literatur: Aufgefallen sind ihr unter anderem Francis Neniks Debüt "XO", Gregor Weichbrodts "I Don't Know" und Hannes Bajohrs "Glaube Liebe Hoffnung: Nachrichten aus dem christlichen Abendland".

Besprochen werden Daša Drndi¿s Roman "Sonnenschein" ( NZZ ), Jürgen Theobaldys japanische Gedichte ( NZZ ), Jonathan Franzens "Unschuld" ( FR ), der vierte und fünfte Band aus Claire Bretéchers Comicreihe "Agrippina" ( taz ), Karin Kalisas "Sungs Laden" ( Freitag ), V ladimir Sorokins "Telluria" ( Freitag ), Friedrich Anis "Der namenlose Tag" ( FAZ , unsere Kritik hier), Günter Grass' "Vonne Endlichkait" ( FAZ ), Miranda Julys "Der erste fiese Typ" ( Zeit ) und Clemens Setz' "Die Stunde zwischen Frau und Gitarre" (FAZ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Religion, 03.09.2015

Hannes Hintermeier durfte für die FAZ einer mondänen Kongregation von Kirchenleuten bei der ultrafrommen Gloria Thurn und Taxis bewohnen, wo man sich gegen eventuelle Positionsänderungen der katholischen Kirche in Fragen der Familienpolitik in Stellung brachte. Georg Ratzinger (der Bruder!) war im elektrischen Rollstuhl angereist. Martin Mosebach redete. Und auch der als papabile geltende Kardinal Robert Sarah: "Das Sakrament der Ehe bleibe unauflöslich - alles oder nichts. Es folgen Dankesworte der Fürstin, die mehrmals erregt 'Eminence!' hervorstößt. Dann heißt es, der Herr Domkapellmeister Ratzinger wolle heimgehen, aber die Gastgeberin hadert mit der Technik und ruft eine Ordensschwester herbei: 'Schwester, ich finde den Rückwärtsgang nicht!'"

Im Tagesspiegel berichtet Claudia Keller unterdessen: "Papst Franziskus hat verfügt, dass seine Priester Frauen vergeben dürfen, die abgetrieben haben. Diese Verfügung soll ein Jahr lang gelten, während des 'Heiligen Jahres der Barmherzigkeit' 2016." Das heißt aber nicht, dass der Papst seine Position zum Thema geändert hat, betont Keller.

Politik, 03.09.2015

Die Show war schon immer ein Teil der amerikanischen Politik, schreibt Clemens Werginn in der Welt und erinnert an Abraham Lincolns Rededuelle mit dem Sklavereiverteidiger Stephen A. Douglas. Lincolns Reden gelten heute als Inkunabeln der Demokratiegeschichte: "Darüber gerät leicht in Vergessenheit, dass es sich bei diesen Duellen auch um einen riesigen Zirkus handelte. Die Leute kamen von ihren kleinen Farmen oder ihren Werkstätten auf dem Land in Scharen in die kleinen Städte in Illinois im Mittleren Westen. Die 'great debates' wurden von Bands begleitet und Kanonenschüssen, die Kandidaten führten große Paraden an zum Rednerpult, wo die Debatte stattfinden sollte."

Ideen, 03.09.2015

Jens Bisky wendet sich in der SZ gegen Jakob Augsteins Traum von einem "linken" Populismus (unser Resümee): "Eine moralisch berechtigte Opposition ist im populistischen Weltbild nicht vorgesehen. Denn die wahre Gemeinschaft, das Volk, weiß doch, was dem Gemeinwohl dient. Populismus ist also notwendig antipluralistisch und antiliberal." Bisky empfiehlt eine Vortragsreihe des Politologen Jan-Werner Müller zum Thema, die man hier betrachten kann.

Weiteres: Die Flüchtlinge sind unsere, weil auch die Kriege, die sie vertreiben, unsere sind. Nieder mit dem Kapitalismus, ruft der Philosoph Armen Avanessian in der Zeit.

Gesellschaft, 03.09.2015

Das Zeit-Dossier ist dem großen "Straßenkampf" gewidmet. Gemeint ist damit der Kampf zwischen Auto- und Radfahrern. Fußgänger sind aus der Geschichte schon rausgemendelt, sie werden mit keinem Wort mehr erwähnt.

Gesinnungsterror ist ein kleiner Schwerpunkt im Zeit-Feuilleton: Die ARD hat zeitweise Frank Plasbergs Talkshow "Nieder mit dem Ampelmännchen" aus dem Internetarchiv genommen, weil es wütende Proteste gegen die Sendung gab. Jens Jessen gewinnt daraus die Erkenntnis: "Die entscheidende Macht hat nicht, wer spricht, sondern wer andere vom Sprechen abhalten kann." Iris Radisch sieht im Aufmacher des Feuilletons den Konformitätsdruck bei zunehmendem Gequassel immer größer werden: Alle reden, aber keiner traut sich mehr, was zu sagen. Radisch nennt kein konkretes Beispiel, aber Stefan Willeke gibt einige Seiten - vermutlich unfreiwillig - eins: Er konstatiert auf einer ganzen Seite, dass die große ARD-Doku über Franz Beckenbauer, für die Regisseur Nico Hofmann den Bayern ein Jahr begleitet hat, keine einzige Frage zur Korruption in der Fifa stellt. Gibt dann aber zu, dass "wir Journalisten" Beckenbauer alle nicht gefragt haben und auch nie fragen werden, weil der so süß ist.

Geschichte, 03.09.2015

Marco Jorio berichtet in der NZZ über den gerade zu Ende gegangenen Weltkongress der Historiker - in der chinesischen Metropole Jinan. Damit sollte das "Ende des Eurozentrismus" in der Historikerschaft eingeläutet werden, so Jorio. Auch die unterschiedlichen Erwartungen an die Geschichtswissenschaften wurden deutlich: "Während die Präsidentin des CISH, die Finnin Marjatta Hietala, nach der 'Nützlichkeit' historischer Forschung fragte, machten die chinesischen Offiziellen, Historiker wie Nichthistoriker, deutlich, dass für sie Geschichte eine angewandte Wissenschaft sei, die in der ökonomischen Aufholjagd Chinas eine zentrale Rolle spiele. Es gehe darum, von den historischen Erfahrungen anderer Länder zu profitieren, um den Entwicklungsprozess ohne Zeitverlust voranzutreiben."

Medien, 03.09.2015

Wolfgang Storz, einst Chefredakteur der FR, hat für die Brenner-Stiftung ein Papier über verschwörungstheoretische Webmedien geschrieben, das in die Kritik geriet, weil er auch einige sich selbst als "links" verstehende Medien einbezog. Im Gespräch mit Susanne Stiefel in der kontextwochenzeitung sagt er dazu: "Ich als politische Person wende mich dezidiert gegen diese Haltungen: Die Eliten herrschen und regieren gegen das Volk, die Medien sind unfrei und in Abhängigkeit von den Eliten. Analyse wie Haltung halte ich für falsch. Das lehrt mich: Auch als Medienkritiker muss man seine Kritik immer rückbinden an Werte. Ich halte unser Mediensystem und übrigens auch diese demokratische Grundordnung, bei aller berechtigten Kritik im Einzelnen, für im Prinzip intakt." Angeführt werden die Storz-Kritiker von der Autorin Sabine Schiffer (hier ihre Kritik an Storz als pdf-Dokument), die nebenbei auch schon mal Verschwörungstheorien zum 11. September verteidigt (mehr hier).

Weiteres: Der Independent begründet, warum er das Bild eines ertrunkenen Flüchtlingskinds veröffentlicht hat und stößt in den sozialen Medien auf viel Zustimmung: "If these graphic images of a drowned child don't change Europe's attitude to refugees, what will?"



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