Nachdrücklich empfiehlt Kristof Schreuf in der taz zudem Mikko Linnemanns Film "Triumph des guten Willens", in dem unter anderem Hermann Gremliza, Alex Feuerherdt oder Klaus Bittermann die Aktualität von Eike Gansels untermauern, der gegen Antisemtismus und Shoabusiness glaichermaßen stritt: "Trotzdem weist Klaus Bittermann im Film darauf hin, dass Geisels Texte heutigen Lesern womöglich nicht mehr ganz zeitgemäß erscheinen. Der Grund dafür kann nur darin liegen, dass die Wirklichkeit in Deutschland die Polemik nicht nur von Eike Geisel mühelos überholt und hinter sich gelassen hat. Die von ihm konstatierte Gleichgültigkeit aus den achtziger und neunziger Jahren wirkt im Vergleich zu heute nachgerade friedlich. Denn viele Deutsche haben ihre Gleichgültigkeit längst abgelegt wie eine Hose, die zu eng geworden ist."