Heute in den Feuilletons Der Wert der Arbeit und der weibliche Orgasmus

Die "SZ" feiert die große Hannah-Höch-Ausstellung in Mannheim. Der "NZZ" eröffnen sich bei der Manifesta 11 neue Perspektiven. Die "FAZ" blickt mit gemischten Gefühlen auf die Musiktheaterbiennale in München.


Efeu - Die Kulturrundschau

Kunst, 10.06.2016

Nicht nur die Sanierung des Georg-Kolbe-Museums in Berlin ist geglückt, auch Auguste Rodins Hanako-Zyklus als Eröffungsausstellung passt gut dazu, freut sich Rolf Lautenschläger in der taz: "Kolbes einstiges Atelier (...) strahlt nach der Sanierung selbst etwas von einer neuen Leichtigkeit und Frische aus. Das Gebäude einerseits und drinnen Kolbes großes Vorbild Rodin mit seinen 50 Hanakos andererseits verschmelzen zu einem Konzept."

Sehr dankbar ist Gottfried Knapp der Kunsthalle Mannheim für die große Ausstellung zu Hannah Höch. Denn bislang wurde die Künstlerin vor allem auf ihr Werk aus den Dada-Jahren reduziert, meint der SZ-Kritiker. Die neue Ausstellung dagegen "setzt 'das Werk nach 1945' erstmals gleichgewichtig neben die oft ausgestellten frühen Arbeiten und korrigiert die frühere Fehleinschätzung so eindrucksvoll, dass man auf der Suche nach einer Künstlerin, die im 20. Jahrhundert außerhalb des von Männern vorgegebenen Kanons ein ähnlich eigenständiges Werk geschaffen hat, irgendwann bei der unvergleichlichen Maria Lassnig landet."

Tolles Motto ("What People Do for Money"), wenig Theorieschwulst, dafür viele neue Perspektiven, besonders bei den dreißig neuen Arbeiten über die Zürcher Arbeitswelt: Samuel Herzog hat einiges gelernt auf der Zürcher Manifesta 11. "Andrea Éva Gy¿ri zum Beispiel hat mit zwei Sexualtherapeutinnen zusammengearbeitet. Sie hat sich mit einigen Patientinnen unter vier Augen getroffen und sie bei der Selbstbefriedigung gezeichnet. Die großformatigen Bilder geben eine Ahnung davon, wie der weibliche Orgasmus und Phantasien zusammenhängen. Die Psychologin liefert einen Kommentar dazu."

Musik, 10.06.2016

Mit "elseq 1-5" melden sich die Elektro-Frickelmeister von Autechre zur allergrößten Zufriedenheit von Christian Werthschulte zurück. Jedes der fünf Kapitel besitzt Albumlänge - Material ist also reichlich vorhanden. Darin, schreibt der taz-Kritiker, "graben sich Autechre wie Maulwürfe durch die eigene Soundgeschichte, die immer wieder neu kontextualisiert wird. An einer Stelle taucht ein klassischer Boom-Bap-Beat auf, der sich selbst zermalmt. Kurz danach verlieren sich die beiden in einem 30-minütigen Ambientstück, dessen dräuende Filtersounds immer wieder verschoben werden, bis schließlich ein hübsch verhakelter Beat die Hände in die Luft werfen lässt. Schließlich laden sie zum musikalischen Culture-Clash, wenn albern-euphorische Acid-House-Synths so in einen Strudel an Schlieren geraten, als hätten die Begründer der Musique Concrète selbst Hand an die Bandmaschine gelegt. ... Autechre machen vor, wie Musik klingen kann, die im Überfluss des Maschinenmöglichen entsteht."

Rundherum entzückt berichtet Sybill Mahlke im Tagesspiegel vom Berliner Konzert der Accademia Bizantina mit Händels "Belshazzar": "Unter der Leitung des italienischen Dirigenten und Cembalisten Ottavio Dantone entfalten die Musiker eine aufgeraute Spaltklang-Präzision, einen Reichtum der Nuancen, eine Delikatesse des Klanges bis in die stockenden Achtel der Violinen in der Menetekel-Szene, die nicht zu überbieten sind."

Der Schweizer Tenor Mauro Peter mit seinem "natürlich, unbekümmerten Zugriff" auf die Musik könnte der neue Fritz Wunderlich werden, glaubt Bjørn Woll in der NZZ. Seine Stimme "ist von lyrischer Faktur, hat jedoch einen guten metallischen Kern, der Strahlkraft und Brillanz garantiert. Hinzu kommt, vor allem in der mezza voce, reichlich tenoraler Schmelz, der die Stimme exquisit veredelt."

Besprochen werden das Berliner Abschiedskonzert von Black Sabbath ( Berliner Zeitung , Tagesspiegel , Welt , hier einige Aufnahmen), ein NeoKrautrock-Album von Arbeit, Schickert, Schneider ( taz ), Amanda Bergmans Debütalbum "Docks" ( taz ), Jarvis Cockers "Music from Likely Stories" ( taz ), die Autobiografie der Slits-Gitarristin Viv Albertine (SZ) und das neue Album von Die Heiterkeit, deren Texte man laut Jan Kedves (SZ) lieber nicht ins Englische übersetzen sollte.

Bühne, 10.06.2016

Ziemlich enttäuscht war SZ-Kritikerin Cornelia Fiedler nach der Uraufführung von Tankred Dorsts Stück "Das Blau in der Wand", ein über die Zeiten hinweg geführter Dialog zwischen Mann und Frau, das Ursula Ehlers bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen inszeniert hat: "Die neonblau leuchtenden, perspektivisch zulaufenden Faden-Raster auf der Bühne wirken wie ein Versuch des Bühnenbildners Heinz Hauser, die zwei flüchtigen Zeitreisenden irgendwie in Raum und Zeit festzunageln. Zu dieser Idee will die altbackene Sprech- und Spielweise von Heikko Deutschmann und Karin Pfammatter nicht wirklich passen, die Zeitsprünge sind oft kaum wahrnehmbar." Andreas Rossmann bescheinigt Dorst in der FAZ immerhin, "ein schmales, gedanken- und anspielungsreiches Alterswerk geschrieben [zu haben], das, schnell und pointiert, sich alles andere als altmeisterlich ausnimmt: eine Lebenssumme, improvisiert und in Splittern".

Mit gemischten Gefühlen blickt FAZler Max Nyffeler auf die Musiktheaterbiennale in München zurück, der ersten des neuen Kuratorenteams Manos Tsangaris und Daniel Ott, die das dort bislang vorherrschende, eher traditionelle Verständnis von Musiktheater zugunsten neuerer Konzeptionen aufbrechen wollten. Damit haben sie zwar durchaus "neue Formen von Kreativität freigesetzt", schreibt Nyfeller. "Doch gelang es ihnen nicht, den Graben zwischen 'altem' sowie 'neuem' Musiktheater sowie deren Publikum zu überbrücken. Durch eine zielgenaue Konfrontation der Experimentalszene mit beispielhaften Werken der traditionellen Musiktheaterästhetik hätte das vielleicht in Ansätzen erreicht und manches, was an Werten emphatisch hochgehalten wird, relativiert werden können - auf beiden Seiten. ... Ein Neuanfang, mehr nicht."

Weiteres: Für den Tagesspiegel porträtiert Patrick Wildermann die Jugendtheatergruppe P14 der Berliner Volksbühne. Besprochen wird eine Bühnenadaption von Wolfgang Herrndorfs Romanfragment "Bilder deiner großen Liebe" ( Berliner Zeitung ).

Film, 10.06.2016

Besprochen werden Mor Kaplanskys Dokumentarfilm "Café Nagler" ( Tagesspiegel ), Hans Petter Molands Verfilmung von Jussi Adler-Olsens Thriller "Erlösung" ( Welt ) und die dänische Serie "Die Erbschaft" ( ZeitOnline ).

Literatur, 10.06.2016

Allzu viel Freude hatte René Hamann von der taz beim Berliner Poesiefestival in Berlin offensichtlich nicht: Neben ein paar wenigen Highlights, gab es in erster Linie doch viel "Gedöns" der üblichen Sorte. Zwar werde "auch der Muff dieses 'Üblichen', hier das des kleinen und möchtegerngroßen Berliner Poesiefestivals, das in seinen Ticks, Tricks und Profilneurosen auch schon lange ziemlich eingefahren ist, in guten Momenten endlich überwunden, aufgelöst, aufgebrochen. Der Widerstand, der dadurch natürlich auch entsteht, ist als solcher politisch und sozial interessant. Hilft aber leider auch nicht." Und dann stand die Veranstaltung auch noch unter dem Motto "Kein schöner Land".

Der Deutsche Comicverein fordert eine öffentliche Comicförderung, erfahren wir aus dem Tagesspiegel-Gespräch, das Lars von Törne mit dem Vereinsvorsitzenden Stefan Neuhaus geführt hat. Am 13. Juni wird sich der Bundestag mit dieser Forderung befassen. Unter anderem wünscht sich Neuhaus "ein Comicinstitut in Berlin, das mit Bibliothek, Archiv, Vortrags-, Werkstatt- und Ausstellungsräumen ausgestattet ist."

Besprochen werden unter anderem Richard Russos "Diese gottverdammten Träume" ( FR ), Sven Hillenkamps "Negative Moderne" (SZ), Christian Adams "Der Traum vom Jahre Null" (FAZ, mehr dazu hier) und die Ausstellung "Harry Graf Kessler - Flaneur durch die Moderne" im Max Liebermann Haus in Berlin (FAZ). Außerdem jetzt online: Die aktuelle Lieferung von Thomas Wörtches Krimikolumne Leichenberg.

Architektur, 10.06.2016

Daniele Muscionico besucht für die NZZ eine Ausstellung des "untypischen" Architekturfotografen René Burri im leer geräumten Pavillon Le Corbusier in Zürich. "'Maisons d'homme' betiteln die Kuratoren Eva Wagner und die Corbusier-Autorität Arthur Rüegg die Ausstellung. Sie versammelt Bilder, die René Burri dem Museum für Gestaltung überlassen hatte. Die 'Maisons', das sind die Bauwerke von Le Corbusier, und der Fotograf hat ihren Werdegang bereits auf der Bauparzelle festgehalten (so beim Zürcher Pavillon, im November 1960). Er hat sie aber auch während des Baus begleitet (die Wallfahrtskapelle in Ronchamp, das Studienkloster La Tourette) oder deren Gebrauch durch ihre Bewohner fotografiert, wenn er Kinder zeigt, die die Dachterrasse der Unité d'habitation in Marseille in Beschlag nehmen; oder dann eine einzelne streunende Katze in der verlassenen Villa Savoye in Poissy."

Ebenfalls für die NZZ hat sich Marion Löhndorf den von Bjarke Ingels entworfenen Sommerpavillon der Londoner Serpentine Gallery angesehen, der wie die Pavillons vor ihm von den geringen Ansprüchen an seine Nutzbarkeit profitiere: "Aus verschiedenen Perspektiven sieht der Bau radikal unterschiedlich aus mit seinen schwungvollen Kurven und spitzen Winkeln - auf- und absteigend, sich am Boden nach den Seiten hin verbreiternd und zum Dach hin dramatisch verengend. Die jeweilige Ansicht des Pavillons scheint den Bewegungen des Betrachters zu folgen. Es ist ein Spiel mit optischen Täuschungen - wie ein Architektur gewordenes Op-Art-Gemälde der englischen Künstlerin Bridget Riley."

Für Niklas Maak (FAZ) sieht die aus 1800 Fiberglasmodulen zusammengesetzte Konstruktion aus, "als hätte man eine Wand wie einen Reißverschluss aufgezogen". Mehr dazu im gestrigen Efeu.

9Punkt - Die Debattenrundschau

Religion, 10.06.2016

In Amerika wird immer noch über das Buch des Evangelikalen Larry Taunton diskutiert, der behauptet, Christopher Hitchens sei auf seinem Sterbebett zum Christentum übergetreten. David Frum ist in Atlantic erstaunt, wie positiv dieses Buch aufgenommen wurde, dessen Schema bekannt sei: "Hitchens selbst hatte wiederholt und mit Nachdruck gewarnt, dass Behauptungen wie die Tauntons aufkommen würden und dass man ihnen nicht glauben solle." Frum zitiert Hitchens' Statement dazu aus einer Podiumsdiskussion, die ausschnittsweise bei Youtube zu sehen ist: "Es wird in dieser Gesellschaft als absolut normal angesehen, dass Leute zu Sterbenden gehen, die sie gar nicht kennen und die ungläubig sind, und ihnen sagen: 'Und, was ist jetzt, ändern Sie Ihre Meinung?' ... Es gibt hier eine lange Geschichte des Betrugs. Leute behaupten, Darwin sei auf seinem Sterbebett fromm geworden. Es gibt Lügen über Thomas Paine. So geht's die ganze Zeit weiter. Es ist eine sehr hässliche Geschichte."

Es gibt nicht "die" Scharia, schreibt in der SZ Cefli Ademi vom Institut für Islamische Rechtswissenschaft an der Uni Münster: "Ja, es gibt Gewalt im Namen der Scharia. Und nein, die Scharia gibt es nicht, sondern mehrere Scharia-Verständnisse, die sich naturgemäß auch aus den Lebensumständen speisen. Und wir Muslime müssen alles daransetzen, schöpfungsverachtende und realitätsfremde Narrative theoretisch und praktisch zu überwinden. Ich bin wie Navid Kermani davon überzeugt, dass sich solche Verständnisse weniger aus der Tradition des Islam speisen. Eher wirken sie wie ein Bruch mit ihr."

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt werden in immer mehr Bundesländern an den Unis Institute für Islamische Theologie gegründet, die zu demokratisch kompatiblen muslimischen Religionslehrern führen sollen, berichten Matthias Drobinski und Johann Osel in der SZ. Insgesamt 1800 Studenten sind in Deutschland schon eingeschrieben. Alle machen brav mit, auch die Islamverbände, weil Einfluss und Posten winken. Aber "die Einigkeit sei oberflächlich, sagen Insider - den Frieden sichere mehr die Erkenntnis der Verbände, dass sie Konflikte mit den Wissenschaftlern in schlechtem Licht erscheinen lassen, und ihr Wunsch nach staatlicher Anerkennung. Inhaltlich blieben die Differenzen bestehen: Die türkisch-islamische Ditib, der größte Verband, versuche, möglichst viel türkisches Personal an die Unis und möglichst viel türkische Positionen in die Lehrinhalte zu bringen. Der Islamrat und der Verband der islamischen Kulturzentren in Deutschland wiederum wollten ihre sehr konservativen theologischen Positionen vertreten sehen." Das größte Problem seien allerdings Studenten und Studentinnen, die nicht glauben wollen, dass es unterschiedliche Lesarten des Korans geben könne.

Ideen, 10.06.2016

In der FR beschreibt der Sozialphilosoph Gunzelin Schmid Noerr den sehr alten Streit zwischen Universalisten und Kulturalisten: Letztere "sehnen sich zurück nach Traditionen, überkommenen Geschlechterrollen, Heimat und staatlicher Führungsstärke nach außen. Dabei ist das Grundbedürfnis nach der vertrauten Umgebung legitim, zumal angesichts der wirtschaftlichen Zwänge zu Flexibilität und Innovation. ... Dieses Bedürfnis zu übergehen ist kaum weniger illusionär und gefährlich. Dies aber ist die Haltung mancher Universalisten, die die andere Seite der Kultur verabsolutieren, nämlich ihre Dynamik, die ständige Veränderung der Standards."

Außerdem: In der Welt liest Hannes Stein Christopher Laschs Buch "The Culture of Narcissism" von 1979 und findet unsere heutige Welt darin exakt beschrieben.

Medien, 10.06.2016

Die Fußball-TV-Rechte für die nächste Saisons sind verkauft. Der Preis pro Saison steigt um 85 Prozent von bislang 628 Millionen auf 1,159 Milliarden Euro. Für die Öffentlich-Rechtlichen war die Meldung, dass die "Sportschau" bleibt. Der entsprechende Beitrag aus den "Tagesthemen" hatte die Anmutung von DDR-Propaganda-Fernsehen. Auch andere Fußballligen sind teuer, weiß Michael Hanfeld in der FAZ: "Die Besonderheit des hiesigen Bietergefechts aber bleibt: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk zockt bis zum Ende mit, in dem Wissen, dass, wer Fußball zeigt, und sei es auch bis zum Umfallen, nichts falsch machen kann. Da bekommen dann selbst Spiele wie die Relegation zur zweiten Liga zwischen dem MSV Duisburg und den Würzburger Kickers die besten Sendeplätze. "

Europa, 10.06.2016

Leider hat die Euphorie des "Black-blanc-beur" aus der Fußball-WM von 1998, die Hoffnung auf Integration der Banlieues, nicht angehalten, klagt Daniel Cohn-Bendit im Gespräch mit einigen tazlern über die beginnende Europameisterschaft: "Deswegen ist die Enttäuschung umso größer heute, denn wir haben ein gespaltenes Frankreich. Als die Anschläge auf Charlie Hebdo waren, auf den Hyper Casher, dann auf das Bataclan und die Restaurants, gab es vier Millionen Menschen, die bei der Solidaritätsdemo dabei waren. Und trotzdem waren sie nur ein Teil Frankreichs. Die anderen waren nicht da. Die Segregation ist vorangeschritten. Keine der politischen Parteien, links wie rechts, hat nur im Ansatz die Kraft und die Fantasie, dem wirklich etwas entgegenzusetzen."

Für die FAZ begibt sich Jürg Altwegg auf einen atemlosen Schlingerkurs durch die jüngste Geschichte Frankreichs und landet punktgenau bei der Frage: "Kann jetzt nur noch der Fußball Frankreich aus dem Würgegriff der Geschichte befreien und von seiner heimlichen Sehnsucht nach dem Faschismus erlösen?"

Wenig verfolgt wird in hiesigen Medien die Politik der Rechtspopulisten in Kroatien, die mit gefährlichen Mythen über den Zweiten Weltkrieg operieren und von den Intellektuellen des Landes bekämpft werden. Ihr Protest "zielt vor allem auf Kulturminister Zlatko Hasanbegovic, dem Verharmlosung des kroatischen Ustascha-Regimes vorgeworfen wird", schreibt die Historikerin Janine Calic im Tagesspiegel: "Hasanbegovic gehört einer von der nationalkonservativen HDZ geführten Koalition an, die seit Jahresbeginn von einer Krise zur nächsten stolpert und die letzte Woche zerbrach. Laut Opposition verharmlost der Historiker den Massenmord im KZ Jasenovac sowie die Untaten der bosnisch-muslimischen SS-Division 'Handschar'."



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