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Heute in den Feuilletons: "Klingt wie ein Sonderangebot"

Die "Welt" seufzt über das neue Album von Santigold. Die "SZ" vermisst die Schlagkraft der Literatur. Die "Berliner Zeitung" ahnt Schlimmstes für das geplante Museum der Moderne.

Efeu - Die Kulturrundschau

Kunst, 01.03.2016

In der SZ führt Willibald Sauerländer ausführlich durchs Schaffen des Renaissancekünstlers Piero della Francesca, dessen Geburt vor etwa 600 Jahren in diesem Jahr gefeiert wird und der in seinen Traktaten Baukunst und Malerei immer auch theoretisch reflektierte: "Die vom modernen Blick mit so viel Pathos aufgeladenen Bilder Pieros gründen auf einem rechnerischen Fundament von Mathematik und Stereometrie, der räumlichen Geometrie. Der berühmte Mathematiker der Renaissance, Luca Pacioli, hat Pieros Ausführungen zur Stereometrie wörtlich in seine 'Summa de Arithmetica' aufgenommen, ohne den Namen des Autors zu nennen. Ein Plagiat gewiss, wie Vasari sich empörte, aber zugleich ein Kompliment. Der Maler Piero ist nicht nur der künstlerische Imaginator seiner Kunstwerke, sondern er ist auch ihr Konstrukteur."

Besprochen werden die Ausstellung "Ein Foto kommt selten allein. Paare, Reihen und Serien aus der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek" im Berliner Museum für Fotografie ("eindrucksvoll", schreibt Giacomo Maihofer im Tagesspiegel) und die Elger-Esser-Ausstellung in der Kunsthalle Karlsruhe ( Tagesspiegel ).

Film, 01.03.2016

Geht es nach Tagesspiegel-Kritikerin Christiane Peitz hätte man die Oscarverleihung schon nach zehn Minuten beenden können: Da war nach Chris Rocks Standup-Eröffnung (hier ein Transkript) das Highlight des Abends nämlich schon gelaufen. Laut Peitz kommentierte der Komiker die #OscarSoWhite-Debatte "mit virtuoser politischer Unkorrektheit und jenem sarkastischen Witz, der der Realität den Spiegel vorhält."

Bereits im Vorfeld der Preisverleihung ließ der Film Comment Violet Lucca und Ashley Clark über zu Unrecht übersehene Leistungen schwarzer Schauspieler sprechen. Für FAZ-Filmkritikerin Verena Lueken war der politische Grundton der Verleihung "ein Segen". Wenke Huismann erlebte auf Zeit Online ein "Stakkato der guten Absichten". In der taz resümiert Rieke Havertz die Veranstaltung, in der Berliner zeitung Anke Westphal.

Besprochen wird Deniz Gamze Ergüvens "Mustang" ( SZ ).

Literatur, 01.03.2016

Provozieren ist heute auch nicht mehr so einfach, lernt Alex Rühe, der sich für die SZ mit dem Schriftsteller Aleksandar Hemon unterhalten hat. Dessen neuer Roman "Zombie Wars" ähnlich wie schon "Lazarus" von politischer Hysterie, dem Irakkrieg und den Bush-Jahren handelt. Doch im Gegensatz zu Fernsehserien entwickeln Romane, meint Hemon, einfach keine Schlagkraft mehr: "Ich wollte, dass mein Buch den amerikanischen Lesern ins Gesicht explodiert. Stattdessen gab es anerkennendes Schulterklopfen: schönes Buch, wirklich gern gelesen, Sie sind talentiert."

Besprochen werden Nicholson Bakers Roman "Das Regenmobil" ( NZZ ), Markus Gabriels "Ich ist nicht Gehirn" ( NZZ ), David Grossmans Roman "Kommt ein Pferd in die Bar" ( Standard ). Benjamin Stuckrad-Barres "Panikherz" ( Freitag ), Alexander Ilitschewskis "Der Perser" ( taz ), Antonia Baums "Tony Soprano stirbt nicht" ( Freitag ), J.R. Bechtles "1965 - Rue de Grenelle" (SZ) und Gaito Gasdanows "Die Rückkehr des Buddha" (FAZ). Mehr Literatur im Netz in unserem Metablog Lit21.

Architektur, 01.03.2016

Nikolaus Bernau stutzt und staunt in der Berliner Zeitung: Nur 18 Stunden hatte die Jury Zeit, um aus den 460 eingesandten Entwürfen für das Berliner Museum der Moderne die nun ausgestellten zehn Siegerentwürfe zu küren. Das mag effizient sein, offenbart aber auch, wie wenig Zeit zur Auseinandersetzung es gab. Ausgesiebt wurden auch zahlreiche hochinteressante Entwürfe, stellt Bernau voller Bedauern fest. Etwa der des Warschauers Maciej Miobedzki: "Eine Skulptur in Rohbeton mit faszinierenden Innenräumen. Solch einen dramatischen Entwurf in die Preisgruppe zu nehmen wäre ein Zeichen gewesen, dass es für das Kulturforum wirklich viele Möglichkeiten gibt. Doch genau das Zeichen wollte die Jury offenkundig nicht setzen." Die Jury sei "gefangen in ihrer Sehnsucht nach Unterordnung, Einfügung, Vorsicht und Pragmatismus. Wettbewerbe aber sind nur sinnvoll, wenn sie überraschen können."

Weiteres: In der SZ spekuliert Till Briegleb über die Zukunft von Holz als Baustoff. Niklas Maak schreibt in der FAZ zum Tod von Claude Parent, "der den utopischen Geist der Moderne verkörperte."

Bühne, 01.03.2016

Für sein in Köln aufgeführtes Stück "Glaubenskämpfer" bringt Nuran David Calis eine katholische Nonne mit einem einen ehemaligen Salafisten ins Gespräch, Muslime aus der Kölner Keupstraße mit dem Sohn jüdischer Holocaustüberlebender. Das ergibt "packendes Diskurstheater" findet Stefan Keim in der Welt: "Nuran David Calis kitzelt sehr interessante Debattenmomente heraus. Wenn Schwester Johanna die Erbsünde erläutert, gibt es Unruhe. Die meisten können damit weniger anfangen als mit der Theorie des Islam, der Kinder bis zur Pubertät als reine Wesen betrachtet."

Martin Krumbholz von der SZ erlebte es wie "eine Talkshow im Fernsehen, nur mit viel besseren Texten." Der Abend biete zunächst "eine Oase von Ruhe und Denken in Zeiten medialer Durchhysterisierung", schreibt Dorothea Marcus in der taz, doch findet sie sich bald wieder in "einer Mischung aus Privatdiskussion und religionswissenschaftlichem Proseminar". FAZ-Kritiker Andreas Rossmann sieht unterdessen die Kunst verraten, was der Regisseur auf die Bühne bringe sei doch nur "Papier". Das sei symptomatisch für die im Theater gegenwärtig beobachtbare Tendenz, in die Tagespolitik zu intervenieren: "Mit der Nähe zum Stoff wächst die Entfernung von der Kunst."

Besprochen werden außerdem Claus Peymanns Inszenierung von Peter Handkes "Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße" am Wiener Burgtheater ( taz , mehr im gestrigen Efeu), Stefan Puchers Inszenierung von Samuel Becketts "Warten auf Godot" am Thalia Theater in Hamburg ( FR ) und Herbert Fritschs Inszenierung der Purcell-Oper "King Arthur" in Zürich (Lotte Thaler von der FAZ bezeugt "eine Art Monty-Python-Revival").

Musik, 01.03.2016

Selbst Musikerinnen wie Santigold wissen nicht mehr, wie sie Geld verdienen sollen, seufzt Felix Zwinscher in der Welt, weswegen sie auf ihrem neuen Album klingt wie ein Sonderangebot: "Die revolutionäre Wut des Vorgängers 'Master of My Make-Believe' scheint verschwunden. Statt fiesem Dub gibt es mehr Happy-Power-Pop. Das hat Methode, denn White hat sich gegen störrisches Kontra und für überdrehtes Mitmachen entschieden."

Weiteres: Im Standard berichtet Bernahrd Doppler vom Kulturfest in Dessau, das an die intellektuell-urbane Geschichte von Kurt Weills Geburtsstadt erinnern will.Frederik Hanssen spricht im Tagesspiegel mit Martin Hoffmann, dem Intendanten der Berliner Philharmoniker, die heute ein Konzert für Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer geben. Für Skug porträtiert Hardy Funk das Label Schamoni Musik, das die Münchner Indieszene abbildet und nebenbei noch das filmische Erbe der Schamoni-Brüder verwaltet. Tim Gorbauch resümiert in der FR das Just Music Festival in Wiesbaden, das sich vom Jazz zusehends löst, sondern "nach einer Musik [sucht], die weiterdenkt."

Besprochen werden Inszenierungen der "seltsamen, aber schönen" Semi-Operas von Henry Purcell in Stuttgart un Zürich ( Welt ), ein Konzert des Orchestre des Champs-Elysées mit Geigerin Isabelle Faust im Wiener Konzerthaus ( Standard , Presse ), das neue Album "Brute" von Fatma Al-Qadiri ( Spex ) und ein Konzert von Garfunkel ( Tagesspiegel ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Europa, 01.03.2016

Im Interview mit dem Tagesspiegel versucht der tschechische Schriftsteller Jaroslav Rudiš die Fremdenangst in Osteuropa zu erklären: "Es macht traurig zu sehen, dass Tschechien wieder eine kleine Insel sein will. Ich bin froh, dass ich das Ende der Sowjetzeit noch erlebt habe. Hoffentlich hat es mich gegen die Inselmentalität immunisiert. Die ist bei uns stark, wir schotten uns zu gern von der Welt ab. Die Berge um Böhmen und Mähren sind eigentlich nicht besonders hoch, aber sie scheinen eine enorme Hürde zu sein. Als ich in meiner Prager Stammkneipe 'Zum ausgeschossenen Auge' vor 15 Jahren erzählte, ich würde ein Jahr ins Ausland gehen, waren alle fassungslos. Wer geht, gilt bei einigen sofort als Verräter."

Die Kölner Übergriffe nannte Justizminister Heiko Maas zwar einen "Zivilisationsbruch", für eine Änderung des Sexualstrafrechts, die das Begrapschen unter Strafe stellt, reicht des Ministers Empörung jedoch nicht, stellt Heide Oestreich in der taz fest. "Was hat er jetzt, nach Köln, getan? Er hat nicht endlich den Schritt gemacht, die sexuelle Selbstbestimmung der Frau zu schützen, indem er ihr Nein ernst nimmt. Stattdessen hat er einzelne Verschärfungen in einen Paragrafen eingebaut, der heißt: 'Sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen'. Ja, man denkt unwillkürlich an Behinderte, Kranke oder Kinder, und genau hier werden die Frauen nun auch einsortiert. Die Logik lautet nun: Sie müssten sich zwar eigentlich wehren, sind aber aus verschiedenen, teils pathologischen Gründen dazu nicht fähig. Mit anderen Worten, Maas bewegt sich eher noch weiter weg von einem schlichten 'Nein heißt Nein'".

Rudy Reichstadt nimmt bei huffpo.fr einen Gedanken der Autorin Anastasia Colosimo auf, den diese in Alain Finkielkrauts großartiger Debattensendung Répliques äußerte: Sie wirft dem französischen Verbot der Holocaust-Leugnung, das in der Loi Gayssot geregelt wird, vor, Negationisten wie Dieudonné noch zu bestärken und schlägt statt dessen vor, die Argumente der Holocaustleugner zu entkräften, indem man mit ihnen diskutiert. Reichstadt ist skeptisch, auch wenn er nicht leugnet, dass sich die Verschwörungstheorien ausbreiten. "Aber es ist auch nicht bewiesen, dass die Abwesenheit eines 'cordon sanitaire' geeignet ist, sie zu begrenzen. Ziehen wir nur in Betracht, dass der Negationismus in jenen Ländern am stärksten verbreitet ist, wo seine Ideen frei zirkulieren. Die Holocaustleugner wissen das sehr gut und fordern ohne Unterlass die Aufhebung der Loi Gayssot. Wenn sie sich durchsetzen, werden sie all ihre Energie, die sie im Moment für diesen Zweck einsetzen, morgen in die Leugnung der Gaskammern investieren."

Politik, 01.03.2016

Gibt es so etwas wie einen "secular turn" in den Präsidentschaftswahlen 2016? Ja, meinen Harrison Fluss und Landon Frim in der frisch verkauften New Republic und verweisen auf den areligiösen Bernie Sanders: "Die Differenz zwischen Obama und Sanders ist, dass Sanders nicht mal so tut, als sei er religiös, während Obama seinen politischen Start in Kirchen der Region von Chicago hatte. Und auch Donald Trump ist nicht gerade das Paradigma nüchterner Tugend: Er ist zweimal geschieden und hat bei einigen entscheidenden sozialen Fragen, inklusive Abtreibung, eine recht liberale Vorgeschichte."

Kulturpolitik, 01.03.2016

Na, wenigstens einer ist traurig über die Schleifung der Dahlemer Museen. Ian Johnson schreibt im Blog der New York Review of Books: "Noch Mitte Januar konnte man ganz allein in einer Höhle voller Freskos aus der Seidenstraßenoase von Turfan stehen, in aller Ruhe die Auslegerboote des Südpazifik betrachten oder die Geschichte von Buddhas Leben in Steinfriesen aus Gandhara studieren. Zur Erfrischung gab es eine mensa-ähnliche Cafeteria, wo man für fünfzig Cent Tee aus einem Samowar bekam, Nachfüllen gratis. Die Besucher kamen, weil sie sich für Kunst interessierten, nicht weil es Teil ihrer großen Berlin-Tour war."

Jürgen Tietz begutachtet für die NZZ das neue Stadtviertel Phoenix-See in Dortmund, wo nur noch eine Thomasbirne an die Stahlvergangenheit erinnert. Dafür gebe es jetzt einen großen künstlichen See und eine vorbildliche Uferbebauung mit Wohnungen, Cafes, Büros und Einfamilienhäusern: "Es galt, dem üblichen Wildwuchs von Vorstadtsiedlungen einen Riegel vorzuschieben. Auf 'Architektenmessen' wurden daher Bau- und Kaufwillige mit Architekten zusammengebracht, um die Möglichkeiten einer künftigen Gestaltung der Eigenheime auszuloten. Nur wenige Häuser mit Schrägdach und Säulengebrabbel haben sich heute zwischen den kubischen Neubauten verloren. Die Dichte einer solchen Einzelhausbebauung muss man freilich mögen, aber sie schafft ein Bild der Einheit mit Variationen."

Urheberrecht, 01.03.2016

Andreas Rötzer, Verleger von Matthes & Seitz wendet sich in der FAZ nochmal gegen die geplante Urheberrechtsnovelle, die es Autoren erleichtern würde, aus bestimmten Verträgen früher auszusteigen: "Was tatsächlich drohen dürfte, wenn der Referentenentwurf umgesetzt würde, ist die Gefahr einer Entsolidarisierung von Autor und Verlag. Das gemeinsame Projekt würde zu einem Projekt von Verlagen auf der einen Seite, die nun in kurzer Zeit ihre Investitionen einzuspielen gezwungen sind, und Schriftstellern auf der anderen Seite, die sich zu Einzelkämpfern aufrüsten müssen."

Medien, 01.03.2016

Ingo Mannteufel, Leiter der Russisch-Redaktion der Deutschen Welle in Bonn, analysiert in der FAZ die russischen Propagandaaktionen in Deutschland, die Angela Merkel destabilisieren sollen: "Die Gefahr der russischen Propaganda für Europa sollte nicht über-, aber auch nicht unterschätzt werden. Die Lügengeschichte vom angeblich vergewaltigten Berliner Mädchen war letztendlich ein Misserfolg. Die Wahrheit kam relativ schnell ans Licht. Gleichwohl bilden die politischen Herausforderungen - Euro- und Flüchtlingskrise - weiter einen starken Resonanzboden für Desinformationskampagnen."

Überwachung, 01.03.2016

Ein amerikanischer Bundesrichter hat den Antrag des FBI zurückgewiesen, der Apple zwingen sollte, das Iphone eines mutmaßlichen Crystal-Meth-Dealers zu öffnen, berichtet der Guardian (und mit ihm viele andere Medien). Der All Writs Act, der Behördenkompetenzen regelt und auf den sich das FBI bezieht, könne "nicht benutzt werden, um einer Technologiefirma zu befehlen, seine Produkte zu manipulieren, sagte der Richter. 'Die Implikationen der Regierungsposition sind so weitreichend - sowohl in den Rechten, die sie sich heute zubilligt, als auch in der Auslagung der Absichten des Kongresses von 1789 - dass die Resultate absurd wären.'"

Wissenschaft, 01.03.2016

"Führte uns die Aufklärung einst aus selbstverschuldeter Unmündigkeit, kehren wir bald aufgeklärt und aus freien Stücken dahin zurück", mokiert sich Roman Bucheli in der NZZ angesichts der allgemeinen Begeisterung für selbstfahrende Autos. Sehr skeptisch steht auch Manuela Lenzen Neuro-Gadgets zur Hirnstimulation gegenüber: "Sind wir dabei, uns in halbe Roboter zu verwandeln, statt die Arbeitswelt menschlicher zu gestalten? Wird die Menschheit sich aufspalten in die Aufgepeppten und die Naturbelassenen, die sich kein Enhancement leisten können? Oder werden wir alle immer uniformer werden, weil wir unter dem Druck stehen, auch unser Gefühlsleben stets auf fröhlich-optimistisch zu polen?".

Ganz anders erlebte Andrian Kreye (SZ) die TED-Konferenz in Vancouver, wo Wissenschaftler (und Al Gore) einen beeindruckenden Optimismus vorführten: "Die Zusammenkunft von Geld und Geist dort ist kein Zufall. So bildet die Rednerliste jedes Jahr eine Art Weltverbesserungskanon. Die Bildungsaktivistin Reshma Saujani will zum Beispiel Mädchen dazu bringen, das Programmieren zu lernen, weil der Fachkräftemangel in der Tech-Industrie und das kulturell bedingte Ehrgeiz-Defizit junger Frauen eine reine Verschwendung intellektuellen Potenzials sind. Der Unternehmer Hugh Evans sucht nach marktwirtschaftlichen Methoden, Armut zu bekämpfen. Der bolivianische Kardiologe Franz Freudenthal hat eine Methode entwickelt, Herzkrankheiten bei Kindern in der Dritten Welt mit minimalem Aufwand zu heilen. Es gehört schon eine unangenehm große Portion Zynismus dazu, sich darüber lustig zu machen."

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