Heute in den Feuilletons Sind wir alle Arschlöcher?

Der Theatermacher Milo Rau beschäftigt sich mit zynischem Humanismus - die Kritik ist begeistert. Die "NZZ" würdigt den Maler Gottfried Honegger. Die "Welt" vermutet, dass Netflix nicht viele deutschsprachige Serien herausbringen wird.


Efeu - Die Kulturrundschau

Bühne, 18.01.2016

Sind wir alle Arschlöcher? Eindeutig ja, meinte Theatermacher Milo Rau kürzlich in einem Essay in der SonntagsZeitung, in dem er als Vorarbeit zu seinem Theater-Essay "Mitleid - Die Geschichte des Maschinengewehrs" den "zynischen Humanismus" der dekorativen Anteilnahme am Schicksal der Flüchtlinge in den Blick nimmt. An der Berliner Schaubühne ist sein Theaterabend nun uraufgeführt worden.

Sandra Luzina vom Tagesspiegel dankt es dem Theatermacher, dass er anders als Falk Richters umstrittenes, am selben Haus aufgeführtes Stück "Fear" nicht mit dem Finger auf rechte Demagogen zeigt: Vielmehr "attackiert er die Selbstgerechtigkeit und das Humanitätsgedusel von aufgeklärten Europäern und betrachtet auch die Mitleidsfabrikation des Theaters kritisch. Damit beute man das Leiden der Anderen aus, lautet sein Vorwurf. ... [Doch] das Stück ist nicht nur Anklage. Gerade wenn es die moralischen Ambivalenzen der hilflosen Helfer ausleuchtet, wird es zum Appell für Menschlichkeit." Doris Meierheinrich von der Berliner Zeitung staunt über dieses "Reflexionsspiel": Sie muss "diesem seltsamen Zwei-Monologe-Stück etwas sehr Besonderes bescheinigen, denn hier entsteht eine Art Theater zweiter Ordnung: die Geburt eines Meta-Theaters aus dem Geiste des Zynismus. Überhaupt der Zynismus! Er ist das heimliche Thema dieses herausfordernden, widersprüchlichen Abends und überraschenderweise ist er auch sein stärkstes Mittel. ... [Das Stück] führt zugleich die furchtbare Ökonomisierung der Anteilnahme vor." Auch Irene Bazinger von der FAZ fand den Abend hochinteressant: "Wie diese kühle theatralische Lektion in Sachen Politik und Geschäft erteilt wird, ist eine unbequeme und dabei elektrisierende Herausforderung."

Weiteres: Andrea Pollmeier war für die FR beim Frankfurter Festival "Fluchtpunkt Frankfurt". "Humor als Heimat": Im großen taz-Essay lässt Eckhard Henscheid seine Gedanken ums lachende Publikum bei Wagner, Polt und Jaeger kreisen.

Besprochen werden Matthias Hartmanns Regie-Comeback in Form der Dostojewski-Inszenierung "Der Idiot" in Dresden ( SZ ), Bastian Krafts "Schuld und Sühne"-Bearbeitung in Frankfurt ( FR , FAZ), eine Dramatisierung von Klaus Manns "Mephisto" in Zürich ( NZZ , Welt ), Hakan Savas Micans Inszenierung von Hans Falladas "Kleiner Mann - was nun?" am Maxim Gorki in Berlin ( Tagesspiegel , Berliner Zeitung ) und Meg Stuarts Solo "Hunter" im Frankfurter Mousonturm ( FR ).

Kunst, 18.01.2016

Guido Magnaguagno schreibt in der NZZ zum Tod Schweizer, in Paris lebenden Malers Gottfried Honegger im alter von fast hundert Jahren und würdigt vor allem seine "Tableaux relief", "eine Kunstform in der Mittelzone zwischen Malerei und Skulptur, zuletzt auch Architektur, zwischen Fläche und realem Raum. Vermittlung auch zwischen Kunstwelt und Lebenswelt, zwischen Denken und Sehen. Die Schichten eines 'tableau relief' verbinden die Gesetze der Mathematik - wie jene seiner stupenden Computerzeichnungen von 1975 - mit den gewürfelten Zufallskonstellationen, die strenge Klarheit mit den Freuden der Unregelmäßigkeit."

In der Tagesspiegel-Reihe über Artefakte aus der Dahlemer Sammlung, die wegen des Umzugs ins Humboldt-Forum für geraume Zeit unzugänglich sein werden, schreibt Nicola Kuhn über den Stab der Maroons aus Surinam. Für eine Ausstellung in Aachen konnte ein bislang als verschollen geltendes Bild von Balthasar van der Ast wiederentdeckt, meldet Andreas Rossmann in der FAZ (mehr dazu in der Aachener Zeitung).

Besprochen werden die Ausstellung "Die schwarzen Jahre: Geschichten einer Sammlung 1933-1945" in der Nationalgalerie Berlin ( SZ ), Meinrad Schades Fotoband "Krieg ohne Krieg" ( FR ) und die Ausstellung "Under Fire" mit Hayyan Al Yousoufs Fotografien vom syrischen Bürgerkrieg in der Galerie Bunter Hund in Berlin ( taz ).

Film, 18.01.2016

Der deutsche Regisseur Martin Moszkowicz hat gerade eine Serie - "Shadowhunters" - an Netflix verkauft hat. Aber die ist auf englisch. Auf die Frage Hanns-Georg Rodeks von der Welt, ob er glaube, dass Netflix auch deutschsprachige Originalserien bringen werde, antwortet er: "Ich glaube, dass das noch eine Weile dauern wird - wenn es überhaupt dazu kommt, denn deren Geschäftsmodell heißt 'weltweit' mit über 70 Millionen Abonnenten. Ob man nur für deutsche Abos wirtschaftlich vernünftig produzieren kann, wage ich - derzeit - zu bezweifeln. Sollte man es trotzdem tun, dann vor allem aus Prestigegründen."

Besprochen werden der neue, von Marco Kreuzpaintner inszenierte "Polizeiruf" der von-Meuffels-Reihe ( FR , Berliner Zeitung , FAZ , hier in der Mediathek), Jan Schmitts Dokumentarfilm "Mein Vater, sein Vater und ich" ( taz ), eine Verfilmung von  XX Roman "Suite française" ( Welt ) und Apichatpong Weerasethakuls "Cemetery of Splendour" ( FAZ , SZ, unsere Kritik hier).

Literatur, 18.01.2016

Thomas Lang rühmt bei volltext.net den norwegischen Erzähler und Essayisten Tomas Espedal, der ähnlich radikal aus seinem Leben erzählt wie wie Karl-Ove Knausgard: "Gewiss erzählt Tomas Espedal von lebensentscheidenden Momenten wie dem Tod seiner Frau. Doch er tut es auf sozusagen antidramatische Weise. Das alltägliche Dasein, wie wir es von uns selbst kennen, in seiner ganzen Banalität verleiht dem Geschriebenen genau die Wucht und Bedeutung, die früher aus der Zuspitzung und Verdichtung kam."

Die FAZ hat Annabelle Hirschs Text über Saul Bellows literarisches Chicago online nachgereicht. Besprochen werden neue Comics ( The Quietus ), Lou Andreas-Salomés "Mein Dank an Freud" ( Jungle World ), Radek Knapps "Der Gipfeldieb" ( FR ), Stephen Kings Thriller "Finderlohn" ( Zeit ) und Otto de Kats "Die längste Nacht" ( SZ ).

In der online nachgereichten Frankfurter Anthologie schreibt Sebastian Kleinschmidt über Adam Zagajewskis "Milosz lesend":

"Wieder lese ich Ihre Gedichte,
geschrieben von einem Reichen, der alles begriffen hat,
und von einem Armen, dem das Haus genommen wurde,
..."

Musik, 18.01.2016

"Das Leben auf der Höhe seiner Kunst und seines Images zu verlassen, ist das schwierigste, was einem schon zu Lebzeiten zur Legende erklärten Künstler gelingen kann", schreibt Cédric Rouquette in Slate.fr mit Blick auf David Bowie und sein Album "Blackstar". Und "Bowie ist vielleicht der beste Abgang der Popgeschichte gelungen. Der Abstand und die kritische Analyse seines letzten Werks werden es zeigen." einige Andere Beispiele fallen Rouquette immerhin ein, Jacques Brel zum Beispiel oder Johnny Cash.

Für keine gute Idee hält es Christian Schröder vom Tagesspiegel, die Hauptstraße in Berlin-Schöneberg in David-Bowie-Straße umzubenennen: Hierher war "Bowie gekommen, um vom Rock'n'Roll-Wahnsinn Abstand zu gewinnen und abzutauchen im bleigrauen Alltag der Mauerstadt. ... Wer David Bowie ehren möchte, der muss für die Erhaltung der Hauptstraße kämpfen." In der SZ würdigt Michael Moorstedt den überraschend verstorbenen Popstar unterdessen als Internetpionier, der bereits in den Neunzigern Songs und Live-Aufnahmen zum Download anbot und heutige Streamingservices vorhersah.

Die im Prager Nationalmuseum zufällig gefundene, von Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Salieri komponierte Kantate KV 477a widerlegt erstmals ganz handfest die Legende von der erbitterten Konkurrenz zwischen Wolfgang Amadeus Mozart und Antonio Salieri, freut sich Werner M. Grimmel in der FAZ. Frederik Hanssen vom Tagesspiegel besucht die Studioaufnahmen der 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker. In der FAZ gratuliert Eleonore Büning dem Dirigenten Christoph Prégardien zum 60. Geburtstag.

Besprochen werden ein Konzert von Maurizio Pollini und den Berliner Philharmonikern ( Tagesspiegel ), ein "Wandelkonzert" unter dem genialischen Dirigenten Teodor Currentzis und mit Begleitung von Sasha Waltz' Tänzern im Berliner Radialsystem (Elmar Krekeler von der Welt war nur halb begeistert), das Debüt von Cut Out Club ( taz ), das Berliner Konzert der Hinds ( Tagesspiegel ), ein Konzert der HR-Sinfoniker unter Hugh Wolff in Frankfurt ( FR ) und eine Tschaikowsky-Aufnahme von Elena Bashkirova (FAZ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Gesellschaft, 18.01.2016

Jenseits der Polemik, auf die sie im Perlentaucher nochmals ausführlich eingeht, ist eine ungeheure Integrationsarbeit zu leisten, meint Eva Quistorp im Perlentaucher - und das geht alle an: "Wie erklären unsere Kulturinstitutionen und Literaturfeste und Universitäten den 'Neuen', wie Frau Künast und Käßmann sie gern vereinfachend nennen, die modernen Sitten liberaler Kreise in Deutschland, die Homoehe, die ja bis in die CDU hinein vertreten wird, Religionsfreiheiten, Religionskritik auch gegenüber dem Islam?"

In der taz sieht Jan Feddersen untersucht die giftige Mischung, die immer wieder Frauen, Schwule und Transsexuelle zu Opfern sexueller Gewalt wie in Köln macht: "Jene, die in Köln und anderswo schockierten, waren und sind Jäger: nach Materiellem, nach Sexuellem in vergewaltigender Absicht. Diese Männer eint nicht, grob gesagt, dass sie muslimisch sind. Vielmehr, dass sie aus Gesellschaften kommen, in der der Islam die absolute Dominanzreligion abgibt - und diese liefert jeden Vorwand zur Gewalt gegen Frauen, gegen Homosexuelle, gegen Schwächere überhaupt."

In der taz weiß Elisabeth Lehmann zudem ein Lied über sexuelle Belästigungen in Nordafrika zu singen: "'Taharrush', also Belästigung, war das erste arabische Wort, das ich in Kairo gelernt habe."

Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt, macht im Interview mit der FAZ ebenfalls in erster Linie die patriarchalen Strukturen und die repressive Sexualmoral in muslimischen Ländern verantwortlich für sexuelle Übergriffe wie in Köln oder Hamburg. Sie setzt auf stärkere Aufklärung in den Integrationskursen. Den Aufruf #ausnahmslos findet sie dagegen wenig hilfreich, weil er die Übergriffe in Köln banalisiert: "Ich halte das für eine Verharmlosung. Anzüglichkeiten und Anmache werden hier teilweise mit massiver sexueller Gewalt gleichgesetzt. Diesen Unterschied muss man benennen, und hier ist auch ein klares kulturelles Muster zu erkennen. Wer das nicht benennt, hat kein Mittel in der Hand, es zu bekämpfen. Das heißt noch lange nicht, dass die deutsche Gesellschaft nicht sexistisch ist."

Polizisten im Dienst werden immer häufiger verletzt, erklärt auf Zeit online die Polizistin Tania Kambouri im Interview. Die Täter "kommen aus allen Gruppen, aber die Mehrzahl sind junge, muslimisch geprägte Migranten. Und immer häufiger sind sie bewaffnet, vor allem mit Messern." Besonders frustrierend für die Polizei: "Die meisten Strafverfahren werden eingestellt, oder die Täter kommen mit solch einer geringen Strafe davon, dass sie uns ins Gesicht lachen. Da fühlt man sich als Polizist eher allein gelassen. Und manche Kollegen überlegen sich dann schon, ob sie beim nächsten Mal wirklich durchgreifen oder sich nicht besser zurückziehen. Aber damit überlässt man denen die Straße."

In der Leitglosse der FAZ meldet Kerstin Holm, dass russische Aktivistinnen mit Unverständnis auf die Ereignisse in Köln reagieren. "Für eine andere russische Amazone, die Schriftstellerin Maria Golowaniwskaja, vergegenwärtigen die Kölner Ereignisse vor allem eine Krise europäischer Männlichkeit. Unter den Opfern jener Nacht habe es anscheinend keine 'zerschlagenen männlichen Physiognomien' gegeben, stellt Golowaniwskaja fest. Die Bewohnerin eines Landes, wo man sich zivile Freiheiten täglich erkämpfen muss, findet das höchst verstörend."

Europa, 18.01.2016

Dass Breslau ausgerechnet in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas ist, hält Jan Opielka in der Berliner Zeitung angesichts der Flüchtlingsströme für einen irgendwie gelungen Streich der Geschichte: "Wohl kaum eine andere Stadt Europas kann von sich behaupten, dass sich die nationale Zusammensetzung ihrer Einwohnerschaft innerhalb kürzester Zeit nahezu zu 100 Prozent verändert hat - aufgrund von Flucht, Vertreibung, Heimatverlust. Davon konnten nach 1945 jahrzehntelang sowohl die alten deutschen Breslauer, als auch die neuen polnischen 'Wroclawiacy', die meist aus ehemals polnischen Ostgebieten stammten, viel berichten. Ihre Erzählungen waren getränkt von Leid, Hass, Nostalgie."

In Britannien gibt es den Versuch, Donald Trump die Einreise ins Land zu verbieten. Das, meint der Brite Robert Colvile in Politico, wirft ein Schlaglicht auf die Unterschiede zwischen Britannien und den USA, "und es ist nicht sehr schmeichelhaft für unser Land. In den USA gibt es große Empörung über Trumps rassistische Sprüche. Aber es wird auch anerkannt, dass der erste Verfassungszusatz ihm das Recht dazu gibt. In Britannien gibt es kein derartiges Bekenntnis zur Meinungsfreiheit. Statt dessen hat die Regierung die positive Pflicht das, was als 'hate speech' erachtet wird, zu überwachen und zu bestrafen. Daher hat die Innenministerin Theresa May tatsächlich die Macht, Trump die Einreise zu verbieten, wenn sie entscheidet, dass er 'Hass fördert, der zu Gewalt zwischen den Communities führen kann'."

Im Guardian guckt der Historiker Neal Ascherson mit größter Besorgnis auf Polen, das mit der neuen Regierung autoritär nach innen und höchst agressiv nach außen gegen Deutschland und Russland zugleich agiert. Zugleich halten die Kaczynski-Bewunderer sich für die besseren EU-Bürger: "Die jüngste Kritik aus Brüssel inspirierte einen rechten Magazin Titel, europäische Führer in Naziuniform zu zeigen: 'Wieder wollen sie Polen erobern.' Die PiS-Regierung ist 'antieuropäisch'. Aber das bedeutet nicht, dass ihre Unterstützer Europa verlassen wollen. Die Polen glauben, dass ihre 'christlichen Werte' sie europäischer machen als jeden anderen auf dem Kontinent. Und darum, will eine erstaunliche Mehrheit von 75 Prozent von ihnen in der EU bleiben, obwohl sie sie des Atheismus, Individualismus und der Unmoral anklagt."

Internet, 18.01.2016

In der SZ greift Evgeny Morozov noch einmal auf Mike Bulajewskis Essay "The Cult of Sharing" zurück, um den Konzernen des Silicon Valleys vorzuwerfen, im Kampf gegen staatliche Regulierung ihre Kunden einzuspannen: "Silicon Valley ist wie eine kosmopolitische und technikaffine Version der Tea Party: Die Start-up-Fraktion will uns glauben machen, dass der Kapitalismus zwar theoretisch funktioniere, dessen heute existierende Version davon jedoch weit entfernt sei. Die staatlichen Institutionen stünden unter der Macht der großen, alten Konzerne, und die Bürger müssten den Preis dafür bezahlen. Sei es in Form höherer Kosten für Transport und Miete, sei es in Form von Beschränkungen der Freiheit, über ihr Eigentum und ihre Zeit zu verfügen." (Hier Morozovs Text auf Englisch.)

Geschichte, 18.01.2016

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts strömten tausende deutsche Auswanderer - vor allem aus der völlig verarmten Pfalz - nach England in der Hoffnung, dort Arbeit und ein besseres Leben zu finden. Wie viele Briten fragte sich auch Daniel Defoe, wie man all diese Leute unterbringen sollte, erzählt Christian Staas auf Zeit online. Den Brief konnte er in einer Ausstellung in Bremerhaven über deutsche Auswanderer lesen: "Daniel Defoe betrachtete die Krise in seiner Review als Chance. Doch die Sache ging nicht so aus, wie er es sich wünschte: Die britische Regierung verhängte einen Aufnahmestopp. Die Katholiken unter den Flüchtlingen, die sich weigerten zu konvertieren, expedierte man schon im Sommer 1709 zurück nach Rotterdam - ihnen wollte man im protestantischen England kein Asyl gewähren (zumal man im Krieg mit dem katholischen Frankreich lag). Auch als sich herausstellte, dass die meisten protestantischen Pfälzer nicht akuter religiöser oder politischer Unterdrückung entronnen waren, sondern als 'Wirtschaftsflüchtlinge' kamen, waren die Engländer not amused."

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