Heute in den Feuilletons "Wer dem Publikum nachrennt, sieht dessen Hinterteil"

Die Feuilletons diskutieren die Bilanz der Salzburger Festspiele. Dominik Grafs "Geliebten Schwestern" mangelt es an Nazis für einen Oscar, behauptet die "Welt". Und die "Presse" bietet für ein Oasis-Comeback 500 Millionen Kondome.


Efeu - Die Kulturrundschau

Bühne, 29.08.2014

In Zürich wurde Milo Raus neues Stück "The Civil Wars" uraufgeführt, in dem in vier Akten unabhängig voneinander die Fragilitär des zivilisatorischen Anstrichs unserer Gegenwart untersucht wird. "Entstanden ist ein schauspielerisches Feuerwerk, das die Conditio Humana im heutigen Europa beleuchtet", schreibt Tim Neshitov in der SZ, "auch wenn Milo Rau diesmal an den gnadenlosen Ansprüchen scheitert, die er an seine Kunst stellt." Für die Nachtkritik hat Christoph Fellman das Stück gesehen: Er bezeugt "ein verletzliches Arrangement. Es sind dünne, lose Fäden, aus denen Milo Rau seine europäische Seelenschau spinnt. ... Auf tut sich das Bild einer westlichen Normalität, die beim nächsten Klingeln an der Tür oder hinter der nächsten Bildfolge aus dem Fernseher in den Wahnsinn, in die Gewalt oder in die Gehirnwäsche fahren kann. Und von Menschen, die sich daran gewöhnt haben, diese Normalität als Kämpfer oder Krieger zu bestehen."

Der Kurier zitiert Alexander Pereiras wenig bescheidene Festspiel-Bilanz: "'das Vorantreiben des Neuen, ohne jede avantgardistische Selbstbefriedigung' sei ein Erfolg (...) 'Ich bin auch ein Selbstmörder. Ich sehe es als große Verpflichtung an, große Oper im Großen Festspielhaus auch groß zu machen. Im Fall des 'Rosenkavalier' ist das gut gegangen. Aber wehe, wenn nicht.'" In der Presse hofft Barbara Petzsch auf ein kurzes Gastspiel von Pereira-Nachfolger Sven-Eric Bechtolf und wünscht sich Innovation und neue szenische Fantasien für die Salzburger Festspiele: "Dazu muss man sich nur die Ruhr-Triennale, das Festival in Avignon oder auch den ImPulsTanz in Wien anschauen. Die multimediale, multikulturelle Performance, das Experiment mit und in neuen Räumen ist die Zukunft. Salzburgs Ästhetik ist teilweise zu altvaterisch und beflissen. Wer dem Publikum immer nachrennt, sieht nur dessen Hinterteil, so Festspielgründer Reinhardt."

Das Maxim-Gorki-Theater wurde im ersten Jahr der Intendanz von Shermin Langhoff zum "Theater des Jahres" gewählt: In der Berliner Zeitung gratuliert Ulrich Seidler sanft angespitzt.

Besprochen werden Alexandra Bachzetsis' beim Berliner "Tanz im August" gezeigte Yoga-Performance "Stages of Staging" ( Tagesspiegel ) und eine konzertante Aufführung von Donizettis "La Favorite" in Salzburg (FAZ).

Kunst, 29.08.2014

Im Spätsommer denkt SZ-Kunstkritikerin Kia Vahland über Kunstgenuss und Landschaft nach. Die klassischen Landschaftsmaler sieht sie dabei gegenüber den heutigen Künstlern historisch im Vorteil: Letztere "stehen ratlos vor den widersprüchlichen Erwartungen des Publikums. Die (...) Kunst soll moralisch und selbstvergessen sein in einer Zeit, die selbst nur an Geld und Effizienz glaubt. ... Ein Leonardo, sogar noch ein Ludwig Richter, hatte es leichter: Er konnte den Geschmack der eigenen und künftiger Jahre prägen, anstatt die gesellschaftlichen Verhältnisse zugleich anprangern und verklären zu müssen." (Bild: Luwig Richter: "Abendandacht im Walde")

Manuel Meier spricht im art-magazin mit dem kambodschanischen Künstler Bou Meng, der die Herrschaft der Roten Khmer nur dank seiner Kunst überlebte: "'Die Kunst rettete mich. Die Roten Khmer ließen mich nur leben, weil ich Porträts von Pol Pot, Mao und Lenin malen konnte', erklärt der Künstler beim Besuch des ehemaligen Foltergefängnisses, dem heutigen Tuol-Sleng-Genozid-Museum. 'Wenn die Bilder nicht lebensecht sind, stirbst Du', warnten sie ihn immer wieder."

Im Zeitmagazin spricht Anna Kemper mit der Künstlerin Mary Bauermeister über die Kunst und ihre Ehe zu dritt und mit dem Komponisten Karlheinz Stockhausen und den Wunsch, eine neue Gesellschaft aufzubauen: "Mir kam diese Diskrepanz zwischen der Vorstellung, wie man zu leben hat, und dem, wie die meisten wirklich lebten, heuchlerisch vor. Ich sah Ehen auseinanderbrechen. Die Nachkriegszeit, als die Frauen mit den amerikanischen Soldaten ausgingen, weil sie ein paar Zigaretten kriegten, während der Mann noch in Gefangenschaft war (...)"

Besprochen wird die Ausstellung "Mission: Postmoderne - Heinrich Klotz und die Wunderkammer DAM" im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt (FAZ).

Musik, 29.08.2014

Sehr ernüchtert kommt Christian Werthschulte vom ersten Konzert von Blumfelds Reunion-Tour zurück, bei der die Hamburger-Schule-Pioniere Stücke ihres zweiten Albums "L'Etat et moi" aus dem Jahr 1994 sowie Lieder aus Jan Distelmeyers Solo-Repertoire spielten. Doch insbesondere das Blumfeld-Material ist schlecht gealtert, schreibt der taz-Kritiker: Einst traf Distelmeyer mit seinen sensiblen Texten "eine Stimmung, die nach dem Scheitern des Realsozialismus, den Pogromen von Hoyerswerda und Rostock und der linken Rezeption von Cultural Studies und französischem Poststrukturalismus einen historischen Moment artikulierte. Dieser historische Moment ist längst vorbei, das Umfeld von damals zerstreut, prekarisiert oder in der Realpolitik angekommen. So wird das Comeback von Blumfeld zu einem Moment restaurativer Nostalgie - was haben wir damals doch gedacht, geliebt und gehofft."

Heute vor 20 Jahren erschien Oasis' erstes Album "Definitely Maybe", berichtet die Presse und schreibt einen Abgesang auf die Arbeiterklasseband, nicht ohne leise Hoffnung auf ein Comeback: "'Für 500 Millionen Pfund oder 500 Millionen Kondome', scherzt Noel Gallagher. Es ist also wohl unwahrscheinlich. Andererseits: 'Es wird geschehen, wenn es geschieht. Falls die Musikgötter wollen, dass es geschieht', sagt Liam Gallagher kryptisch."

Nach Claudio Abbado und Pierre Boulez sucht das Lucerne Festival einen neuen Dirigenten, berichtet Marco Frei in der Welt und überprüft Sir Simon Rattles Eignung. Für Electronic Beats berichtet Mark Smith vom Berlin Atonal Festival. Im Freitag unterhält sich Christine Käppeler mit Frank Spilker von den "Sternen". Und beim Rolling Stone schreibt Eric Pfeil wieder Poptagebuch.

Besprochen werden The Bugs neues Album "Angels & Devils" (taz) und Kate Bushs großer Comeback-Auftritt ( The Quietus ).

Film, 29.08.2014

Bei den Filmfestspielen in Venedig lief Joshua Oppenheimers neuer Dokumentarfilm "The Look of Silence", in dem sich der Regisseur nach "The Act of Killing" (unsere Kritik) neuerlich mit dem Massaker an den Kommunisten in Indonesien befasst, diesmal allerdings aus der Opferperspektive. Thomas Steinfeld von der SZ fand den Film enorm beeindruckend: "Von großer Poesie sind die Bilder (...) und sie sind es auch, wenn sie Beton, Insekten oder nächtlich dahinbrummende Lastwagen zeigen. Von großer Unerbittlichkeit aber sind die Nachforschungen, die der Agent des Gewissen vorantreibt. Gemeinsam nehmen sie den Zuschauer in Geiselhaft, lassen ihm kein Entkommen mehr und enthüllen, Blick für Blick, Frage um Frage, ein in Blut getauchtes Land des Schreckens." David Hudson sammelt auf Fandor Hinweise auf internationale Besprechungen.

Um die pensionierten Bildungsbürger der Oscar-Jury für einen deutschen Film zu gewinnen, sollten schon Nazis oder Kommunisten auftreten, glaubt Hanns-Georg Rodek in der Welt. Dominik Grafs "Geliebte Schwestern" werden es deshalb vermutlich schwer haben, denn "es ist eine Herausforderung an die Oscar-Entscheider: seht her, ein deutscher Film, ganz anders, als ihr das gewohnt seid. 'Die geliebten Schwestern' sind feinsinnig statt politisch. Es geht um die Freude am Briefeschreiben statt um die Bewältigung von Vergangenheit."

Stefanie Bolzen trifft in der Welt den von seinen PR-Leuten streng überwachten "Games of Thrones"-Autor George R. R. Martin und erfährt zumindest, dass er bei den kommenden Drehbüchern nicht mehr mitarbeiten wird. Für die taz schaut Cristina Nord bei den Filmfestspielen in Venedig Bergsteigerabenteuer aus dem Jahr 1916. Besprochen werden Rick Ostermanns "Wolfskinder" ( Jungle World , kritiken.de , FR , Tagesspiegel ) und Volker Schlöndorffs "Diplomatie" ( Tagesspiegel , critic.de , FR , Zeit ).

Literatur, 29.08.2014

In der FR rät Jürgen Wertheimer zur erneuten Lektüre von Goethes "West-östlichen Divan" - nicht zuletzt aus Gründen der Völkerverständigung und Mehrung von Toleranz: "Ein freies, offenes Kunstwerk der frühen Moderne? Vielleicht, jedenfalls ein sich öffnendes, ein sich in die Zukunft öffnendes, vom Autor gewolltes, mehrfach erweitertes, weitergedachtes Werk. ... Wieder und wieder beschwört Goethe (...) die Figur des frei herumvagabundierenden, entfesselten Reisenden, der die Scheuklappen seiner Vorurteile abstreift und in 'kindlicher Neugier' morgen- und abendländische Erfahrungen sammelt."

Der Wagenbach-Verlag zieht Verena von der Heyden-Rynschs Buch über Aldo Manuzio wegen einiger Nähen zu einschlägigen Wikipedia-Artikel zurück, meldet Lothar Müller in der SZ. Die FAZ dokumentiert die Dankesrede des Literaturwissenschaftlers Peter von Matt zum Erhalt des Goethepreises der Stadt Frankfurt am Main. Die NZZ gratuliert Lukas Hartmann, Autor historischer Romane, zum Siebzigsten.

Besprochen werden André Kubiczeks "Das fabelhafte Jahr der Anarchie" ( Berliner Zeitung ), Judith Hermanns "Aller Liebe Anfang" (FAZ), Felix Hartlaubs "Aus Hitlers Berlin 1934-1938" ( Tagesspiegel ), Sherko Fatahs "Der letzte Ort" (SZ) und die Autobiografie des Berghain-Türstehers Sven Marquardt. ( NZZ )


9Punkt - Die Debattenrundschau

Europa, 29.08.2014

Am 18. September findet das schottische Referendum statt, bei dem die Schotten wahrscheinlich für den Verbleib in der Union stimmen werden. Wenn aber nicht, fragen sich Quentin Newark und Kevin Denoual im Blog der Creative Review schon mal, wie der Union Jack ohne das schottische Element aussehen würde. Die einfachste Lsöung wäre so: Das "Kauft nicht bei Israelis" der BDS-Kampagne wird immer raffinierter, berichten Willy Le Devin und Dominique Albertini in Libération. Zunächst versichern die Israelkritiker, nichts gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen zu haben, aber das hindert sie nicht, auch in Frankreich Listen aller Produkte aufzustellen, die man nicht kaufen soll (oder umgekehrt, wenn man diese Aktion ablehnt!) "Und sie beklagen mit Beweisfotos die angeblichen Schummeleien von Supermärkten: etwa jene Mangos, die als dominikanisch präsentiert werden, während ihr Etikett 'Product of Israel' aussagt. Die BDS-Kampagne denkt sogar darüber nach, eine App zu lancieren, damit sich der Konsument im Supermarkt informieren kann."

Politik, 29.08.2014

Der Soziologe Wolfgang Sofsky beschreibt in seinem Blog die Strategie des "Islamischen Staats" und bennent den wesentlichen Unterschied zu Al Qaida: "IS ist keine terroristische Netzorganisation von Einzelzellen, die weitgehend unabhängig voneinander operieren, sondern ein militärischer Verband. Inmitten einer chaotischen Umwelt geht er strategisch koordiniert, aber taktisch flexibel vor. Vor Ort handeln die Kommandos, Stoßtrupps und Sturmeinheiten mit hoher Selbständigkeit. Die weiträumigen Eroberungszüge sind jedoch ohne ein zentrales Kommando schwerlich denkbar, auch der systematische Wechsel der Taktiken deutet auf eine Befehlshierarchie hin."

Ein Staat, der versucht, seine Minderheiten auszulöschen, steht früher oder später wegen Völkermords am Pranger. Was aber, wenn es vor allem die Mehrheitsbevölkerung trifft? In Kambodscha gibt es ein Tribunal, vor dem ehemalige Rote Khmer des Völkermords angeklagt werden, berichtet Stéphanie Giry im Blog der NYRB. Aber niemals wegen des Völkermords an ihren eigenen Landsleuten, den Khmer. "Wenn die Außerordentliche Kammer des Gerichts in Kambodscha in einer zweiten Phase die Führer der Roten Khmer wegen Völkermords anklagt, dann wird sie dass nur im Zusammenhang mit zwei Minderheiten in Kambodscha tun: Den Vietnamesen und den Cham, einer muslimischen Gruppe. Das ist eine heikle Entwicklung. Man schätzt, dass etwa 20.000 Vietnamesen und 90.000 Cham unter Pol Pot starben, im Gegensatz zu - konservativ geschätzt - mehr als 1,3 Millionen Khmer. Eine Khmer-Frau, die im Exil lebt und für das Urteil nach Phnom Penh gereist war, erklärt, dass die Entscheidung des Gerichts, die Khmer nicht als Opfer eines Völkermords in Betracht zu ziehen, ihr das Gefühl gibt, man verwehre diesen Opfern "die korrekte Bezeichnung für das, was ihnen angetan wurde". Es sei, "als habe man die Geschichte nicht verstanden".

Außerdem: In der Welt macht Hannes Stein den Iran verantwortlich für alle Schandtaten im Nahen Osten.

Medien, 29.08.2014

Die Funke-Gruppe prüft nach Informationen von newsroom.de eine Insolvenz für die Westfälische Rundschau , die ohnehin nur noch ein Mantel ist. Peter Turi erläutert: "Mitarbeiter sollen von der Insolvenz nicht betroffen sein, die Zeitung arbeitet seit Monaten ohne eigene Redakteure."

Sehr sauer ist Thomas Knüwer über einen Beitrag des ZDF zu den Geschäften der Samwer-Brüder (die etwa Zalando gegründet haben). In seinem Blog Indiskretion Ehrensache schreibt er: "Die Samwers sind nicht die guten. Doch trieft aus diesem Stück Fernsehen eine Voreingenommenheit und Wirtschaftsfeindlichkeit, die stellvertretend ist für vieles, was ich bei ARD und ZDF sehe."

Im Gespräch mit Stefan Winterbauer von Meedia meint Bernd Ziesemer, ehemals Chefredakteur des Handelsblatts zu den jüngsten Ereignissen beim Spiegel, Focus und Stern : "Ich glaube, dass man auf jeden Fall von Panik sprechen kann. Das ist auch erklärlich, weil die Anzeigensituation der Verlage wieder mal schlechter ist als erwartet. Diese Entwicklung geht nun schon seit vielen Jahren so. Panik ist aber nun mal ein schlechter Ratgeber."

Gesellschaft, 29.08.2014

New Hampshire ist der beste amerikanische Bundesstaat für Weintrinker. Das behauptet die Washington Post und Charles Simic kann es im Blog der NYRB mit größtem Vergnügen bestätigen: "Ich weiß dass von unseren Mülltonnen. Die für Weinflaschen sind getrennt von den anderen, und immer, wenn ich meine eigenen entsorge, werfe ich einen Blick hinein. Über die Jahre wurde deutlich, dass nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität der getrunkenen Weine gestiegen ist. Da ich Wein mit gutem Leben und Zivilisation verbinde. Wohl wissend, dass jeder, von den alten Griechen und Römern bis zu unseren Gründervätern ihn trank - Benjamin Franklin behauptete sogar, Wein sei der Beweis dafür, dass Gott uns liebt - finde ich diese Entwicklung ausgesprochen erfreulich."

(Via Ilpost.it ) Und hier links die Seite 1 von La Stampa: "Angelina e Brad adesso davvero sposi!"

In China treffen sich Frauen zwischen 50 und 70 Jahren (die FAZ nennt sie "reif") abends auf der Straße und auf öffentlichen Plätzen, um zu tanzen. Sie tun das schon seit vielen Jahren, aber jetzt sind sie erstmals in die Kritik geraten, berichtet Mark Siemons in der FAZ, weil sie den Verkehr behindern und die Musik andere stört: "Allen diesen Einlassungen gemeinsam ist, dass sie den Wunsch, den öffentlichen Raum zu besetzen, als ungebührliches, völlig aus der modernen Zeit gefallenes Begehren betrachten, das es durch geeignete Maßnahmen zu therapieren gilt. Dass ein von allen geteilter Ort der Vielfalt erstrebenswert sein könnte, kommt in diesen Wortmeldungen gar nicht vor."

Geschichte, 29.08.2014

In der SZ erklärt Heinrich August Winkler, warum er an seiner Meinung über die "neuere revisionistische Literatur über 1914", die die deutsche Kriegsschuld an WK I kleinrede, festhält: "An das Wirken der radikalen und meist auch antisemitischen wilhelminischen Rechten vor und nach 1914 knüpften nach der Niederlage Deutschlands Hitlers Nationalsozialisten an. Deren Erfolg rückt ohne diese Vorgeschichte in den Bereich des Unerklärbaren. Zu dieser Verrätselung und Verinselung des Nationalsozialismus und damit zur Wiederbelebung der Legende vom 'Betriebsunfall' Hitler trägt bei, wer meint, die Kriegspartei des kaiserlichen Deutschland mit dem Alldeutschen Verband und den konservativen Parteien an der Spitze ignorieren zu können."

Außerdem: In der NZZ bewundert Roman Bucheli die historischen Augsburger Wasserkanäle, die ins Weltkulturerbe aufgenommen werden sollen.

© SPIEGEL ONLINE 2014
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.