Heute in den Feuilletons "Die zwanghafte Rhetorik der Menschheitsbeglückung

Die "Zeit" analysiert, wie Fremdenfeindlichkeit in Osteuropa und anti-kommunistischer Widerstand zusammenhängen. Gerhard Richter erklärt in der "FAZ", warum man gegenständlich abhebt, aber abstrakt landet.


Efeu - Die Kulturrundschau

Film, 25.02.2016

Der Film "Spotlight" über eine Gruppe von Journalisten, die 2001 eine Reihe von Missbräuchen an katholischen Kirchen in Boston aufdeckten, zählt zu den großen Oscarfavoriten in diesem Jahr. Ginge es nach den Kritikern, könnte sich Regisseur Tom McCarthy der Sache bereits sicher sein. Für SZ-Kritiker Fritz Göttler ist der Film auch ein nostalgischer Blick zurück in die Zeit vor der Digitalisierung des Alltags und des journalistischen Handwerks: "Die Reporter dieses Films arbeiten ohne Aufnahmegeräte, viele der von ihnen Befragten haben eine Scheu davor, also schreiben sie mit auf ihren kleinen Blöcken, das Lauschen und das Schreiben wird eine Bewegung, die Einheit von Hand und Hirn, das wahre 'Aufnehmen'. Eine Bewegung von schönster Genauigkeit und Diskretion."

Sehr dankbar ist Frank Junghähnel von der Berliner Zeitung dem Film für seinen Verzicht "auf jede Überemotionalisierung des Faktischen. Seine Perspektive bleibt konsequent journalistisch, so verbietet er sich jeden Abzweig zum Melodram." Gute Besprechungen für "Spotlight" gab es außerdem im Tagesspiegel , Welt und in der taz .

Immer noch beflügelt von Lav Diaz' Wettbewerbsbeitrag für die Berlinale ist Katja Nicocemus in der Zeit unzufrieden mit dem Goldenen Bären für Gianfranco Rosis Dokumentarfilm "Fuocoammare". Denn der erzähle "der Zeitgeschichte hinterher. Und man hat das Gefühl, dass der Regisseur auf die Insel Lampedusa gereist ist, um dort zu erfahren, was er ohnehin schon wusste. Mit einer gewissen Künstlichkeit inszeniert Rosi den Alltag der Inselbewohner nach, als weltabgewandten Rhythmus des Fischens, Kochens, Essens und der Kinderspiele. Unvermittelt zeigt er die Einsätze der Seenotrettung, das Überleben und Sterben der Flüchtlinge auf dem Meer. In dieser Gegenüberstellung bleibt Fuocoammare ein so opportunistischer wie kurzlebiger Reflex auf Schlagzeilen und Nachrichtenbilder."

Weiteres: Im Freitag bricht Andreas Busche eine Lanze für "die amerikanische Komödie als populäre Avantgardeform", auch wenn die neuen Filme "Sisters" und "Dirty Grandpa" enttäuschend bis ärgerlich ausfallen. Doch zum Glück gibt es da noch "Zoolander 2", freut sich der Kritiker, der sich bei diesem "formensprengenden und virtuos grenzdebilen Nummernrevuewahnsinn wieder daran [erinnert fühlt], dass die US-amerikanische Komödie immer dann am besten ist, wenn Einfalt auf Größenwahn trifft." In der FAZ berichtet Max Nyffeler von einem Berliner Branchentreffen der Musikfilmproduzenten.

Besprochen werden Deniz Gamze Ergüvens oscarnominierter Film "Mustang" ( Tagesspiegel , taz , FAZ), der auf DVD veröffentlichte Horrorwestern "Bone Tomahawk" von S. Craig Zahler ("bei aller Lust an der Hybridisierung wunderbar unangestrengt", staunt Ekkehard Knörer in der taz), Andreas Maus' Dokumentarfilm "Der Kuaför aus der Keupstraße" über die Opfer des Kölner Nagelbombenattentats ( Welt ), Michael Moores laut tazler Fabian Tietke "gewohnt hemdsärmliger" Dokumentarfilm "Where to invade next?" ( Welt ), Florian David Fitz' Komödie "Der geilste Tag" ( SZ ) und der Dokumentarfilm "Als wir die Zukunft waren" über Jugend in der DDR ( SZ ).

Architektur, 25.02.2016

Klaus Englert hat sich für die FAZ den Erweiterungsbau angesehen, den Francisco Mangado für das Kunstmuseum in Oviedo konzipiert hat. "Der Architekt setzte auf eine Collage der bereits vorhandenen Fassadenteile, die er additiv entlang der Calle Rúa positionierte. Dieses surrealistische Verfahren mündet allerdings in einen theatralischen Bühneneffekt, der den Passanten prima vista verbirgt, was sich hinter der Kulisse schockartig auftut: eine machtvolle, opake Glaswand, die sich wie ein dräuendes Gebirgsmassiv auftürmt. ... Francisco Mangado konstruierte ein architektonisches Palimpsest mit einer äußeren städtischen und einer inneren musealen Fassade."

Literatur, 25.02.2016

25 Jahre Reprodukt Verlag! Zum Jubiläum des ambitionierten Berliner Comicverlages hat sich Lars Törne für den Tagesspiegel mit Verleger Dirk Rehm unterhalten. Dass das Interesse in Comics gestiegen ist, ist für ihn durchaus ein zweischneidiges Schwert, etwa wenn große Literaturverlage nun ebenfalls in den Markt einsteigen, "die sich eher aus Imagegründen einen Comic leisten wollen und uns bei den Lizenzgebern mit ihren größeren Budgets problemlos überbieten können. So fallen für uns gerade in jüngster Zeit immer häufiger zum Bestehen des Verlages lebensnotwendige - weil gut verkäufliche - Lizenztitel weg." Eiinen Überblick über unsere Rezensionsnotizen zu Reproduktcomics finden Sie hier.

Besprochen werden Ta-Nehisi Coates' Essay "Zwischen mir und der Welt" ( NZZ ), Peter Stamms Roman "Weit über das Land" ( NZZ ), Eric Chevillards Neuerzählung des "Tapferen Schneiderleins" ( NZZ ), Heinz Strunks "Der goldene Handschuh" ( Tagesspiegel , mehr dazu hier), Dževad Karahasans "Der Trost des Nachthimmels" ( Tagesspiegel ), Carsten Gansels Band "Literatur im Dialog: Gespräche mit Autorinnen und Autoren 1989-2014" ( Freitag ),Bruno Ziauddins Medienbetriebsroman Bad News" ( Freitag ) und Reinhard Jirgls "Oben ist das Feuer, unten der Berg" (FAZ).

Bühne, 25.02.2016

In der taz resümiert Annette Walter das Münchner Festival Europoly, das mit explizit politischen Inszenierungen zu den Themen Migration und Sparzwang aufwartete: "Die Haltbarkeit dieser Inszenierungen mag nicht allzu groß sein; es sind vielleicht etwas zu hastig gezimmerte Aufführungen für den Augenblick. Aber muss Theater nicht schnell reagieren, wenn um uns herum alles bröckelt?"

Weitere Artikel: Lilo Weber berichtet in der NZZ vom Holland Dance Festival. Christine Dössel ( SZ ) und Hubert Spiegel (FAZ) gratulieren Franz Xaver Kroetz zum 70. Geburtstag.

Musik, 25.02.2016

Besprochen werden ein Konzert von Piotr Anderszewski (Tagesspiegel-Kritikerin Christiane Tewinkel hat "selten einen so sperrigen Klavierabend erlebt"), ein Konzert des holografischen Manga-Stars Hatsune Miku ( Freitag ), ein Konzert von Howe Gelb ( FR ), ein Konzert der Eagles of Death Metal in Zürich ( NZZ ) und ein Konzert des Jazztrompeters Ibrahim Maalouf ( Tagesspiegel ).

Und bei Nerdcore entdeckt: Das neue Video von Massive Attack, in dem die Schauspielerin Rosamund Pike eine tolle Hommage an Isabelle Adjanis berüchtigte U-Bahnszene aus Andrzej Zulawskis Berlinfilm-Klassiker "Possession" hinlegt.

Kunst, 25.02.2016

Im Interview mit Julia Voss und Peter Geimer in der FAZ erzählt Gerhard Richter, wie es zu seinem neuesten abstrakten Auschwitz-Zyklus kam. Die Bilder beruhen auf Fotos aus dem KZ, die von Gefangenen aufgenommen waren. Richter entschloss sich zunächst, diese Fotos zu malen, "trotz meiner Zweifel, dass das funktionieren würde, dass ich durchs Abmalen 'Bilder' erzeugen könnte. Im Herbst 2014 fing ich an, diese vier Bilder auf die Leinwände zu übertragen, und merkte bald, dass es nicht geht. Also abkratzen und neu malen, so lange, bis ich die vier abstrakten Bilder hatte. Dieser Vorgang ist nichts Ungewöhnliches, also gegenständlich anfangen und abstrakt landen."

Die Kritiker staunen nach wie vor über die große Manierismus-Ausstellung im Frankfurter Städel. Christian Thomas von der FR hat die Ausstellung mit größtem intellektuellen und ästhetischen Vergnügen besucht: "In der Kunstgeschichte als Begriff bis heute umstritten, zeigt Bastian Eclercy als Kurator ein faszinierendes Manierismus-Bild in seiner überschwänglichen Ambivalenz. Denn vor Augen geführt wird das Kultivierte neben dem Kapriziösen, blasierte Eleganz neben affektierter Extravaganz." Auch Gottfried Knapp zeigt sich in der SZ sehr beeindruckt: "Kaum je sind die Anfänge des hier ablesbaren, schroff von der Tradition sich absetzenden neuen Stils, nördlich der Alpen mit mehr beweiskräftigen Hauptwerken vorgeführt worden" als in dieser Ausstellung, die "die Ausbreitung neuer künstlerischer Ideen in Florenz verfolgt und so eine konzentrierte Einführung in die Kunst des Manierismus bietet."

Weiteres: Bernhard Schulz erinnert an Heinz Ohff, den vor 10 Jahren gestorbenen Kunstkritiker und Feuilletonchef des Tagesspiegels.

Besprochen werden die große Fischli/Weiss-Retrospektive im New Yorker Guggenheim Museum ( Welt ), Julian Rosefeldts Installation "Manifestos" mit Cate Blanchett im Hamburger Bahnhof in Berlin ( Freitag ), eine zehnbändige William-Eagleston-Ausgabe ( Freitag ), Jean-Henri Fabres Kunstband "Pilze" ( FR ) und Volker Hintz' Buch "In Love with Photography" (FAZ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Religion, 25.02.2016

Michael McCullough zitiert in einem Artikel, den die SZ aus edge.org übernimmt (hier das Original), neue Studien von Verhaltensforschern über Religion. Demnach haben "streng religiöse Menschen aus der ganzen Welt strengere Moralvorstellungen, was Sozialverhalten und Sex betrifft, aber was Verstöße gegen die Ehrlichkeit betrifft, nehmen sie es bei Weitem nicht so genau. Es sind Sex, Heirat und Fortpflanzung - und nicht Vertrauen, Ehrlichkeit und Großzügigkeit - die für die Gläubigen der Welt der Kern ihrer Moralvorstellungen sind."

Ideen, 25.02.2016

Vehement wehrt sich die französisch-israelische Journalistin Sophie Bélaïch bei huffpo.fr gegen die Petition von Akademikern, die Kamel Daoud "Islamophobie" vorwerfen (unsere Resümees): "Jene Stereotypen, von denen sie behaupten, dass Kamel Daoud sie recycle, werden in Wirklichkeit von den Autoren dieses Aufrufs genährt. Um jede Debatte über den Islam oder den Islamismus abzuschneiden. Vielleicht laborieren diese Leute noch zu sehr am Komplex der Kolonisierung, selbst gegenüber jenen, die Köpfe abschneiden. Leute, die im Grunde ihres Herzens möchte, dass 'diese lieben kleinen Araber an ihrem Platz bleiben', statt den Weg der Demokratie und des Säkularismus einzuschlagen."

Europa, 25.02.2016

Die Ausländerfeindlichkeit in Osteuropa hat einiges gemeinsam mit dem antikommunistischen Widerstand, meint Adam Soboczynski in der Zeit. "Sie ist eine üble und vielleicht nur leicht verzerrte Fortschreibung desselben. Es ist natürlich kein Widerspruch, dass der kleingeistige, klerikale Parteiführer Jaroslaw Kaczynski der Solidarnos entsprang. Es waren eben nicht nur der Mangel an westlichen Konsumgütern, der Mangel an Reise- und Redefreiheit, die einem im Osten ungeheuer auf die Nerven gingen. Sondern auch die zwanghafte Rhetorik der Menschheitsbeglückung, der kommunistischen Utopie, des Antifaschismus, die einem in Schulen, in Betrieben und in den Medien rund um die Uhr begegnete. Man wittert heute in der Begeisterung für internationale Solidarität, für Flüchtlinge, für veganes Essen und Conchita Wurst einen Wiederaufguss des Elitensprechs der kommunistischen Kader, von dem man sich befreit hatte."

Kroatien, das gerade eine neue, rechte Regierung gewählt hat, wird das neue Ungarn, fürchtet der kroatische Publizist Nenad Popovic im Interview mit der Zeit. Armut und Arbeitslosigkeit mögen zum Aufstieg der Rechten beigetragen haben, aber das reicht ihm nicht als Erklärung: "Ich selbst bin erst einmal fassungslos. Warum beklatschen Leute in Sachsen brennende Asylbewerberheime? Warum marschieren 5000 Menschen durch Zagreb und rufen den Ustaša-Gruß 'Fürs Vaterland bereit' - das ist unser 'Sieg Heil!'? Warum schießen junge Leute in Paris in volle Konzertsäle? Ich will mir meine private Fassungslosigkeit bewahren, wie damals, als ich die ersten Bilder der Angriffe auf Sarajevo sah und die ersten Hochhäuser einstürzten."

Urheberrecht, 25.02.2016

Der Copyright Term Extension Act, der in den USA Urheberrechte auf Werke, die eigentlich frei geworden wären, auf bis zu 95 Jahre verlängerte, läuft 2019 aus. Es droht eine weitere Verlängerung, schreibt der Bibliothekar Donald Barclay im Freitag: "Obwohl der Kongress die zeitliche Begrenzung des Copyright nicht abschaffen kann, könnten die Bedingungen so geändert werden, dass das Copyright selbst nahezu unendlich verlängert wird. Wenn das geschehen sollte, würden Millionen von Werken, die für aktuelle und zukünftige Generationen von Wissenschaftlern, Künstlern und Neugierigen frei verfügbar sein sollten, im Schatten des Urheberrechts verborgen bleiben - unzugänglich und nahezu unsichtbar."

Gesellschaft, 25.02.2016

Im Interview mit Matthias Dell vom Freitag spricht der CDU-Politiker Clemens Binnnger, der eine wichtige Rolle im NSU-Untersuchungsausschuss gespielt hat, über den Film "Der Kuaför aus der Keupstraße", der das Versagen der Behörden zeigt. Binnnger will eine optimistische Lehre ziehen: "Ich setze auch darauf, dass der Fall mit all den Fehlern Teil der Aus- und Fortbildung wird. Damit sich das Wissen darüber, was schiefgelaufen ist, in den Organisationen verstetigt. Mit diesem Wissen würde ein vergleichbarer Fall heute sicher nicht mehr so behandelt werden."

Internet, 25.02.2016

Christian Füller bezweifelt in der FAZ, dass es sinnvoll ist, wenn die Wikimedia-Stiftung Lehrmaterial für die Schulen frei ins Internet stellt. Tilman Baumgärtel findet in der taz nicht, dass Mark Zuckerberg für seine unternehemerische Leistungn einen Axel Springer Award verdient hat.

Medien, 25.02.2016

Google lässt Gelder auf Zeitungen herabregen und fördert nun erste Projekte mit seinem Innovationsfonds, berichtet von Dirk Stascheit bei turi2: "Unter den 23 europäischen Ländern liegen die geförderten Projekte in Deutschland in Summe mit knapp 5 Millionen Euro vorn, gefolgt von Großbritannien mit 2,8 Mio Euro, Spanien mit 2,5 Millionen Euro und Frankreich mit 2,3 Millionen Euro. In Deutschland werden sieben große Projekte, drei mittelgroße und neun Prototypen gefördert." Unter anderem bekommt der Tagesspiegel 250.000 Euro für sein Debattenportal Causa, meldet turi2 außerdem.

Lennart Laberenz besucht für die NZZ das Netzportal Serienjunkies in Berlin-Friedrichshain: "Aus dem kleinen, privaten Spaß des heutigen Geschäftsführers Mariano Glas wurde 2008 ein Geschäftsmodell: Eine Website für Aficionados - für Leute, die Zusammenfassungen brauchen, Charakterprofile der Serienfiguren oder die sich auf die Folge der nächsten Woche vorbereiten wollen. Über 3000 Serien hat das Portal bis anhin durchforstet, zusammengefasst, aufgeschlüsselt."

Geschichte, 25.02.2016

Der Historiker Stephan Stach schildert in der FAZ, wie sich in Polen, unter anderem durch Interventionen des Historikerkollegen Bogdan Musial, ein nationalkonservatives Geschichtsbild durchsetzt, das von der Regierung zur offiziellen Linie der Politik gemacht wird: "Dass sich die moderne, international vernetzte, streitlustige polnische Geschichtswissenschaft widerspruchslos in den Dienst solcher staatlichen Geschichtspolitik stellt, ist nicht zu erwarten. Jan ¿aryn, Senator und geschichtspolitischer Vordenker der PiS, soll auf der erwähnten Veranstaltung im Präsidentenpalast denn auch gesagt haben, in der Geschichtspolitik solle keine Demokratie herrschen. Der Staat müsse die für ihn nützliche Sichtweise durchsetzen."

Das Interview mit Wolfgang Kneese in der Zeit ist nichts für zarte Gemüter. Ohne Weichzeichner schildert Kneese seine Erlebnisse in der Baptistensekte Colonia Dignidad in Chile, aus der er als erster fliehen konnte: "Also, es war der Sommer 1966. Das Schlimmste nach meinen zwei missglückten Fluchten schienen mir die Blicke der anderen: Verräter! Vorher fühlte ich mich nur einsam, jetzt hatte ich 320 Feinde. Und dann lockten sie meine Mutter nach Chile und folterten sie mit Elektroschocks. Die Brandwunden an den Schläfen sah man bis an ihr Lebensende. Ich habe diese Folterer, die sich Christen nannten, abgrundtief gehasst."



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