Heute in den Feuilletons "Schach in Potenz"

Quentin Tarantinos "Hateful Eight" spaltet die Filmkritik. Die "FAZ" hört beim Ultraschall-Festival Menschenaffen Spiegeleier brutzeln. Die "Nachtkritik" enthüllt ihren Plan zur Abschaffung des Claus Peymann.


Efeu - Die Kulturrundschau

Bühne, 27.01.2016

Künstlerisch kann das Theater in Zeiten der Krisen vielleicht gar nicht so viel leisten, überlegt Barbara Villiger Heilig in der NZZ, im Moment sei eher konkrete Hilfe gefragt. Deswegen beobachtet sie durchaus beeindruckt, was die Hamburger Bühnen gerade leisten: "Morgens auf dem Weg zur Eröffnung der Lessing-Tage am Thalia-Theater nehme ich in der Fußgängerzone diverse eindeutig nichtmigrantische Obdachlose wahr, die gerade ihre Schlafsäcke zusammenpacken. Gehören sie zur Gesellschaft? Zu unserer? Was heißt das, unsere Gesellschaft? ... Jetzt, beim 'Bürgergipfel', den das Thalia-Theater veranstaltet, soll 'Das neue Wir' verhandelt werden. Ein Experiment, zu dem eingesessene, eingewanderte und hierher geflüchtete Stadtbewohner geladen sind. Ob sie tatsächlich kommen? Die Frage erübrigt sich angesichts des rappelvollen Hauses."

Für die taz hat René Hamann eine Berliner Diskussionsveranstaltung zu Aufgabe und Selbstverständnis des Theaters besucht.

In seiner Nachtkritik-Kolumne gesteht Wolfgang Behrens, dass er Claus Peymann hasst: "Werde ich also zu einer seiner Premieren am Berliner Ensemble geschickt, schreibe ich meine Kritik schon vorher und spicke sie mit Formulierungen wie: 'Die Schauspieler geben ihr Bestes, schade nur, dass sie keinen Regisseur hatten.' Oder besser noch: 'Er wollte der Reißzahn im Arsch der Mächtigen sein und wurde das Zäpfchen im Hintern des Bürgertums.' Dann freue ich mich über meine Floskelfindungen, gehe ins Theater und lasse mir meine Vorurteile bestätigen."

"Eminente Delikatesse" bescheinigt Tilman Krause in der Welt Claus Guths "Salome"-Produktion an der Deutschen Oper Berlin. "Die züngelnden Wüstenschalmeientöne, das lodernde Feuer der Streicherbrände, kurz all das Überhitzte, Glühende, Morbide dieses Stücks, das Richard Strauss 1905 in seine damals harmonisch gewagteste, modernste Oper gelegt hat: Es wird in dieser überaus bilderreichen Produktion konsequent konterkariert."

Besprochen werden außerdem Johannes Wielands am Staatstheater Kassel aufgeführtes Tanzstück "You will be removed" ( FR ), Sandra Leupolds Lübecker "Così fan tutte"-Inszenierung (SZ), Alice Buddebergs Inszenierung von Thomas Melles "Bilder von uns" in Bonn (SZ) und die Uraufführung von Jens Albinus' "Umbettung" am Schauspiel Köln (FAZ, Deutschlandfunk ).

Musik, 27.01.2016

Für die FAZ resümiert Jan Brachmann das Ultraschall-Festival in Berlin, bei dessen Programm er allerdings zuweilen stark zu kämpfen hatte. Mitunter wurde es ihm angesichts Eier brutzelnder Affen gar zu blöd: "Hat die neue Musik nichts Besseres zu bieten, als in Zynismus zu verfallen über den eigenen Sprachverlust und die Sackgasse der Avantgarde-Ideologien? Keine Phantasie mehr, die uns mitreißt? Keine Klänge, die uns Auswege zeigen? ... Will 'Ultraschall' seinen Sinn behalten, muss das Festival Musik unserer Zeit finden, die unsere Seele befreit, weil ihr am Menschen etwas liegt und sie die Zeit zu gestalten weiß."

Weiteres: Für Skug spricht Curt Cuisine mit der Experimentalmusikerin Maja Osojnik unter anderem über die Lust am Klängefinden und am Verfremden vorgefundener Geräusche. Im Rolling Stone erinnert sich Mick Jagger an David Bowie. Im Standard kann Christian Schachinger einfach nicht verstehen, warum John Cale eine optimische Version seines legendär depressiven Albums "Music for a new Society" eingespielt hat: "John Cale ist nicht der Arzt. John Cale ist der Schmerz."

Besprochen werden das neue Album von Tortoise ( The Quietus ), die neu remixte Version von John Cales "Music for a New Society" ( Berliner Zeitung ), Mezzos und Jean-Michel Duponts biografischer Comic über den Bluesmusiker Robert Johnson ( Tagesspiegel ), das neue Album der Tindersticks ( Pitchfork ), ein Auftritt von Magdalena Kožená in Frankfurt ( FR ), ein Konzert mit Krautrock-Hits von Michael Rother ( taz ), und ein Auftritt von Jarvis Cocker und Chilly Gonzales (FAZ).

Literatur, 27.01.2016

In der FR gibt Cornelia Geißler eine Zwischenstandsmeldung von Tilmann Rammstedts derzeit täglich stückweise geschriebenem und instantan stückweise veröffentlichtem Email-Roman "Morgen Mehr" durch: Der Autor wirke zwar strapaziert, doch das Projekt "funktioniert. Es macht Spaß als Gesamtkunstwerk mit den Kommentaren und auch den Reaktionen des Autors darauf." Für die FR besucht Inge Günther die israelische Autorin Dorit Rabinyan, deren israelisch-palästinensische "Romeo und Julia"-Variante "Gader Haya" in Israel Kontroversen auf sich zog. Henning Klüver berichtet in der NZZ vom parteipolitischen Gezänk um das Literaturfestival von Padua.

Besprochen werden der erstmals auf Deutsch vorliegende Debütroman "Die Feldherren" von Cormac McCarthy aus dem Jahr 1965 ( SZ ), Alfred Döblins "Hamlet oder Die lange Nacht nimmt kein Ende" (FAZ) und László Garaczis laut Ilma rakusa faszinierender Roman "MetaXa" (NZZ).

Mehr in Lit21, unserem fortlaufend aktualisierten Metablog zum literarischen Leben im Netz.

Kunst, 27.01.2016

Mit seiner Fotoserie "Athens Diary" (hier ein kleiner Auszug) ruft der Fotograf Peter Bialobrzeski die von der tagesaktuellen Agenda gefallene, gesellschaftliche Katastrophe in Griechenland zurück in Erinnerung, schreibt Melanie Mühl in der FAZ. In London hat Banksy mit einem Stück StreetArt gegen die Räumung des Flüchtlingscamps in Calais protestiert, berichtet Alexander Menden in der SZ (hier dazu ein Überblick in Bildern, hier Hintergrund aus dem Guardian).

Besprochen werden die Ausstellung zum 100. Geburtstag von Ricco Wassmer im Kunstmuseum Bern ( NZZ ), die Ausstellung "Kunst aus dem Holocaust" im Deutschen Historischen Museum in Berlin ( SZ , mehr im gestrigen Efeu).

Film, 27.01.2016

Gedreht auf 70 Millimeter und im längst ausgestorben geglaubten Ultra-Panavision-Verfahren, nahezu drei Stunden Spielzeit, endlose Dialoge - die meisten in einer Berghütte -, richtig fiese Gewaltdarstellungen und nicht eine einzige sympathische Figur: Quentin Tarantinos neuer Western "The Hateful Eight" sprengt in jeder Hinsicht jedes Maß, wenn man den Kritikern glauben darf. Begeistern konnte er damit allerdings nur die wenigsten. Frank Olbert von der Berliner Zeitung etwa ist rundum empört: Dieser Film sei erst "sterbenslangweilig und anschließend bestialisch und ekelerregend". Auch Wenke Husmann von ZeitOnline hat eher Probleme mit dem Film: "Die Darstellung von Gewalt verkommt zum popkulturellen Zitat oder geilen Jux, wenn sie splattert und kracht und dennoch ein ganz ernsthaftes Anliegen vermitteln will." Auch Susan Vahabzadeh (SZ) und Verena Lueken (FAZ) winken ab.

Anders sieht es Fabian Tietke in der taz, der dem Film, doch einiges abgewinnen konnte. Er sieht Tarantinos Hinwendung zum Western als kritische Intervention zur amerikanischen Gegenwart: "Tarantinos Engagement in der Bewegung 'Black lives matter' schlägt sich filmisch nieder, indem nicht länger das so dankbare wie schlichte Feindbild der Nazideutschen bekämpft wird, sondern die Geister der amerikanischen Vergangenheit attackiert werden. In dieser Perspektive verleihen die Breitbandbilder dem Film Bedeutung und rücken ihn in eine Reihe mit den großen heroi¬schen Darstellungen der Vergangenheit im Historienfilm der 1960er Jahre."

Auch Welt-Rezensent Hanns-Georg Rodek sieht in Tarantino den wichtigsten Vertreter des amerikanischen Gegenwartskinos: "Man sollte aber ein Faible für taktische Schachzüge mitbringen, um die erste Hälfte von 'Eight' richtig genießen zu können. Es ist sozusagen Schach in Potenz."

Weiteres: Im Tagesspiegel kann sich Christian Schröder für Nikias Chryssos' absurde Komödie "Der Bunker" sehr begeistern: Ein echter Geheimtipp, der, "nacheinander und manchmal auch gleichzeitig, Märchen, Mystery-, Horror-, Science-Fiction-Film" sei. Regisseur Chryssos hält in seinem ersten langen Spielfilm stilsicher die Balance zwischen Groteske und Grusel. Die Farbdramaturgie, die in allen Samttönen der Nostalgie schwelgt, ist brillant, der Humor staubtrocken." Hier unsere Kritik. Nina Jerzy erklärt sich in der NZZ die verzerrten Oscar-Nominierungen vor allem mit der Zusammensetzung der Academy: "Laut einer 2012 veröffentlichten Studie der Los Angeles Times waren fast 94 Prozent der Oscar-Wähler weiß, 86 Prozent älter als 49 Jahre (Durchschnittsalter: 62 Jahre) und 77 Prozent Männer."

In der Lamberto-Bava-Retrospektive auf critic.de befasst sich Lukas Foerster mit dem 1988 entstandenen "Prince of Terror", in dem er "ein kleines Meisterstück des postklassischen Horrorfilms" entdeckt. Auf New Filmkritik erinnert sich Werner Sudendorf von der Deutschen Kinemathek in der tollen Textreihe "Filme der Fünfziger" an Gustav Ucickys "Bis wir uns wiedersehen" von 1952: "Alles ist so vornehm und unendlich traurig." (hier ein Ausschnitt auf Youtube)

Besprochen werden die Komödie "Dope" von Rick -Famuyiwa ( taz ), die Ausstellung "Raum Film Geschichte" im Wiener Filmarchiv ( Standard ) und der in den USA mit einer edlen BluRay-Veröffentlichung durch Criterion geadelte japanische Schwertkampffilm-Klassiker "Lady Snowblood", in dem die großartige Meiko Kaji auf Rache sinnt ( Film Comment , Popmatters ). Hier ein Ausschnitt:


9Punkt - Die Debattenrundschau

Europa, 27.01.2016

Die Italiener haben glatt nackte antike Statuen mit Holz verkleidet, damit deren Anblick den eifrig umworbenen Staatsbesucher Hassan Rohani aus dem Iran nicht irritiert. Frank Patalong von Spiegel Online fasst sich an den Kopf: "Dass Rom anlässlich des Rohani-Besuches die eigene Kultur versteckte, erscheint unangenehm unsouverän. Rom ist für seine Statuen bekannt, nicht für seine Kisten. Die römische Zensur des öffentlichen Raumes wirkt übereifrig im Bemühen um Milliardengeschäfte mit Iran."

Heute kommt Rohani nach Paris, und den französischen Unternehmen läuft das Wasser im Munde zusammen. Was zählen da ein paar Details? Immerhin, die huffpo.fr stellt ein kleines Dossier aus dem Anlass zusammen. Die Autorin Pauline Delpech macht auf eine pikante Koinzidenz aufmerksam: "Der iranische Präsident wird heute von Präsident François Hollande empfangen. Heute? An diesem Mittwoch, dem 27. Januar? Das ist der Auschwitz-Gedenktag, ein Tag, der weltweit dem Gedenken der Opfer des Holocaust gewidmet ist. Und Rohani ist in Paris. Jenseits des Vergessens ist der Kalender voll: Airbus A320, A380, A330... zehn vom einen, hundert vom anderen..."

Dazu passt folgende kleine Erinnerung aus The Daily Beast: "Pünktlich zum Internationalen Holocaust-Gedenktag hat die iranische Regierung angekündigt, dass sie einen weiteren 'Holocaust Cartoon Contest' abhält. Dem Karikaturisten, der sich am bösesten über den Genozid lustig macht, winkt ein Preis von 50.000 Dollar."

Rama Yade, die ehemalige Ministerin für Menschenrechte in Frankreich, bringt in huffpo.fr andere Fakten in Erinnerung: "Mit mehr als tausend Exekutionen im Iran markiert das Jahr 2015 einen traurigen Rekord, der sogar noch die blutige Bilanz unter Präsident Achmadinedschad übertrifft. Insgesamt sind laut der Organisation Amnesty International, die die 'Frenesie der Exekutionen' anprangert, im Iran 2.000 Personen allein unter dem Mandat von Hassan Rohani exekutiert wurden, darunter 57 Frauen, und häufig öffentlich."

Wer glaubt, die anderen Europäer seien besonders beeindruckt von unserer "Willkommenskultur" gegenüber den Flüchtlingen, sollte noch mal genau hinhören, meint Wolfgang Lepenies in der Welt: "Verstärkt durch die historische Semantik des Kulturbegriffs gewann das nationalpolitische Projekt der Willkommenskultur seinen exemplarischen Anspruch: Nur wir Deutschen tun, was alle Europäer tun sollten. Dabei war es ein Irrtum anzunehmen, durch die großmütige Haltung in der Flüchtlingskrise werde Deutschland nach der ökonomischen und politischen auch die moralische Führungsrolle auf dem Kontinent übernehmen. Deutsche Arroganz in der Fiskal- und Schuldenpolitik werde durch die Empathie gegenüber den Flüchtlingen mehr als kompensiert werden. Das Gegenteil ist eingetreten: Deutschland gilt als moralischer Parvenü, der sein Gutmenschentum auf Kosten der anderen Europäer zur Schau stellt."

Der Fortschritt mag notorisch eine Schnecke sein, aber es gibt ihn eben doch, erkennt Thomas Schmid, der sich in seinem Blog schaudernd an die Haltung der Deutschen zu ihren Einwanderern von den fünfziger Jahren bis in die Neunziger erinnert, als in Hoyerswerda Flüchtlingsheime brannten. "Heute dagegen existieren zwar auch Sorgen, Ängste und mancherorts der dringliche Wunsch, es möge Schluss sein mit der Einwanderung. Aber es gibt eine offene Auseinandersetzung, und auch den meisten Skeptikern ist bewusst, dass sich Deutschland und Europa nicht wirklich von den vielfältigen Krisenherden abkoppeln können, die Europa umgeben. Wir streiten im Grunde nur noch darüber, wie wir die Einwanderungsgesellschaft gestalten sollen: eng oder weit."

Medien, 27.01.2016

Es war nur eine Frage der Zeit, bis solche Kommentare kommen. "Während der 'offene' Guardian finanziell dahinschwindet, macht die Times mit ihrer Paywall Gewinne" - so schreibt es Dominic Ponsford in der britischen Press Gazette: "Gestern offenbarte die Guardian Media Group, dass sie mehr als 100 Millionen Pfund im letzten Jahr verloren hat... Unterdessen sind die Times und die Sunday Times (so weit ich weiß) profitabel. Die Paywall ist nicht der einzige Faktor. Aber die desaströsen Nachricht, dass der Guardian 20 Prozent, das heißt 54 Millionen Pfund, in seinem Jahresbudget kürzen muss, ist ein Schlag für sein offenes Modell." Nun sollte Dominic Ponsford noch herausfinden, ob die Times tatsächlich profitabel ist!

Kulturpolitik, 27.01.2016

Humboldt-Forum aller Orten. Durch den Rücktritt Manfred Rettigs, des Vorstands der Schloss-Stiftung, ist Bewegung in die Sache gekommen. Andreas Kilb lässt in der FAZ die nun auch schon fast zwanzigjährige Idee des Forums Revue passieren und blickt mit Grauen auf den entstehenden Neubau der Schloss-Attrappe, wo zwar die Orte der großen Museen schon festgelegt sind, nicht aber, was im Parterre und der ersten Etage entstehen soll. Auf den Webseiten der Institute findet er nur "unausgegorene Planungen": "Und die Lage wird dadurch nicht besser, dass der Rohbau des Schlosses seit acht Monaten fertig ist und der Innenausbau unaufhaltsam fortschreitet. Es ist, als würden in einem Haus die Leitungen verlegt und Heizkörper eingebaut, bevor überhaupt feststeht, wo sich Wohn- und Schlafzimmer, Küche und Bad befinden werden."

Bernhard Schulz lauschte unterdessen für den Tagesspiegel der Jahrespressekonferenz von Hermann Parzinger, der über die vielen Bauvorhaben der Preußen-Stiftung berichtete.

Ideen, 27.01.2016

Marlen Hobrack fragt sich in einem kleinen Essay für den Freitag, ob nicht Pierre Bourdieu unter den Linken die plausibleren Dinge über "Geschlecht" zu sagen hatte als Judith Butler: "Bourdieu wendet sich gegen die Vorstellung des Geschlechts als beliebige Rolle, die man ablegen könnte. Zwar sieht er die Möglichkeiten des Spiels mit Geschlechteridentitäten. Aber er bezweifelt im Gegensatz zu Judith Butler dessen subversives Potenzial. Ebenso kritisch betrachtet er die an eine 'magische' Vorstellung grenzende Annahme, die symbolische Herrschaft des Mannes ließe sich durch Sprachregelungen abschaffen."

Der niederländische Künstler Jonas Staal, erklärt im Interview mit der SZ, warum er in den Niederlanden kein Parlament bauen würde, dies in der autonomen syrischen Kurdenregion Rojava aber sehr wohl getan hat. Rojava, sagt er, bestehe nicht auf einen eigenen Staat. Es ist "ein anderes Modell. Und die Kurden haben damals den von uns entwickelten New World Summit als Möglichkeit entdeckt, mit anderen staatenlosen, autonomen Bewegungen in einen Austausch zu treten. Und wir fanden umgekehrt, dass wir die Arbeit an der Kultur solcher Versammlungen in Rojava gut weiterführen können. Es geht um ein permanent tagendes Parlament, das sich von der Idee des Staats ablöst."



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