Heute in den Feuilletons "Keineswegs nur Phalluskult"

Britische Museen sind geliebte öffentliche Plätze, schwärmt die "Welt" von der Tate Modern. Das "tell Magazin" unterzieht den Roman "Erschlagt die Armen" einem Page-99-Test. Die "NZZ" bewundert neue Wolkenkratzer.


Efeu - Die Kulturrundschau

Kunst, 17.06.2016

Die Briten verstehen es einfach, ihre Museen zu Publikumsmagneten zu machen, meint Welt-Kritikerin Stefanie Bolzen bewundernd vor Switch House, dem neuen, von Herzog & de Meuron entworfenen Anbau der Tate Modern. 5,7 Millionen Besucher hatte das Museum 2015. "Was zugegeben nicht nur an der Kunst liegt, sondern auch an den verführerischen Shops und dem Café im sechsten Stock mit dem grandiosen Blick auf St. Paul's. Der wird künftig noch übertroffen von der Aussichtsplattform im zehnten Stock des Switch House. Statt 50 Euro für das Riesenrad London Eye zu zahlen, kann man sich hier umsonst 360 Grad an Europas verrücktester Skyline sattsehen. Das eben ist der Trick. Die Leute sollen nicht unbedingt nur wegen der Kunst kommen. Londons Museen - zumindest ihre Dauerausstellungen - kosten seit 1997 keinen Eintritt. Ein mutiger Schritt der damaligen Labour-Regierung, der sich auszahlte."

In der NZZ ist Marion Löhndorf ebenso begeistert von dem Gebäude und der kühnen Politik, die dahinter steht. In der FAZ ist Gina Thomas allerdings sehr viel kritischer, was den Inhalt der Tate Modern angeht, die sich vor einigen Jahren von einer westzentrierten Sicht auf die Kunstgeschichte verabschiedet habe. Das sei im einzelnen zwar eine wichtige Bereicherung, doch berge es auch die Gefahr eines kriterienlosen Sammelsuriums: "Für jeden, der von einer ständigen Sammlung mehr verlangt als politisch korrekte Konzepte, 'offene Experimente', kollektive performative Erfahrungen und eine den Wirrwarr der schnelllebigen Gesellschaft spiegelnde Flut von Bildern und Eindrücken, bedeutet die neue Präsentation des Bestandes ein Unglück."

Weiteres: In der NZZ berichtet Philipp Meier von der Art Basel. Besprochen werden Andreas Slominskis Skulptur "Das Ü des Türhüters" in den Deichtorhallen in Hamburg ( taz ) und die Hannah-Höch-Ausstellung in der Kunsthalle Mannheim ( NZZ ).

Musik, 17.06.2016

In der Jungle World unterhält sich Maurice Summen mit Musikproduzent Alfred Hilsberg und Autor Christof Meueler über die beschwerliche Arbeit an der Biografie, die letzter über ersteren geschrieben hat. In der taz lobt Ulrich Gutmair Stabil Elites neues Album "Spumante" als referenzengetränktes, entspannt hedonistisches Popalbum gelungen, "das nostalgisch die großen Momente von Pop in seiner vielleicht dekadentesten Phase feiert, aber zugleich ein durch und durch ironisches Verhältnis zur Gegenwart pflegt". Hier das aktuelle Video.

Besprochen werden Jessy Lanzas Album "Oh No" ( taz ), ein Berliner Konzert der Sambapunkband Metá Metá aus Sao Paulo ( taz ), ein Konzert von Graham Nash ( FR ), das neue Album der Red Hot Chili Peppers ( Neue Osnabrücker Zeitung , SZ).

Film, 17.06.2016

Mit "Schau mich nicht so an" ist der deutsch-mongolischen Regisseurin Uisenma Borchu ein herausragender Debütfilm über Sex und Verführung geglückt, begeistert sich Rainer Gansera in der SZ: Zuerst "erscheinen Hedis Dominanz-Spielchen vergnüglich. Wenn sie einen Lover für eine Nacht aus der Disco abschleppt, dann kommandiert sie ihn herum, macht sich lustig über seine mangelnde Beischlaf-Virtuosität, und wenn der Verschreckte nicht bereit ist, ihr die große Zehe zu lecken, wird er schnöde abserviert. Die Libertinage, die Hedi an den Tag legt, lässt die 'Freizügigkeiten' der Spaßgesellschaft spießig und blass aussehen. Sex und Verführung werden hier nicht als Teil eines Beziehungstheaters verhandelt, sondern als elementare Mächte vorgeführt." (In der taz von gestern sprach Carolin Weidner mit der Filmemacherin, die auch die Hauptrolle in ihrem Film spielt.)

Weitere Artikel: Für die taz unterhalten sich Anne Fromm und Jens Mayer mit der Schauspielerin Uzo Aduba über die neue Staffel von "Orange is the New Black", die Netflix heute online stellt.

Besprochen werden Keiichi Haras Animationsfilm "Miss Hokusai" ( Perlentaucher , FAZ , Tagesspiegel , Welt , mehr im gestrigen Efeu), Edoardo Winspeares "Ein neues Leben" ( Tagesspiegel ), Pan Nalins Tragikomödie "7 Göttinnen" ( Tagesspiegel , online nachgereicht von der FAZ), Cláudia Varejãos Dokumentarfilm "Ama-san" über Fischerinnen in Japan ( NZZ ) und James Napiers "Das Talent des Genesis Potini" über einen psychisch instabilen Schachstar aus Neuseeland ( ZeitOnline ).

Literatur, 17.06.2016

Im tell Magazin unterzieht Sieglinde Geisel Shumona Sinhas Roman "Erschlagt die Armen", dem diesjährige Gewinner-Text des Internationalen Literaturpreises, einem gründlichen Page 99-Test und kommt zu einem vernichtenden Ergebnis: Fantasie betäubende Redundanz vor allem im übermäßigen Gebrauch von Adjektiven, überflüssige Wiederholungen und rätselhafte, verschwommene Bilder. "Um diese Prosa zu verstehen, muss man das imaginäre Auge unscharf stellen. ... Shumona Sinhas Roman sei eine 'so wütende wie poetische und präzise Suada', meint die Jury des Internationalen Literaturpreises 2016, die Rede ist von 'ungebärdigen, die Wirkmacht der Sprache auslotenden poetischen Widerhaken' ... . Das einzige, mit dem ich bezüglich der Seite 99 einverstanden bin, sind die poetischen Widerhaken, nur loten diese nichts aus, schon gar nicht die Wirkmacht der Sprache. Eher wird diese unterspült durch das, was auf den ersten Blick so ungebärdig erscheint."
Ein Leser merkt allerdings in den Kommentaren an, dass die meisten dieser Schwächen auf Seite 99 der Übersetzung Lena Müllers anzulasten seien.

Weitere Artikel: Im CrimeMag unterhält sich Sonja Hartl mit dem Thrillerautor James Grady. Der Schirrmacher-Preis geht in diesem Jahr an Michel Houellebecq, meldet die FAZ.

Besprochen werden unter anderem Hilary Mantels "Jeden Tag ist Muttertag" ( FR ) und Anthony Marras Erzählband "Letztes Lied einer vergangenen Welt" (SZ). Mehr aus dem literarischen Leben auf Lit21, unserem fortlaufend aktualisierten Metablog.

Architektur, 17.06.2016

Der Bau von Wolkenkratzern boomt weltweit, erzählt Roman Hollenstein in der NZZ. Wohnungen für Superreiche, aber auch Stadtverdichtung ist das Ziel. Und die neuen Riesen verkörpern keineswegs alle nur architektonischen Phalluskult, meint er: "Heute zählt die Skyline von Santiago de Chile zu den eindrücklichsten Lateinamerikas. Schöner sind nur das Hochhausgebirge von Panama-Stadt und das sich wie ein Riff aus Meerschaum aus den Fluten der Karibik erhebende Strandviertel der kolumbianischen Kolonialstadt Cartagena de Indias, in dessen weißen Türmen sich reiche Südamerikaner ein Pied-à-terre gesichert haben. Hier zeigt sich, dass Skylines nicht nur Gradmesser wirtschaftlicher Prosperität, sondern auch Symbole politischer Veränderung sein können."

Außerdem in der NZZ: Der schönste Wolkenkratzer ist für den Eimer, wenn der Lift nicht funktioniert: Helga Rietz würdigt ihn. Gar nichts übrig für Hochhäuser hat der dänische Architekt und Städteplaner Jan Gehl, berichtet Robert Kaltenbrunner und zitiert: "Hochhäuser sind des faulen Architekten Antworten auf die Frage nach Dichte." Tim Schröder stellt neue Holzhäuser in Mailand und Norwegen vor.

Bühne, 17.06.2016

Stefan Herheims Inszenierung von Tschaikowskys "Pique Dame" in Amsterdam dürfte den Schwulenfeinden nicht schmecken, meint Christian Wildhagen in einer ausführlichen Besprechung in der NZZ. Herheim macht Tschaikowsky, der junge Männer liebte, zur Hauptperson, indem er die Nebenfigur des Fürsten Jeletski zum szenischen Alter Ego des Komponisten umdeutet: "Als Dreh- und Angelpunkt der Regie fungiert dabei die Parallele zwischen der scheiternden Verlobung des Fürsten Jeletski mit Lisa in der Oper und den verzweifelten Liebesbemühungen des 'echten' Tschaikowsky, der 1877 sogar mit einer verunglückten Heirat versuchte, den gesellschaftlichen Erwartungen seiner Zeit wenigstens nach aussen zu entsprechen. In Wahrheit ist der Komponist vernarrt in Hermann, und wie die eröffnende Spielszene im Sessel zeigt, geht dieses Begehren weit über die Zuneigung eines Schöpfers zum eigenen Geschöpf hinaus."

Zwei Stücke sind Ulrich Seidler von der Berliner Zeitung bei den Berliner Autorentheatertagen aufgefallen, die den Zuschauer als integralen Bestandteil der Aufführung ganz besonders ernstnehmen und fordern: Thom Luz' "LSD, mein Sorgenkind" vom Theater Basel und Jossi Wielers Inszenierung von Armin Petras' unter dem Pseudonym Fritz Kater verfassten Stück "I'm searching for I.N.R.I.". "Beide Inszenierungen lassen den Zuschauern viel Spielraum. Das Bühnengeschehen eröffnet Welten, die mit Hinzugaben, Vorstellungen, Assoziationen, Identifikationen, Abschweifungen mitunter auch Träumen anzufüllen sind. Der Zuschauer decodiert Zeichen, missversteht sie auch mal, mitunter auf sehr interessante, begrüßenswert irreführende Weise. Er setzt Bilder, Abläufe, Figuren zusammen, wechselt Perspektiven, mäkelt, genießt, wartet auf das Ende, vergisst das Warten und beklatscht schließlich verdientermaßen immer auch die eigene kreative Leistung."

Weiteres: Im Tagesspiegel bringt Frederik Hanssen Details zur Thüringer Theaterreform. Lilo Weber besucht für die NZZ die Proben zur Uraufführung von Marko Goeckes Choreografie "Nijinksy" am Theaterhaus Stuttgart.

Besprochen werden Demis Volpis Ballettfassung von "Salome" in Stuttgart ( FR ), Achim Freyers Wiener "Fidelio"-Inszenierung (online nachgereicht von der FAZ, mehr im gestrigen Efeu) und Daniel Foersters Inszenierung von August Strindbergs "Totentanz" in Frankfurt (SZ).


9Punkt - Die Debattenrundschau

Europa, 17.06.2016

Peter Pomerantsev erhofft sich in politico.eu einen proeuropäischen psychologischen Effekt von der Fußball-Europameisterschaft: "Sie ist voller europäischer Spieler, die die Engländer ins Herz geschlossen haben: Die Fans sehen Dimitri Payet von West Ham für Frankreich spielen und Mezut Özil von Arsenal für Deutschland. Der Franzose und ehemalige Arsenal-Star Thierry Henry und der frühere Chelsea-Spieler und -Manager Gianluca Vialli aus Italien sitzen als Experten in den TV-Studios. Hinter ihnen sieht man durchs Studiofenster den Eiffelturm, auf den die Farben aller europäische Flaggen projiziert werden."

Der Mord an der Labour-Abgeordneten Jo Cox dominiert die britische Presse. Der Täter soll geistig verwirrt sein und angeblich "Britain first" gerufen haben. Nein, Nigel Farage, der Rechtspopulist, "ist nicht verantwortlich für den Mord an Jo Cox", schreibt Alex Massie im Spectator. "Und auch die Leave-Kampagne ist es nicht. Aber sie sind verantwortlich dafür, wie sie ihre Argumente vorbringen. Sie wussten nicht, was geschehen würde und werden ebenso schockiert sein wie alle anderen. Aber trotzdem: Wenn Du Wut säst, dann kannst du nicht überrascht tun, wenn die Leute wütend werden."

Jo Cox hatte sich für Flüchtlinge eingesetzt. Sie wurde just in dem Moment ermordet, als die Brexit-Kampagne deutlich fremdenfeindliche Züge anzunehmen begann, heißt es im Guardian-Editorial: "Nigel Farage enthüllte am Donnerstag ein Plakat von nicht mehr zu übertreffender Widerlichkeit. Der Hintergrund zeigt eine lange und drängende Menge von Menschen auf der Flucht. Die Message: 'Die EU hat an uns allen versagt.' Die Überschrift: 'Breaking Point'."

Dass der Attentäter von Orlando Muslim war, ist für Gérard Biard, Chefredakteur von Charlie Hebdo, eher Zufall. Denn alle rückwärts gewandten religiösen Gruppen sind homosexuellenfeindlich, meint er im Interview mit der FR. Diese Art von religiösem Fanatismus könne man nur mit Antiklerikalismus bekämpfen: "Die Amerikaner verstehen den französischen Laizismus oft falsch. Für sie hat sich der Staat nicht in die religiösen Angelegenheiten der Bürger einzumischen. Für die Franzosen hat sich hingegen die Religion nicht in die Politik einzumischen. Das ändert alles! Ein Teil der französischen Linken tritt in die Falle der Fundamentalisten, indem sie das Problem für religiös hält. Das lähmt sie völlig, denn natürlich will niemand die religiösen Gefühle einzelner verletzen. Bloß geht es nicht darum. Schließlich sind die meisten Opfer des IS-Terrors Muslime. Nein, die Frage ist rein politisch, es geht um eine totalitäre Machtstruktur."

Weiteres: In der FAZ glaubt Andreas Maier nicht, dass die Frankfurter überaus scharf darauf sind, nach einem Brexit zur Finanzmetropole Nummer 1 in Europa zu werden. Und Klaus von Dohnanyi erzählt auf einer ganzen FAZ-Seite die Geschichte der EU und ihres Verhältnisses zu Britannien und den USA als Vorgeschichte der Brexit-Diskussion.

Gesellschaft, 17.06.2016

Die SZ startet eine neue Serie über die "Mittelschicht". Der Soziologe Stephan Lessenich erklärt im Gespräch mit Sonja Zekri die deutsche Fixierung auf diesen Begriff: "Sie ist eine Folge der unvollständigen Demokratisierung. Bei uns ließ man ja nicht die Republik hochleben, sondern eher das Volk. Nach 1945 konnte man das Volk aber nicht mehr als Integrationsfaktor nutzen. Da wurde es dann die Mitte. Sie muss mechanisch das ganze Ding zusammenhalten. Und sie muss natürlich die Mehrheit sein, das Gravitationszentrum."

Medien, 17.06.2016

Zur Zeit tagt die "Bund-Länder-Kommission zur Medienkonvergenz". Und dort wird auf Druck der Medien reagiert, berichtet Torsten Kleinz bei heise.de: "So empfiehlt die Arbeitsgruppe gesetzliche Maßnahmen gegen Adblocker zu prüfen, um die Medienvielfalt zu erhalten. In dem heise online vorliegenden Papier ist dem Thema Adblocker ein ganzes Kapitel gewidmet, in dem die vorwiegend von Verbänden der Medienindustrie vorgetragenen Beschwerden zusammengefasst werden. 'Die vertretenen Stakeholder sahen einen rechts- und medienpolitischen Bedarf für ein gesetzliches Verbot von Ad-Blockern', heißt es darin."

Kulturpolitik, 17.06.2016

Guido Kalberer vom Zürcher Tages-Anzeiger stellt eine Frage, die sicherlich auch in Deutschland nicht ganz uninteressant wäre: "Wir wissen, was die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch verdient. Wir wissen, was Andreas Meyer bei den SBB verdient. Und wir wissen sogar von vielen Managern in der Privatindustrie, was sie verdienen. Kann jemand erklären, warum die Saläre der Chefs kultureller Institutionen nicht kommuniziert werden? Warum ausgerechnet jene Manager, deren Arbeit bis zu 80 Prozent mit Steuergeldern vergütet wird, eine Mauer des Schweigens um ihre sicherlich nicht geringen Einkünfte errichten?" Der einzige Unterschied in Deutschland: Es sind zu hundert Prozent Steuergelder!

Ideen, 17.06.2016

In der NZZ spricht Franziska Meier mit Boualem Sansal über Islamismus, George Orwell, das allgemeine Interesse an Sansals Roman "2084" und über die darin verhandelte Frage, ob die religiöse Diktatur das politische System der Zukunft ist. "Ich habe mich gefragt, welche Religion sich für eine solche Diktatur eignen könnte. Das Judentum? Nein, es missioniert nicht. Das Christentum? Nein, das ist allzu verbraucht. Irgendwelche Lebensphilosophien? Die missionieren nicht und heiligen nicht Gewalt. Was bleibt? Der Islam: Allahu Akbar . . . das ist stark. Damit ist die Anwendung von Gewalt keine Schuld mehr, es wird nur das Gesetz Gottes erfüllt. Das meinen, akzeptieren sogar die Opfer dieser Gewalt."

Für Marko Martin haben Islamkritiker und Islamversteher einen ähnlich reduzierten - politisch gefärbten - Islambegriff. Ohne seine Diskurs-Gegner namhaft zu machen (meint er Hamed Abdel-Samad?) wendet sich Martin in der Welt dabei auch gegen "jene Islamkritiker und überklugen Koranexegeten, die mit geradezu Hegelscher Geschichtsarroganz vom Text auf die Realität schließen. Ohne Zweifel: Der Koran kennt - im Unterschied zur Bibel - kaum Passagen der Selbst- und Herrschaftskritik. Weshalb aber nimmt dann die überwältigende Mehrheit der (nicht nur) im Westen lebenden Muslime die blutigen, zum Glaubenskampf aufrufenden Suren dennoch nicht auf und begibt sich nicht in den Dschihad?"



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