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Fünf SPIEGEL-Redakteure ausgezeichnet


Das Reporter-Forum, ein Netzwerk von Print-Journalisten, hat den Deutschen Reporterpreis 2012 verliehen. Dabei gingen insgesamt vier von neun Auszeichnungen an SPIEGEL-Journalisten, unter anderem in der Königskategorie "Beste Reportage".

Diesen Preis erhielt Takis Würger aus dem Gesellschaftsressort für seine Geschichte "Das verlorene Bataillon". Darin berichtet er so eindringlich "vom Wunsch des Soldaten, endlich schießen, seinen Beruf ausüben zu dürfen", so die Jury, "dass man beinahe hofft, dieser Wunsch möge in Erfüllung gehen." Für die Geschichte hatte Würger drei Wochen lang bei einer Kampftruppe in Afghanistan recherchiert.

Autor Dirk Kurbjuweit erhielt die Auszeichnung für den besten Essay des Jahres ("Die halbe Kanzlerin"). Er teilt sich den Preis mit Sabine Rennefanz von der "Berliner Zeitung", deren Essay "Uwe Mundlos und ich" ebenfalls gewürdigt wurde.

Lothar Gorris, Leiter des Kulturressorts, und Sven Röbel, Ressort Deutschland II in Berlin, wurde der Preis für das beste Interview überreicht. In ihrem Gespräch "Geständnis eines ewigen Hippies" mit dem Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi sei es ihnen gelungen, so die Jury, "Sätze aus Beltracchi zu kitzeln, die ihn entzaubern, seine Eitelkeit und Gier entlarven".

Den Preis für die beste Web-Reportage erhielten die freie Journalistin Amrai Coen und Bernhard Riedmann aus dem Multimedia-Ressort für ihr Stück "Nicht von Gott gewollt", das von den Anfeindungen gegen das erste lesbische Fußballteam Afrikas erzählt.



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agua 07.12.2012

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