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Management-Buy-out: Ringier verkauft "Cicero" und "Monopol"

Der Schweizer Verlag Ringier hat sich von den Magazinen "Cicero" und "Monopol" getrennt. Käufer sind der "Cicero"-Chefredakteur Christoph Schwennicke und sein Stellevertreter Alexander Marguier.

Christoph Schwennicke: Übernahme zum 1. Mai 2016 Zur Großansicht
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Christoph Schwennicke: Übernahme zum 1. Mai 2016

Die Zeitschriften "Cicero" und "Monopol" gehen in neue Hände über. Der Schweizer Ringier Verlag hat sowohl das Polit-Magazin als auch das Kunstmagazin an den "Cicero"-Chefredakteur Christoph Schwennicke sowie seinen Stellvertreter Alexander Marguier verkauft. Die Käufer werden die Magazine zum 1. Mai 2016 in ihre neu gegründete Res Publica Verlags GmbH übernehmen.

Seit der Gründung von "Cicero" vor zwölf Jahren und der Übernahme von "Monopol" 2006 sei es nicht gelungen, die in Deutschland vertriebenen Titel profitabel zu machen, bekannte Ringier am Mittwoch in Zürich. "Mit der Übergabe von 'Cicero' und 'Monopol' an die bewährte Führungs-Crew von 'Cicero' konnte eine erfolgsversprechende Lösung gefunden werden", teilte der Verlag mit.

Nach Angaben des Verlags sollen beide Titel finanziell konsolidiert werden. Dazu würden auch Stellen abgebaut. Details nannte Ringier nicht. Bekannt wurde aber, dass der bisherige "Monopol"-Chefredakteur, Holger Liebs, das Blatt verlassen wird.

Die verkaufte Auflage des monatlich erscheinenden Magazins "Cicero" lag 2014 bei etwa 83.000 Exemplaren. "Monopol" hat nach Angaben von Ringier eine Druckauflage von 45.000 Exemplaren. 2014 hatte der Axel-Springer-Verlag versucht, die Magazine "Cicero" und "Monopol" vom Schweizer Ringier-Verlag zu übernehmen. Die Verhandlungen waren aber gescheitert.

mka/dpa

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1. Dass ein Großverlag ...
in-teressant! 17.02.2016
... wie Ringier die Zeitschriften nicht profitabel kriegt, ist nicht verwunderlich: Da werden dermaßen hohe Overhead-Kosten auf diese Objekte gebucht, dass es nur so kracht. Daher sind sie bei einem kleinen, schlanken Verlag besser aufgehoben.
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