S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Bitte auch "Brumm, Brumm" machen!

Eine Kolumne von Silke Burmester

"Revolution in Flensburg!", hieß es, als Verkehrsminister Peter Ramsauer seine Reform der Auto-Sünderdatei vorstellte. Sein "Punkte-Tacho" führt den Delinquenten bald in allen Ampelfarben vor Augen, wann sie ihren Lappen abgeben müssen. Nur: Was sollen die Rot-Grün-Blinden damit anfangen?

Sehr geehrter Herr Dr. Ramsauer,

wahrscheinlich haben Sie schon bemerkt, dass es nicht so einfach ist, mich zu beeindrucken. Ich bin eine norddeutsche Sturnatur, ein Fischkopp, und bevor mich etwas aus der Ruhe bringt, muss schon was passieren. Oder einer daherkommen. Ein gewachsenes Mannsbild, so wie Sie eines sind. Mit kernigem Kopf und strammer Wade. Ein Bayer halt, aus dem hintersten Zipfel der Republik, dort wo die deutsche Tanne in den österreichischen Wald hineinwächst.

Was Ihnen gelungen ist, haben weder die Dänen noch die Schweinswal-Aktivisten geschafft: "Revolution in Flensburg".

Die Presse war voll davon vergangene Woche, selbst die träge "ADAC Motorwelt" hat die Zeile auf dem Titel. Und wie meist, wenn es um radikale Umbrüche geht, gibt es ein Lager der Befürworter und eines der Gegner der Revolution.

Ich halte mich da jetzt mal raus, möchte mir kein Urteil anmaßen, ob ein reformiertes Punktesystem für Verkehrssünder die Idioten zur Vernunft bringt und es das Überqueren von Zebrastreifen sicherer macht. Interessant ist für mich, das gebe ich zu, dass es nicht länger Punkte für im Straßenverkehr ausgesprochene Beleidigungen gibt. Aber Sie ordnen die Punkte ja nicht meinetwegen neu, sondern der Sicherheit wegen. Deshalb können Sie dieses Vorhaben von mir aus kippen, falls Sie noch Verhandlungsmasse brauchen, selbst wenn ich Ihnen jetzt noch einmal deutlich sage, was für ein fescher Mann Sie doch sind, mit Ihrer hohen Stirn und den blauen Augen. Augen, die an das Blau des Bayerischen Himmels erinnern, wo die Adler fliegen und es keine Mücken mehr gibt. Aber jetzt lenken Sie mich ab, von dem, was ich noch sagen wollte. Denn neben Ihrer Leistung, in der vom Dunst ausgenommener Fische traktierten, beschaulichen Grenzstadt, mit ihren kreischenden und kotenden Möwen, eine Stadt, die man lange Zeit vor allem mit Beate Uhse in Verbindung brachte, eine Revolution loszutreten, gefällt mir vor allem das kreative Potential, mit dem Sie die Autofahrer zu erreichen versuchen.

Der "Tacho-Peter" und sein "Punkte-Tacho"

Sie, ein aufstrebender CSU-Parteigenosse aus Ihrem Ministerium oder eine Kreativagentur, die Sie damit beauftragt haben, eine optische Umsetzung Ihrer Pläne zu finden, hatten die clevere Idee, das neue Punktesystem mit Hilfe eines mehrfarbigen Tachos darzulegen. Und das finde ich besonders toll. Sie und ich wissen, Autofahrer sind nicht immer besonders clever. Vor allem viele Männer sind, wenn es nach Treten des Gaspedals laut "brumm, brumm" macht, bereits durch direkte Ansprache, Kommunikation durch Mimik, Blickkontakt oder auch die Aussage von Verkehrshinweisen nicht mehr zu erreichen. Reaktionen folgen häufig nur, wenn der Kommunikationsversuch Anderer auf ähnlicher Ebene erfolgt. Etwa durch das Aufheulen lassen des Motors an der Ampel, eindringliches Hupen oder gekonntes Anfahren mit Quietschgeräusch.

Die Darstellung der neuen Punkteordnung in Form eines Tachos, eingeteilt in ein Farbsystem, das von "Vormerkung" über "Verwarnung" bis zu "Entzug" (des Führerscheins, Anm. der Redaktion) reicht, ist genau das richtige Werkzeug, um auch diejenigen zu erreichen, die für Zwischentöne verloren sind.

Bis auf die Farbe Schwarz, die den Führerscheinentzug symbolisieren soll, sind die Farben den Autofahrern und Autofahrerinnen aus ihrer Fahrpraxis vertraut: Es sind die Ampelfarben Grün, Gelb und Rot. Den Farben ist eine Zahl von zu erlangenden Verkehrspunkten und die entsprechende Verwarnstufe zugeteilt, die auch den Brumm-Brumm-Kandidaten unmissverständlich zu verstehen gibt, wo sie gerade stehen. "Punkte-Tacho" nennen Sie dieses anschauliche Modell und ich bin mir sicher, dass Sie mit dieser revolutionären Idee als "Tacho-Peter" in die Geschichte eingehen, zumindest in die der Verkehrsminister.

Eines macht mir - bei aller Bewunderung für so viel Raffinesse - jedoch Kopfzerbrechen. Die Rot-Grün-Blindheit. Vor allem Männer leiden unter dieser Fehlsichtigkeit. Sie können die Farben einfach nicht erkennen. Etwa neun Prozent aller Männer können einen grünen Apfel nicht von einem roten unterscheiden, genau wie das rote vom grünen Ampellicht. Sie müssen gucken, auf welchem Täfelchen das Licht leuchtet.

Haben Sie, werter Herr Ramsauer, das bedacht? Ich befürchte, nicht. Ich glaube, hier müssen Sie nachbessern. Im Internet könnte der Punkte-Tacho ohne Probleme mit Tönen kombiniert werden. Berührt man das jeweilige Feld mittels des Cursors, erklingen bekannte Geräusche aus dem Straßenverkehr. Vom leichten "Brumm"-Ton über ein dumpfes "Brumm, Brumm" bis hin zum Aufprall mit Totalschaden. Das versteht wirklich jeder.

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insgesamt 31 Beiträge
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1. Brumm-Brumm, auf zum Regenbogen!
socrateased 04.03.2012
Zitat von sysop"Revolution in Flensburg!", hieß es, als Verkehrsminister Peter Ramsauer seine Reform der Auto-Sünderdatei vorstellte. Sein "Punkte-Tacho" führt den Delinquenten bald in allen Ampelfarben vor Augen, wann sie ihren Lappen abgeben müssen. Nur: Was sollen die Rot-Grün-Blinden damit anfangen? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,818950,00.html
Das klingt zwar lustig, ist aber in der pauschalen Formulierung schlicht sachlich falsch. 1) Gesundes Farbensehen: *Trichromasie* (alle drei Farbrezeptortypen voll funktionsfähig, drei vollständig nutzbare Komplementär-Farbachsen) -> > 90 % in heute lebenden Bevölkerungen 2) Sehr leicht bis leicht eingeschränktes Farbensehen: *Chromatanomalie* (Enzymmangel eines Farbrezeptortyps; Farbachsen Rot-Grün & Blau-Gelb, Farberkennung fehlerhaft in schlechten Licht- und Kontrastverhältnissen oder sehr schwacher Farbpigmentsättigung -> Unterschiede zw. Pastellfarben, Farb-Erkennungs- und Unterscheidungsfehler in Ishihara-Tafeln, oder im Gegenlicht, beim Tauchen, bei "Nachtblindheit" usw.) -> ca. 60 - 80 % der von irgendeiner Farbfehlsichtigkeit Betroffenen 3) Deutlich eingeschränktes Farbensehen: *Dichromasie* (ein Farbrezeptortyp nur sehr schwach funktionsfähig oder ganz dysfunktional bzw. abwesend, ansonsten "farbgesund", hier werden einzelne Komplementär-Farbpaare "verwechselt") -> ca. 5 - 15 % der von irgendeiner Farbfehlsichtigkeit Betroffenen -> gemessen an Gesamtbevölkerung ca. 1 - 1,5 % Häufigkeit 4) Sehr stark eingeschränktes Farbensehen: *Monochromasie* (nur ein Farbrezeptortyp bzw. eine Farbachse funktionsfähig, der Rest kaum oder gar nicht) -> ca. 1 - 3 % der von irgendeiner Farbfehlsichtigkeit Betroffenen 5) Komplett fehlendes Farbensehen: *Perfekte Achromasie* (Betroffene haben nur Hell-Dunkel-Rezeptoren = Stäbchen, aber keine Farbrezeptoren =Zapfen) -> diese völlige Farben*blindheit* kommt beim Menschen außerordentlich selten vor und geht meist mit anderen, sehr schweren genetischen Erkrankungen einher (Neuralentwicklung) (obige Zahlenangaben können zur Zeit nur geschätzt bzw. hochgerechnet werden, da bisher niemals die gesamte Weltbevölkerung über einen längeren Zeitraum vollständig untersucht wurde). Genetische Mutationen für die einzelnen Achsen-Fehlsichtigkeiten sind in der Physiologie sehr gut beschrieben. Das Verhältnis der einzelnen Farbfehlsichtigkeitsarten zwischen Männern und Frauen: ca. 10:1. Einschränkungen der Wahrnehmung einzelner Farbachsen gibt es in drei Untergruppen nach Zapfentype und Lichtfrequenz im durch Menschen verläßlich wahrnehmbaren Lichtspektrum: - Kürzere Wellenlängen von Licht im sichtbaren Bereich: Spektralzone: Nah-Ultraviolett/Blaubereich -> Absorptionsmax. "Blauviolett" Frühere Bezeichnung: T-Zapfen -> Farbstörungstyp "Tritanopie" Neuere Bezeichnung: S-Zapfen ("S" für "short wavelength") - Mittlere Wellenlängen von Licht im sichtbaren Bereich: Spektralzone: Blau/Orangebereich -> Absorptionsmax. "Smaragdgrün" Frühere Bezeichnung: D-Zapfen -> "Deuteranopie" Neuere Bezeichnung: M-Zapfen ("M" für "medium wavelength") - Längere Wellenlängen von Licht im sichtbaren Bereich: Spektralzone: Rot/Nah-Infrarotbereich -> Absorptionsmax. "Rot" Frühere Bezeichnung: P-Zapfen -> "Protanopie" Neuere Bezeichnung: L-Zapfen ("L" für "long wavelength") Viele Grüße, stets fröhliche Ampeln, und danke für ihren durchaus erheiternden Artikel.
2.
gvcom 04.03.2012
---Zitat--- Die Rot-Grün-Blindheit. Vor allem Männer leiden unter dieser Fehlsichtigkeit. Sie können die Farben einfach nicht erkennen. Etwa 9 Prozent aller Männer können einen grünen Apfel nicht von einem roten unterscheiden, genau wie das rote vom grünen Ampellicht. Sie müssen gucken, auf welchem Täfelchen das Licht leuchtet. ---Zitatende--- LOL - Nach den mir bekannten Statisiken sind die Rotlichtverstöße bei Frauen häufiger als bei den Männern. Das kommt dann wohl daher dass die meisten clever genug sind um zu sehen auf welchen Täfelchen das Licht leuchtet......
3. Den Individualverkehr abschaffen!
gregtejero 04.03.2012
Ein Gegenentwurf. Es wäre aus ökologischen, sozialen, psychologischen u. auch volkswirtschaftl. Gründen durchaus sinnvoll, den Individualverkehr abzuschaffen, oder ihn doch zumindest so massiv einzugrenzen, daß er von selbst erstirbt. Mal abgesehen von dem gängigen, mantrenartig nachgestammelten Argument, er sichere Arbeitsplätze (was nicht mal zweifelsfrei aufrechterhalten werden kann, bei näherer Betrachtung zumindest), müssen alle negativen Nebeneffekte wertfrei erörtert u. berechnet seinem scheinbaren - in erster Linie wirtschaftslobbyistischen Nutzen - unvoreingenommen gegenübergestellt werden. Da ergibt sich für vernünftig denkende Menschen schnell die Erkenntnis: der Individualverkehr ist nicht mehr zeitgemäß u. dementsprechend obsolet geworden, u. rechnet sich auch volkswirtschaftl. nicht, da er mehr Kosten verursacht, als er Erträge einbringt. Er dient nur einer Bedürfnisscheinbefriedigung - eben dem Wunsch nach erlebbarem Individualismus, wodurch er einem psychoaktiven Suchtmittel gleichzusetzen ist. Derart - für einen "Mann von altem Schrot u. Korn" wie Hr. Ramsauer - ketzerisch erscheindende Gedanken dürfen natürl. erst gar keine öffentl. Beachtung finden. Die Autolobby würde es ihm auch übel verdenken. Lieber vergeht sich der Traditionalist in Sinnlos-Projekten wie das Straßennetz völlig überfordernde Gigaliner oder versteigert sein ohnehin begrenzt entwickeltes geistiges Potential in blindem Aktionismus wie der angesprochenen Neuregellung des Flensburger Systems, dessen Unsinnigkeit die journalistische Mühe nicht lohnt. Eine moderne, zukunftsorientierte, aufs Gemeinwohl u. die Ressourcenschonung bedachte sozialistische Verkehrspolitik müßte sich intensiv um stetigen Abtrieb des individuellen PKW-Verkehrs bemühen, u. die daraus frei werden finanziellen Ressourcen in evoutionär-progressiver Wirtschaftspolitik anderweitig investieren, nämlich in die Genese wirkl. Zukunftsindustrien. Der PKW hat längst ausgedient, weil zu gesamtwirtschaftl. betrachtet zu kostenintensiv, zu umweltverschleißend, ressourcenvergeudend, den persönl. überzüchteten Individualismus einseitig fördernd, u. auch von der inneren Logik her völlig unsinnig. Jedes Kind begreift es - nur der eselige Machismo -- maskulin w. feminin - nicht. Schiene statt Straße. U-Bahn statt Straßenbahn. TGV statt Flugzeug. Rollbänder bzw. elektr. Kleinfahrzeuge statt PKW!
4. ...
rainman_2 04.03.2012
Zitat von sysop"Revolution in Flensburg!", hieß es, als Verkehrsminister Peter Ramsauer seine Reform der Auto-Sünderdatei vorstellte. Sein "Punkte-Tacho" führt den Delinquenten bald in allen Ampelfarben vor Augen, wann sie ihren Lappen abgeben müssen. Nur: Was sollen die Rot-Grün-Blinden damit anfangen? http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,818950,00.html
Frau Burmester hat es auf den Punkt gebracht, dieses neue Punktesystem ist sinnloser Aktionismus, von Ramsauer angezettelt, um öffentlichkeitswirksame Effekte zu erhaschen.
5.
ditor 04.03.2012
Zitat von gregtejeroEin Gegenentwurf. Es wäre aus ökologischen, sozialen, psychologischen u. auch volkswirtschaftl. Gründen durchaus sinnvoll, den Individualverkehr abzuschaffen, oder ihn doch zumindest so massiv einzugrenzen, daß er von selbst erstirbt. Mal abgesehen von dem gängigen, mantrenartig nachgestammelten Argument, er sichere Arbeitsplätze (was nicht mal zweifelsfrei aufrechterhalten werden kann, bei näherer Betrachtung zumindest), müssen alle negativen Nebeneffekte wertfrei erörtert u. berechnet seinem scheinbaren - in erster Linie wirtschaftslobbyistischen Nutzen - unvoreingenommen gegenübergestellt werden. Da ergibt sich für vernünftig denkende Menschen schnell die Erkenntnis: der Individualverkehr ist nicht mehr zeitgemäß u. dementsprechend obsolet geworden, u. rechnet sich auch volkswirtschaftl. nicht, da er mehr Kosten verursacht, als er Erträge einbringt. Er dient nur einer Bedürfnisscheinbefriedigung - eben dem Wunsch nach erlebbarem Individualismus, wodurch er einem psychoaktiven Suchtmittel gleichzusetzen ist. Derart - für einen "Mann von altem Schrot u. Korn" wie Hr. Ramsauer - ketzerisch erscheindende Gedanken dürfen natürl. erst gar keine öffentl. Beachtung finden. Die Autolobby würde es ihm auch übel verdenken. Lieber vergeht sich der Traditionalist in Sinnlos-Projekten wie das Straßennetz völlig überfordernde Gigaliner oder versteigert sein ohnehin begrenzt entwickeltes geistiges Potential in blindem Aktionismus wie der angesprochenen Neuregellung des Flensburger Systems, dessen Unsinnigkeit die journalistische Mühe nicht lohnt. Eine moderne, zukunftsorientierte, aufs Gemeinwohl u. die Ressourcenschonung bedachte sozialistische Verkehrspolitik müßte sich intensiv um stetigen Abtrieb des individuellen PKW-Verkehrs bemühen, u. die daraus frei werden finanziellen Ressourcen in evoutionär-progressiver Wirtschaftspolitik anderweitig investieren, nämlich in die Genese wirkl. Zukunftsindustrien. Der PKW hat längst ausgedient, weil zu gesamtwirtschaftl. betrachtet zu kostenintensiv, zu umweltverschleißend, ressourcenvergeudend, den persönl. überzüchteten Individualismus einseitig fördernd, u. auch von der inneren Logik her völlig unsinnig. Jedes Kind begreift es - nur der eselige Machismo -- maskulin w. feminin - nicht. Schiene statt Straße. U-Bahn statt Straßenbahn. TGV statt Flugzeug. Rollbänder bzw. elektr. Kleinfahrzeuge statt PKW!
Schaffen Sie einen Entwurf für den ÖPNV der den persönl. überzüchteten Individualismus einiger Mitfahrer unterdrückt, dann können wir weiterreden. Solange jeder Assi (auch wenn es nur wenige sind) zu mir ins öffentliche Verkehrsmittel steigen darf, bleibt es zweite Wahl ggü dem Pkw.
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Silke Burmester

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