Social Design Award 2017 Gute Ideen für grüne Stadtoasen gesucht

Auf öffentlichen Grünflächen öffentliches, gemeinschaftliches Leben gestalten - darum geht es beim Social Design Award, den SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL WISSEN jetzt zum vierten Mal ausschreiben.

Illustration/Design: Kjosk

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Große Parks, kleine Wiesen, Verkehrsinseln, Brachen: Es gibt viele grüne Inseln in den Städten. Hier können Menschen sich erholen und in Ruhe ein Buch lesen, hier können Kinder spielen. Aber hier kann auch gemeinschaftliches Leben gestaltet werden: mit Parkfesten, Konzerten, Sporttreffs, Urban Gardening, Renaturierungsaktionen.

Genau solche Projekte werden gesucht für den Social Design Award, den SPIEGEL ONLINE und SPIEGEL WISSEN, unterstützt von Bauhaus, in diesem Jahr zu vierten Mal ausschreiben. Jeder kann bis zum 31. August seine Ideen einreichen, die Leben in unser Grün bringen, die ein Miteinander und Füreinander an diesen Orten zum Ziel haben.

Zu gewinnen gibt es zwei Preise, die mit jeweils 2500 Euro dotiert sind: Einen Gewinner kürt die Jury, den Gewinner des Publikumspreises wählen die Leser von SPIEGEL ONLINE aus einer Shortlist, die Anfang Oktober bekannt gegeben wird. Die genauen Wettbewerbsbedingungen finden Sie hier: spiegel.de/socialdesignaward und in der aktuellen Ausgabe von SPIEGEL WISSEN "Paradies Erde - Wie wir unseren Lebensraum retten".

Im vergangenen Jahr gewann das Projekt "Groundkeeper" den Social Design Award: Mithilfe der App können sich Sportsfreunde finden und verabreden, außerdem können für sportliche Aktivitäten geeignete Orte eingetragen werden. Der Publikumspreis ging an die gemeinnütze Berliner Organisation Mundraub für ihren Vorschlag "Nachwuchs": Wer ein Kind in die Welt gesetzt hat, kann es zum Paten eines neu gepflanzten Baums machen. Einen Sonderpreis vergab Bauhaus 2016 an "Das kleine Parkraumwunder", ein Handwagen in XXL-Größe, der in Städten Parkraum blockiert und so kleine Inseln schafft zum Ausruhen, Treffen, Miteinanderreden.



insgesamt 3 Beiträge
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willibrand 26.04.2017
1. z.B.Nürnberg
seit dieser Woche wird dort für ca. 8 Monate der Bahnhofsvorplatz für x Mill umgestaltet. Hauptgrund ist dass Parkplätze zugunsten einem Streifen Grün weichen. Dieser Grünstreifen könnte doch nach obigem Social Design Award gestaltet werden . Und dann noch der Platz hinter dem Nürnberger Hauptbahnhof - trostloser Parkplatz - kein Baum, kein Strauch und nennt sich dann noch Nelson Mandela Platz. Wäre eine Steilvorlage für SDAward 2017
echtthomas 27.04.2017
2. z.B. Berlin: Bahn und Senat planen 6 Meter hohe Mauer im Friedrichshain
Auch hier wäre ein Preis zu gewinnen: Die Bahn und die Stadt gestalten z. Zt. einen der wichtigsten Bahnhöfe Berlins um: Das Ostkreuz. Direkt angrenzend liegen zwei Parks - Annemirl-Bauer-Platz und der allseits beliebte "S-Bahn-Spielplatz". Diese sind die einzigen öffentlichen Grünflächen hier. Um die Anwohner vor Lärm zu "schützen", möchten Bahn und (Die Linke-) Senatsverwaltung eine 4 bis 6 Meter hohe Mauer an der Strecke, zwischen den Parks, der Revaler Straße und der Bahnlinie - mitten durch das Innenstadtviertel ziehen. (Zum Vergleich: Berliner Mauer war 3,60 Meter). Dadurch verlieren die mit öffentlichen Geldern gebauten Plätze Ihren Nutzen, die ganze Gegend wird verschattet, Pflanzen würden absterben und Lärmschutz-technisch wird’s auch nicht besser, weil oben drüber noch eine S-Bahn auf der Brücke (Richtung Schönefeld Flughafe) fährt. Hier wäre intelligentere Lösung wichtig und würde einen Preis verdienen.
w220 27.04.2017
3. z.B.: Stuttgart: lokaler Wettbewerb Urban Gardening und öffentliche Patenschaften
Wettbewerb Stadtverschönerung Stuttgart 2017 - Anmeldungen ab 15.05.2017 - Infos: wettbewerb-stadtverschoenerung@vsv-stuttgart.de
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