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Stuttgart: Umjubelte Premiere von Harald Schmidts Hamlet-Musical

Erfolg auch auf der Bühne: TV-Entertainer Harald Schmidt hat mit "Der Prinz von Dänemark" eine gelungene Musical-Uraufführung gefeiert. Die Zuschauer in Stuttgart waren begeistert.

Stuttgart - Das Publikum im ausverkauften Staatstheater würdigte die Premiere von "Der Prinz von Dänemark" minutenlang mit Applaus und Jubelrufen. 90 Minuten lang hatten Harald Schmidt und sein Team den Shakespeare-Stoff mit viel Musik und Ironie interpretiert: Das berühmte "Sein oder Nichtsein" etwa gab es zu Klängen der Rockband U2, Ophelia kam als Tina Turner daher. "Wir bringen den Hamlet so, dass ihn alle verstehen", hatte der 51-Jährige zuvor angekündigt.

Schmidt selber betrat die Bühne seines Heimattheaters unter anderem als Polonius und als Geist von Hamlets Vater. Wann immer etwas Tragisches passierte, kommentierte er es mit bekannten Rock-, Pop- oder auch Klassik-Stücken quer durch die Musikgeschichte. Schunkeln müsse auch bei Shakespeare erlaubt sein, sagte Schmidt.

Das Stück unter der Regie von Christian Brey steht bis Ende November noch fünfmal auf dem Stuttgarter Spielplan - fast alle Vorstellungen sind bereits ausverkauft.

Schmidt ist seit Beginn dieser Spielzeit offizielles Ensemblemitglied in Stuttgart. Er kehrt damit quasi zu seinen Wurzeln zurück: Hier war er einst Schauspielschüler. Schon im vergangenen Jahr hatte der Schwabe die erfolgreiche Revue "Elvis lebt! Und Schmidt kann es beweisen" inszeniert - einen stark subjektiv geprägten Rückblick auf sein Stuttgarter Theater in der Zeit des RAF-Terrors.

tno/ddp/dpa

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Hamlet à la Harald Schmidt: "Der Prinz von Dänemark"


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