Axel Springer und "taz"-Chefin Pohl: Einerseits - gleichwohl

Axel Springer polarisierte die Öffentlichkeit in der Bundesrepublik wie nur wenige Figuren. Ines Pohl, Chefin der linken "tageszeitung", beschreitet jetzt den Mittelweg: Sie tut sich mit einem eindeutigen Urteil über den legendären "Bild"-Verleger schwer.

taz-Chefredakteurin Ines Pohl: "Festen, positiven Platz in den Geschichtsbüchern verdient" Zur Großansicht
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taz-Chefredakteurin Ines Pohl: "Festen, positiven Platz in den Geschichtsbüchern verdient"

Berlin/Hamburg - Am Mittwoch kommender Woche wäre Axel Springer 100 Jahre alt geworden. Nun hat die Chefredakteurin der linken "tageszeitung", Ines Pohl, ihre Sicht auf den Verleger offenbart - und zeigt sich dabei überraschend ambivalent.

"Auf der einen Seite hat er sich in der Tat um die Aussöhnung mit den Juden nach dem Holocaust sehr verdient gemacht. Dafür hat er auch einen festen, positiven Platz in den deutschen Geschichtsbüchern verdient. Gleichwohl hat er zugelassen, mit seiner großen Geldmaschine 'Bild'-Zeitung über Jahrzehnte Geld auf eine Art und Weise zu verdienen, die die ethischen Grundsätze von Journalismus tagtäglich verraten hat."

Das müsse man auch kritisieren - "in aller gebotenen Härte".

fdi/dapd

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1. Wo
ichliebeeuchdochalle 24.04.2012
Zitat von sysopAxel Springer polarisierte die Öffentlichkeit in der Bundesrepublik wie nur wenige Figuren. Ines Pohl, Chefin der linken "tageszeitung", beschreitet jetzt den Mittelweg: Sie tut sich mit einem eindeutigen Urteil über den legendären "Bild"-Verleger schwer. Axel Springer und "taz"-Chefin Pohl: Einerseits - gleichwohl - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,829533,00.html)
Wo ist der Artikel?
2.
raumzeit3000 25.04.2012
Was ist das bitte für ein Textfragment?
3.
nicolai-bruno 25.04.2012
Der Artikel hat deutliche Überlänge. Bei Bild wär das nicht passiert.
4.
perlhuhn. 25.04.2012
Auch Ines Pohl kennt nur eine Maxime und die heißt AUFLAGE.
5.
acatinthebrain 25.04.2012
Ist doch vollkommen egal. Und wenn es nur ein Wort wäre; alles, was geeignet ist, dieses Drecks-Blatt zu diffamieren, ist legitim. Es tut mir leid, aber so ein "gefährliches" (im negativen Sinne) Schund-Blatt, dass die Pressefreiheit für sich in Anspruch nimmt, gleichzeitig aber selbst die Menschenwürde und das Allgemeine Persönlichkeitsrecht vieler Menschen mit Füßen tritt, und danach noch genüsslich drauf spuckt, verdient selbst KEINERLEI Schutz. Dabei müsste man gar nicht viel unternehmen, denn die "Bild" offenbart ihre Inkompetenz jeden Tag aufs Neue; heute titelt die Zeitschrift groß, wie "bescheuert" Deutschland sei, den Sicherheitsverwahrten auch noch Schmerzensgeld zuzusprechen, fragen aber auf der selben Seite, warum der Hassprediger, der am liebsten das Grundgesetz abschaffen würde, in Deutschland auch noch Stütze kassiert. LIebe Redakteuere, aus dem Rechtsstaasprinzip, das (leider Gottes) einen Kinderschänder mit jedem anderen Bürger der BR erst einmal gleichstellt, ist ebenfalls im Grundgesetz verankert. Dazu gehört weiterhin auch leider, dass jemand, der durch die öffentliche Hand in seinen Rechten verletzt wurde, Ersatz verlangen kann. Das ist die bittere Pille, die wir aufgrund des Grundgesetzes, blöderweise schlucken müssen.
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