Theater-Preise Sibylle Berg für das beste Theaterstück des Jahres ausgezeichnet

Die zum Ensemble des Residenztheaters München gehörende Beglau wird von den Kritikern zur Besten ihres Faches gekürt. Theater des Jahres ist das Maxim Gorki in Berlin. Das beste Stück des Jahres stammt von Sibylle Berg.

Theaterschauspielerin des Jahres: Bibiana Beglau
Stephanie Fuessenich

Theaterschauspielerin des Jahres: Bibiana Beglau


Berlin/Hamburg - Mit seinen neuen Intendanten Shermin Langhoff und Jens Hillje ist das Berliner Maxim Gorki Theater erstmals zum Theater des Jahres gekürt worden. Die deutschsprachigen Theaterkritiker wählten die Berliner Bühne auf Platz eins der jährlichen Bestenliste.

Schauspielerin des Jahres ist Bibiana Beglau, 43, vom Residenztheater München, Schauspieler des Jahres Peter Kurth, 57, vom Schauspiel Stuttgart. Beglau, die sich auch als TV-Schauspielerin einen Namen gemacht hat, wird für ihre Rolle als Bardamu in Frank Castorfs Inszenierung von Louis-Ferdinand Célines "Reise ans Ende der Nacht" ausgezeichnet. Kurth bekommt den begehrten und undotierten Preis für die Titelrolle in Robert Borgmanns Tschechow-Inszenierung "Onkel Wanja".

Das Maxim Gorki Theater darf sich insgesamt gleich drei Mal freuen: Mit Dimitrij Schaad kommt auch der Nachwuchsschauspieler des Jahres von der kleinen Berliner Bühne. Zum besten Stück des Jahres wurde Sibylle Bergs am Maxim Gorki uraufgeführtes Werk "Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen" gewählt.

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) beglückwünschte die Intendanz des Theaters. "Dieser Erfolg schon in der ersten Spielzeit ist bemerkenswert", erklärte Wowereit. "Die Auszeichnung zeigt einmal mehr die herausragende künstlerische Qualität der Theaterarbeit am Gorki und steht zugleich für die große Bedeutung Berlins als Schauspielmetropole."

Beste Nachwuchsschauspielerin wurde Katharina Knap als Sonja im Stuttgarter "Onkel Wanja". Inszenierung des Jahres ist Karin Henkels Kleist-Interpretation "Amphitryon und sein Doppelgänger" vom Schauspielhaus Zürich. Das beste Bühnenbild stammt von dem Serben Aleksandar Denic, der die Räume für Castorfs "Reise ans Ende der Nacht" schuf.

Für das mit Abstand größte Ärgernis des Jahres sorgten laut der Kritikerumfrage Matthias Hartmann und das Finanzdebakel am Wiener Burgtheater.

tha/dpa

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krankenschwester 28.08.2014
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Besonders herzliche Glückwünsche aus Braunschweig :)
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