TV-Serie "Verliebt in Berlin" droht baldiges Ende

Erfolgsserie vor dem Aus? "Verliebt-in-Berlin"-Schauspieler Hubertus Regout hat angekündigt, seine Rolle nur noch bis zum Herbst spielen zu wollen. Der Fernsehsender Sat.1 räumte ein, dass damit auch die Serie auslaufen könnte.


Berlin - Die Sat.1-Telenovela "Verliebt in Berlin" steht möglicherweise vor dem Aus. Schauspieler Hubertus Regout, der seit der ersten Folge im Februar 2005 den Designer Hugo Haas spielt, sagte der Tageszeitung "B.Z. am Sonntag", er wolle die Rolle bis zum Finale spielen, "und das wird voraussichtlich im Herbst sein".

"Verliebt-in-Berlin"-Darsteller Regout (r.) und Malik: Finale "voraussichtlich im Herbst"
DPA

"Verliebt-in-Berlin"-Darsteller Regout (r.) und Malik: Finale "voraussichtlich im Herbst"

Sat.1-Sprecherin Kristina Faßler sagte dem Blatt, es gebe noch keine Entscheidung über das Ende der Serie. "Allerdings müsse die Geschichte von Bruno und Hannah irgendwann enden. Das wird sicherlich in diesem Herbst sein", fügte sie hinzu. Es sei nicht ausgeschlossen, dass damit auch die Serie auslaufen werde.

Auf Wunsch vieler Zuschauer war Schauspielerin Alexandra Neldel nach dem Happy End für ihre Figur Lisa im September 2006 noch einmal für 16 Folgen in die Telenovela zurückgekehrt. Die neuen Lisa-Episoden hatten in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen im Schnitt einen Marktanteil von 14,9 Prozent erreicht. Zuvor hatte die Serie mit neuen Hauptdarstellern im Schnitt einen Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe von durchschnittlich 10,2 Prozent.

Die Telenovela war im Februar 2005 gestartet, hatte im gleichen Jahr den Deutschen Fernsehpreis gewonnen und gehört zu den erfolgreichsten Formaten des Senders.

sto/ddp



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