Unesco-Nominierungen Welterbe - das sind die Kandidaten 2017

Die Unesco fügt neue Kulturstätten zum Welterbe hinzu. Sehen Sie hier, welche Orte nominiert sind - darunter auch mehrere deutsche.

Die Insel Gulangyu
Cultural Heritage Conservation Center of THAD/ UNESCO

Die Insel Gulangyu


In Krakau haben die Beratungen des Unesco-Komitees zum Welterbe begonnen. Über 30 Stätten sind für die Aufnahme in die Liste des Welterbes nominiert.

Deutschland ist in diesem Jahr mit gleich drei Nominierungen vertreten. Erstmals dabei sind die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst in Baden-Württemberg. Die bereits zum Welterbe erklärten Bauhaus-Stätten sollen um weitere Gebäude in Dessau und Bernau ergänzt werden, ebenso die Luther-Erinnerungsstätten in Mitteldeutschland, die bisher auf Wittenberg und Eisleben beschränkt waren. Und für den Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut wird nach 2015 ein zweiter Aufnahmeversuch gestartet. Lesen Sie hier, wie die Welterbe-Beauftragte die Chancen der deutschen Bewerbungen einschätzt.

Die Unesco unterscheidet zwischen Kultur- und Naturerbe. Insgesamt 23 neue Anträge betreffen das Kulturerbe. Aus der Natur sind vier Orte nominiert. Außerdem gibt es gemischte Nominierungen für Kultur- und Naturerbe. Und bei fünf bereits anerkannten Welterbestätten soll der Umfang signifikant überarbeitet werden.

Nach Unesco-Angaben soll über die neuen Welterbestätten voraussichtlich zwischen dem 7. und 9. Juli entschieden werden.

Sehen Sie hier alle Nominierungen aus dem Kulturbereich und die gemischten Einreichungen:

Stimmen Sie ab: Welche Stätte darf im Unesco-Welterbe auf keinen Fall fehlen?

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Unesco-Welterbe

Welche Kulturstätten sollten unbedingt neu auf die Welterbeliste der Unesco aufgenommen werden?



insgesamt 15 Beiträge
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McTitus 06.07.2017
1. Den Planeten Erde als Weltnaturerbe ...
... vor den Menschen schützen - das wär mal was! Erster Punkt auf der Agenda: keine Waffen mehr herstellen und/oder in Umlauf bringen! Das einzig konsequente an den Absichtserklärungen des Homo sapiens, die Erde retten zu wollen, besteht in der Inkonsequenz diese umzusetzen! Kriege sind ganz furchtbar! Waffen produzieren ist schon irgendwie OK! Hängen ja Arbeitsplätze von ab!
akkzent 06.07.2017
2. Keine Wertschätzung mehr
Nachdem nun wirklich bereits der letzte Hühnehaufen in Hintertuxlingen dem Unesco Kultur- und Naturerbe angehört, kann ich diesem Prädikat nichts mehr abgewinnen. In Dresden wurde das vom Stimmbürger ganz richtig erkannt - da wurde im Zweifelsfall darauf gepfiffen und der Bau der Waldschlößchenbrücke höher eingestuft als dieses Unesco-Dingens. Man kann auch ohne Hofberichterstattung dieser Vereinigung ein Auge für die Schönheiten der Dinge entwickeln und die ist sowieso relativ.
Terc wai Maseet 06.07.2017
3.
Zitat von akkzentNachdem nun wirklich bereits der letzte Hühnehaufen in Hintertuxlingen dem Unesco Kultur- und Naturerbe angehört, kann ich diesem Prädikat nichts mehr abgewinnen. In Dresden wurde das vom Stimmbürger ganz richtig erkannt - da wurde im Zweifelsfall darauf gepfiffen und der Bau der Waldschlößchenbrücke höher eingestuft als dieses Unesco-Dingens. Man kann auch ohne Hofberichterstattung dieser Vereinigung ein Auge für die Schönheiten der Dinge entwickeln und die ist sowieso relativ.
Wieso wird im Plural bei der Abstimmung gefragt, wenn nur eine Antwort möglich ist???
hartmannulrich 06.07.2017
4.
Ich hoffe sehr, daß die ältesten Kunstwerke der Welt und die Höhlen auf der Schwäbischen Alb, wo sie gefunden wurden, zum Welterbe erklärt werden. Dafür sollte man den Status des Limes zurückgeben: eine militärische Befestigungsanlage, die nur relativ kurze Zeit bestand und von der heute praktisch nichts mehr zu sehen ist, welche Bedeutung hat das für die Welt?
roflxd 06.07.2017
5. Und jährlich grüßt die UNESCO
Sorry, aber das hat was von einer Resteverwertung. Wirklich bedeutende Orte kommen nicht mehr hinzu.
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