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Ausbilder Schneider: "Lieber Hitler als die Rote Armee"

Ein Interview von und

Wolf Schneider: Ein Leben für die Sprache Fotos
Slavica/ DER SPIEGEL

Als Kind stotterte er, später wurde er bekannt für seine brillante Rhetorik. Wolf Schneider über die Schönheit klarer Sprache - und warum er das Ende des Zweiten Weltkriegs überhaupt nicht als Befreiung erlebte.

Wolf Schneider, 89, empfängt auf der Terrasse seiner Wohnung am Westufer des Starnberger Sees. Hier ist er den Bergen nah, der zweiten großen Leidenschaft seines Lebens.

Die erste, den Journalismus, hat Schneider 70 Jahre lang mitgeprägt. Als Redakteur der "Neuen Zeitung", der "Associated Press", der "Süddeutschen Zeitung", als Verlagsleiter des "Stern", als Chefredakteur der "Welt", schließlich und vor allem als Leiter der Henri-Nannen-Schule in Hamburg, wo Schneider mit strengem Engagement zu Deutschlands "Sprachpapst" wurde. Von Ruhe will er bis heute nichts wissen. In seinem Arbeitszimmer hängt ein Foto, das ihn beim Erklimmen einer Eiswand zeigt. Seine jetzt erscheinende Autobiografie "Hottentottenstottertrottel – Mein langes, wunderliches Leben" ist sein 25. Sachbuch.

SPIEGEL ONLINE: Herr Schneider, erfolgreiche Menschen, schreiben Sie in Ihrer Autobiografie, sind oft Scheusale. Hat Sie diese Vorstellung in Ihrer eigenen erfolgreichen Karriere erschreckt oder beflügelt?

Schneider: Als Leiter der Henri-Nannen-Journalistenschule wurde ich großteils als Scheusal empfunden. Die Schüler der früheren Jahrgänge waren absolut entsetzt, mit welchem Berserker sie es da zu tun bekamen. Ich weiß nicht, ob mich die Schüler gemocht haben. Respektiert haben sie mich aber fast alle.

SPIEGEL ONLINE: Mochten Sie die Rolle als Zuchtmeister?

Schneider: Ich habe es nicht darauf angelegt, aber als gut erträgliche Nebenwirkung in Kauf genommen. Ich wollte aus dieser Schule, verdammt noch mal, was machen. Niemand auf der Welt sollte sagen können, man könne in eineinhalb Jahren mehr lernen als hier. Also mit voller Wucht hinein.

SPIEGEL ONLINE: Eine Journalistenschule als Eliteinstitut – auf einer Stufe mit dem Anspruch von Harvard oder Oxford?

Schneider: Die Intensität, die wir betrieben, sollte nirgends übertroffen werden.

SPIEGEL ONLINE: "Qualität kommt von Qual", lautet einer Ihrer Leitsätze. Ist journalistisches Schreiben vor allem ein Akt der Disziplin?

Schneider: Zum großen Teil – natürlich. Ein Buch zustande zu bringen und dafür zu sorgen, dass man sich am Ende seiner nicht zu schämen braucht, das erfordert harte Arbeit. Sei bloß nie zufrieden, wenn es dasteht. Du hast unzufrieden zu sein: Nun beginnt die Arbeit. Goethe hat einmal behauptet, ein Gedicht sei ihm über Nacht zugeflogen. Forscher haben nachgewiesen, dass dies nicht stimmt. Er hat tagelang daran gearbeitet. Einer muss sich immer plagen. Die Frage ist, ob der Schreiber oder der Leser.

SPIEGEL ONLINE: Warum standen in Ihrem pädagogischen Konzept Sekundärtugenden wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit ebenfalls ganz oben?

Schneider: Es war die Basis, dass meine Schüler rasch unterkamen. Als erstes, sagte ich ihnen, sorgt für eure Brauchbarkeit, die Höhenflüge kommen später. Ihr liefert auf Zeile, auf die Minute, saubere Recherche, saubere Qualität.

SPIEGEL ONLINE: Ihre Zensuren waren streng. Als Kommentar schrieben Sie schon mal "Gequirlte Scheiße" neben einen Übungstext.

Schneider: Ich habe stets mit großem Engagement korrigiert. Wenn ich merkte, dass jemand gegen etwas verstößt, das ich schon fünfmal gepredigt hatte, dann habe ich mich zu einem übertriebenen Wort hinreißen lassen. Scheiße war übertrieben.

SPIEGEL ONLINE: Plagt Sie die Vorstellung, so manches Talent gebrochen zu haben?

Schneider: Ich habe mich um Schüler, die einen Durchhänger hatten, ausdrücklich gekümmert. Mithilfe meiner Strichliste "Wer kann was" habe ich schwache Kandidaten zu mir gebeten und Nachhilfe angeboten. Nur die Basis - brauchbar sollt ihr sein, sonst werdet ihr nichts - die habe ich eisenhart zu erzwingen versucht.

SPIEGEL ONLINE: Wie sieht ein vorbildlicher deutscher Satz aus?

Schneider: "Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln", Psalm 23. Oder Brecht: "Stell Dir vor es ist Krieg, und keiner geht hin". Oder Rosa Luxemburg: "Die Dividenden steigen, die Proletarier fallen." Das sind perfekte Sätze. Sie zeichnen sich nicht nur durch gutes Deutsch aus, sie haben eine unerhörte Kraft. Sonst gilt meine Standardfloskel: Wenn Sie sich nicht vorstellen könnten, dass Sie das bei Goethe läsen oder in der "Bild", dann sollten Sie diesen Satz nicht hinschreiben.

SPIEGEL ONLINE: Leiden Sie noch unter schlechtem Deutsch, wenn Sie Zeitung lesen?

Schneider: Solange ich meine Seminare hielt, habe ich üble Entgleisungen mit besonderem Genuss zur Kenntnis genommen: Euch werde ich vorführen. Da ich seit zwei Jahren keine mehr veranstalte, leide ich mehr. Jetzt bleibt das unwidersprochen stehen.

SPIEGEL ONLINE: Sie gelten als jemand, der druckreif schreiben und sprechen kann. Vor allem Letzteres war Ihnen nicht in die Wiege gelegt. Als Kind sollen Sie unter einer Anlage zum Stottern gelitten haben. Wie haben Sie das überwunden?

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Schneider: Ich war bei den Fahrten des "Jungvolks" der Kleinste, der am wenigsten konnte und am meisten verprügelt wurde. Ich wollte abends am Lagerfeuer aber auch gern mal etwas sagen und habe mit wachsender Sorge festgestellt, dass ich Probleme habe, das erste Wort herauszubringen. Da wollte ich mich überlisten. Wenn man einen Satz mit R, T oder K beginnt, lädt das zum Stottern förmlich ein. Also musste ich mit einem Buchstaben beginnen, der sich durchhalten lässt, deshalb war das M ein guter Einfall. Also summte ich leise M vor mich hin und sobald die Sprechsituation gut war, konnte ich reden. Das hat mich so ermuntert, das ich bei derselben Fahrt schließlich den 29-Silber herunterrasselte:
"Hottentottenstottertrottelmutterattentäter-lattengitterwetterkotterbeutelrattenfangprämie." Vor öffentlichen Auftritten spreche ich den heute noch.

SPIEGEL ONLINE: Sie haben früh viel gelesen. Wie hat dies Ihr Schreiben beeinflusst?

Schneider: Kant zum Beispiel ist einer der schlimmsten Verunzierer der deutschen Sprache. Die frühe Lektüre solcher Geister hat mich zu einem Stil gebracht, den ich mir bei der "Neuen Zeitung" und bei "Associated Press" ausdrücklich wieder abgewöhnt habe. Ich habe verschnörkelte, mir damals als brillant erscheinende Essays zu Papier gebracht, die Gott sei Dank niemand druckte. Das Deutsch, das ich später im Beruf lernte, hat mich zu jenem Deutsch gebracht, das ich heute zu beherrschen hoffe. Es hält der großen Literatur stand. Heinrich Heine hat genau so geschrieben, aber jedermann kann es verstehen. Gott sei Dank sind zwei Drittel der großen Literatur von dieser Art. Der ganze Heinrich Böll ist so, der ganze Lichtenberg, der ganze Lessing, der ganze Kafka auch.

SPIEGEL ONLINE: An zu wenig Selbstbewusstsein haben Sie nie gelitten?

Schneider: Nein, ich kenne keine Minderwertigkeitskomplexe und fühle mich damit ziemlich glücklich. Als Springer mich rausschmiss, habe ich nicht eine Minute gedacht, dass ich der Idiot sei. Das mag hochnäsig klingen. Aber es ist einfach die Natur in mir, die mir in vielen schwierigen Fällen glänzend geholfen hat.

SPIEGEL ONLINE: Für den Springer-Verlag erfanden Sie den Anti-SPIEGEL, aber auf den Markt kam das Magazin nie. Ernst Cramer, der Vertraute des Verlegers, sagte Ihnen schließlich: "Sie sind nicht Springers Typ." Was hatte Springer gegen Sie?

Schneider: Ein Freund vom "Stern" sagte mir den erstaunlichen, aber treffenden Satz: "Herr Schneider, Sie werden bei Springer nichts werden. Er ist ein weicher Mensch, und Sie verwenden in mündlicher Rede korrekte Konjunktive." Springer wollte plaudern, und das kann ich gar nicht.

SPIEGEL ONLINE: Gehört nicht auch Plaudern zum Einmaleins des Journalisten?

Schneider: Ich beherrsche es einfach nicht. Außerdem habe ich eine Frau geheiratet, die Plaudern kann, sie gleicht meinen Mangel an Sozialtalent perfekt aus.

SPIEGEL ONLINE: Sie waren für kurze Zeit Chefredakteur der "Welt". Warum konnte Springer seinen Traum von einer konservativen Tageszeitung mit Stil nie verwirklichen?

Schneider: Ein Milliardär mit Macht, der risikofreudig mit "Bild" und "Hörzu" viel Geld machte, weil er einen Riecher für die Leute hatte, wurde langsam schwächer. Er schmiss mich raus und es ist mir nicht bekannt, dass es mit der "Welt" seitdem bergauf gegangen wäre.

SPIEGEL ONLINE: Das Vertrauen, das Ihnen Springer stets vorenthielt, gewährte Ihnen schließlich Henri Nannen, indem er Sie zum Leiter seiner neuen Journalistenschule ernannte mit den Worten: "Der Schneider ist zwar ein Arschloch, aber er ist der Einzige, der das kann." Ein Kompliment?

Schneider: Wir waren zwei arrogante Pinsel, die einander respektierten. Er wusste, dass mir diese Position sozusagen auf den Leib geschrieben war.

SPIEGEL ONLINE: Nachdem Sie den ersten Jahrgang in Augenschein genommen hatten, sollen Sie gesagt haben: "Die Achtundsechziger haben mir ihre Neffen geschickt." Warum diese Unversöhnlichkeit gegenüber den Rebellen?

Schneider: 1968 ist das Dümmste, was seit 1945 in Deutschland geschehen ist – zu dieser Behauptung stehe ich bis heute. Diese totale Infragestellung aller Autorität, das Auf-den-Thron-Setzen von Marx, Marcuse und Wilhelm Reich, der selbst noch den richtigen Orgasmus als Weg zur politischen Befreiung predigte. Ein geballter Unsinn.

SPIEGEL ONLINE: Von heute aus betrachtet verdankt das Land seine gesellschaftliche Modernisierung den Impulsen von 1968. Warum verweigern Sie sogar eine gewisse Altersmilde gegenüber diesen Kräften?

Schneider: Ob die APO nötig war, darüber lässt sich streiten. Nicht streiten lässt sich darüber, dass sie Gewalt auf die Straßen getragen und den Blut- und Eisenfresser Ho Chi Minh bejubelt hat – widerlich.

SPIEGEL ONLINE: Trotzdem gewannen Sie selbst die Schüler, die Sie zur "marxistischen Keulenriege" zählten, für sauberes Deutsch. Wie konnte das gelingen?

Schneider: Ich habe versucht, sie niederzuringen, und sie haben eingesehen, so doof ist er nicht, und so ganz unrecht hat er nicht. Ich habe mich reingehängt. Das hatten sie möglicherweise noch nicht erlebt.

SPIEGEL ONLINE: Eines Ihrer Erfolgsgeheimnisse ist es, akribisch vorbereitet zu sein. In der NDR-Talkshow klaute Ihnen der österreichische Aktionskünstler André Heller einmal eine böse Kritik über ihn aus der Abendzeitung, die Sie ihm vorlesen wollten. Sie wirkten ziemlich aufgeschmissen.

Schneider: Eine lächerliche bis ekelhafte Veranstaltung. Ob ich der nun rhetorisch gewachsen war, weiß ich nicht. Jeder Rhetorik bin ich gewachsen – dem Zettelklauen wahrscheinlich nicht.

SPIEGEL ONLINE: Mit 70 Jahren verließen Sie die Journalistenschule, ihre Arbeit ging da noch einmal richtig los: Reportagen, Sachbücher, Wochenenden am Schreibtisch. Warum fällt das Aufhören so schwer?

Schneider: Na, hören Sie mal! Meine Betriebsrente beträgt 2000 Euro, und wir lebten in Saus und Braus, das hätte nicht gereicht. Noch mit 87 trat ich vor 20 teuer bezahlte Öffentlichkeitsarbeiter, die erwarten, von mir belehrt zu werden, für erstaunliche Mengen Geld. Ja, das macht natürlich Spaß!

SPIEGEL ONLINE: Die ersten 20 Jahre Ihres Lebens schildern Sie in Ihren Memoiren zuletzt, hat das einen besonderen Grund?

Schneider: Ich handele nach der von mir gepredigten Weisheit: Mit einem Erdbeben anfangen und langsam steigern. Ich beginne damit, dass ich mich erschießen wollte. Ganz schön als Einstieg, finden Sie nicht?

SPIEGEL ONLINE: Sie waren 20, es war der 7. Mai 1945, für Sie kein Tag der Befreiung...

Schneider: Für die meisten Deutschen war das kein Tag der Befreiung.

SPIEGEL ONLINE: Sie standen im Mondlicht und wollten Ihrem Leben mit der Dienstwaffe ein Ende setzen, was hielt Sie davon ab?

Schneider: Es war eine merkwürdige Szenerie, ich stand an einem Teich voll quakender Frösche und habe mit dem Gedanken gespielt, ja. Aus Angst vor Zwangsarbeit und Vergeltung. Ich habe es ernstlich erwogen – und schließlich verworfen.

SPIEGEL ONLINE: Wie erklären Sie sich, dass Sie Hitler bis zuletzt die Treue hielten?

Schneider: "Treue" ist übertrieben. Hitler bewundert habe ich von 13 bis 15, das war ja so üblich. Der Anteil der 15-Jährigen, die Hitler verehrten, dürfte damals nahe 90 Prozent gelegen haben.

SPIEGEL ONLINE: Nicht einmal das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 konnte Sie an Ihrer Bewunderung zweifeln lassen?

Schneider: Wir waren entsetzt! Den Hitler zu bewundern hatten wir uns seit Stalingrad zwar abgewöhnt. Aber der einstige Wundermann erschien uns als die letzte Hoffnung, den Krieg vielleicht doch nicht zu verlieren: Lieber Hitler als die Rote Armee! Ein Volk, das in seiner Mehrheit einen Krieg zu verlieren wünscht, ist noch nicht erfunden.

SPIEGEL ONLINE: Aus Ihrem Gymnasium verschwanden die jüdischen Kinder und niemand fragte nach. Haben Sie irgendwann in Ihrem Leben so etwas wie Scham verspürt?

Schneider: Scham, hm. Bei mir war es schieres Entsetzen, als ich den Siegern glauben musste, was da an Gräueln geschehen war – und welches Monstrum Hitler war. Das Entsetzen plagt mich bis heute.

SPIEGEL ONLINE: Benutzen Sie einen Computer?

Schneider: Ich wüsste gar nicht, wie der funktioniert.

SPIEGEL ONLINE: Sie haben Ihre 25 Bücher per Hand geschrieben?

Schneider: Natürlich. Das Schreiben mit der Hand, habe ich neulich gelesen, hat einen positiven Einfluss auf das Schreibgefühl und könnte tendenziell bessere Texte hervorrufen, in jedem Fall geht das Korrigieren schneller. So langsam wie ein Computer – kann ich nicht arbeiten.

SPIEGEL ONLINE: Wer tippt Ihre Texte?

Schneider: Meine Frau, als Team sind wir unschlagbar. Sie beantwortet auch meine E-Mails in meinem Namen. Jeder nette Brief stammt also in Wahrheit von ihr, das sollte ich nicht petzen, aber so ist es.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es etwas, das Sie bereuen?

Schneider: Ich wäre gern länger Chefredakteur der "Welt" gewesen, da wäre ich aber mit 65 pensioniert worden. So habe ich mich selbst pensioniert, mit 87, das war ein schönes Leben! Nö, ich bereue nichts.

SPIEGEL ONLINE: Im Alter wünscht man Menschen für gewöhnlich Gelassenheit. Ihnen nicht, Sie hassen Gelassenheit, warum?

Schneider: Ich war immer ungeduldig. Ich möchte mich weiter ärgern dürfen über schlechtes Essen, dumme Meinungen, über schlechten Journalismus.

SPIEGEL ONLINE: Ärgert es Sie, dass Nachrufe über Sie bereitliegen?

Schneider: Warum sollte mich das ärgern: Ich bin immerhin einer, für den ein Nachruf vorliegt, das schaffen ja nicht alle.

SPIEGEL ONLINE: Ärgert es Sie, dass Sie diese Nachrufe nicht mehr redigieren können?

Schneider: Ich fürchte nicht, dass man mich nachträglich zur Sau machen könnte.

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Forum - Diskussion über diesen Artikel
insgesamt 41 Beiträge
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1. ein schwieriger Mensch
syracusa 25.04.2015
Wolf Schneider war und ist ein schwieriger Mensch. Und er ist eitel, und seine Eitelkeit hat in in diesem hervorragenden Interview dazu verführt, mehr über sich preiszugeben, als er es vermutlich wollte.
2. Henri Nannen hat recht
spon-1280943165745 25.04.2015
Ich hoffe das Herr Schneider heute anderer Ansicht ist, aber auch damals war sie falsch. Vergleiche mit Hitler und dem Nationalsozialismus waren schon immer nicht glücklich. Nach dem ich das Interview gelesen habe scheint mir die Ansicht von Henry Nannen voll ins schwarze zu treffen.
3. Sehr gutes Interview.
hildingeu 25.04.2015
Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht viel Lese und somit war mir Wolf Schneider auch kein Begriff. Allerdings ist mir der Mann überaus sympathisch, zählt er doch zu einer bedrohte Spezies, ehrlichen und direkten Führungspersonal.
4. Warum nur versteht er nicht?
kwa 25.04.2015
Fast neunzig Jahre ist er nun auf dieser Erde, verstanden hat er aber nicht, warum die 68er existierten, warum Hitler schlimmer als alles andere war. Schade, eigentlich
5. Danke Herr Schneider,
Liberaler NRWler 25.04.2015
für Ihre klare Sprache und Ihren unabhängigen Geist.
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