New York/Hamburg - In "Queen of the Damned", die Verfilmung eines Romans der Horror-Autorin Anne Rice ("Interview mit dem Vampir") ist die R&B-Musikerin Aaliyah als 6000 Jahre alter ägyptischer Vampir Queen Akasha zu sehen, der die Erde beherrschen will. Aaliyah war am 25. August vergangenen Jahres beim Absturz eines kleinen Privatflugzeugs im Alter von 22 Jahren ums Leben gekommen.
Für den Erfolg des Vampirfilms sorgten nach Studio-Angaben vom Sonntag viele Frauen unter 25 Jahren, die mehr als ein Drittel der Zuschauer ausmachten. Der Film mit dem irischen Schauspieler Stuart Townsend in der Hauptrolle spielte nach seiner Premiere am Freitag bis zum Sonntagabend 15,2 Millionen Dollar (17,5 Millionen Euro) ein und damit bereits die Hälfte der Produktionskosten. Er verdrängte das Sozialdrama "John Q." mit Denzel Washington vom ersten Rang der US-Kinohitliste.
Britney Spears' Road-Movie "Crossroads", das in der vergangenen Woche nach dem Kinostart auf Platz zwei kam, rutschte auf den fünften Rang der gemeinsamen Charts für die USA und Kanada. Auf Platz drei schaffte es der neue Film mit Kevin Costner. In dem Fantasy-Thriller "Dragonfly" (Regie: Tom Shadyac) spielt er einen Arzt, der von seiner toten Frau verfolgt wird. Der neue Peter-Pan-Zeichentrickfilm "Return to Neverland" aus dem Hause Disney belegte den vierten Rang.
Die 100-Millionen-Grenze überschritt am Wochenende das Kriegsdrama "Black Hawk Down". Ridley Scotts Films über den fehlgeschlagenen Versuch amerikanischer Elite-Einheiten, Anfang der neunziger Jahre in Mogadischu den somalischen Kriegsherren Mohammed Aidid festzunehmen, spielte bislang insgesamt 101,4 Millionen Dollar ein. Am Wochenende rutschte er allerdings auf Platz elf der Kino-Charts ab.
In Deutschland hält sich derweil die Komödie "Schwer verliebt" von den Farrelly-Brüdern ("Verrückt nach Mary") in der zweiten Woche auf dem Spitzenplatz. Die Actionkomödie "Rush Hour 2" um das chaotische Polizisten-Duo Jackie Chan und Chris Tucker sowie Disneys "Monster AG" tauschten die Plätze, so dass "Rush Hour 2" jetzt auf dem dritten und die "Monster AG" auf dem zweiten Rang landeten.
Der neu angelaufene Actionfilm "Collateral Damage" mit Arnold Schwarzenegger musste sich mit dem vierten Rang begnügen, konnte jedoch den französischen Mystery-Thriller "Pakt der Wölfe" von Christophe Gans auf den fünften Rang verbannen.
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