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Box Office Monster-Start für "Shrek 2"

Ein Auftakt wie im Märchen: "Shrek 2", die Animationskomödie um ein grünes Fabelwesen, landete aus dem Stand auf Platz eins der US-Kinocharts. Deutsche Zuschauer müssen auf den skurrilen Filmschreck noch etwas warten - die Schlacht um Einspielergebnisse gewann hierzulande erneut "Troja".

 Szene aus "Shrek 2": Märchenhafter Start
REUTERS

Szene aus "Shrek 2": Märchenhafter Start

Für "Shrek 2" läuft alles fabelhaft: Der in den USA am vergangenen Mittwoch gestartete Animationsfilm konnte schon an seinen ersten beiden Auswertungstagen 20,9 Millionen Dollar einspielen. Am Wochenende legte die Kino-Mär vom grünen Märchenmonster und seinem dauperplappernden Kumpel, einem Esel, noch einmal richtig zu. Vorerst noch geschätzte 104,3 Millionen Dollar Einspielergebnis bescherten amerikanischen Kinobetreibern ein märchenhaftes Wochenende. "Shrek 2" ist damit auch der erste Sommerfilm, der die 100-Millionen-Dollar-Marke überschreitet.

Wolfgang Petersens Sandalenepos "Troja" rutschte mit 23,8 Millionen Dollar auf Platz 2; die Einspielergebnisse belaufen sich nach zehn Tagen jedoch auf stattliche 85,8 Millionen Dollar. Vampirjäger "Van Helsing" verbuchte an seinem dritten Wochenende 10,2 Millionen Dollar und schaffte damit am 17. Auswertungstag den Sprung über die 100-Millionen-Dollar-Hürde. Platz 4 belegt "Mean Girls": 6,9 Millionen Dollar brachte die Highschool-Komödie am Wochenende in die Kinokassen - bei einem soliden Gesamtergebmis von 64,7 Millionen Dollar.

In Deutschland rekrutierte "Troja" auch am zweiten Wochenende stolze 900.000 Zuschauer - Platz eins für die griechische Antike, made in Hollywood. Ebenfalls blutig, aber ungleich spaßiger geht es in "Der Wixxer" zu: Die mit 426 gestartete Edgar-Wallace-Parodie lockte etwa 400.000 Kinogänger in die Kinos und verbuchte damit den besten Start eines deutschen Films in diesem Jahr. Hierfür gab's einen Boxoffice Grammy Award in der Kategorie "1000 Besucher pro Kopie am Startwochenende". Auf Platz drei kämpfte sich Monsterkiller "Van Helsing" etwas blutleer durch Transsylvanien, nur noch knapp 270.000 Besucher wollten das Horrorspektakel sehen.

Es folgen "50 erste Dates" (ca. 75.000 Zuschauer), "Bärenbrüder", der mit 65.000 Zuschauern die 500.000-Zuschauer-Hürde nahm, und der Neueinsteiger "Vergiss mein nicht". Die Filmgroteske um ein Liebespaar, das seine Erinnerungen löschen lässt, wurde bei 102 Startkopien von 40.000 Kinogehern gesehen. Ebenfalls in den Top Ten: "Twisted - Der erste Verdacht" mit 143 Kopien und 30.000 Zuschauern, und Überraschungserfolg "Schultze Gets the Blues", den mittlerweile 250.000 Zuschauer gesehen haben. Die Teenie-Romanze "Der Prinz und ich" schaffte es nicht unter die ersten zehn Plätze (25.000 verkaufte Tickets). Robert Altmans Tanzfilm "The Company - Das Ensemble" kann mit 52 Startkopien und 15.000 Zuschauern einen Achtungserfolg verbuchen. Insgesamt hatten 2,1 Millionen Besucher Lust auf bewegte Bilder.

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