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Box Office Millionen für Michael

Michael Moores Polit-Polemik "Fahrenheit 9/11" hat in Nordamerika bereits mehr als 100 Millionen Dollar eingespielt - ein Rekord, der beinahe das ebenfalls beeindruckende Startergebnis des Spionage-Thrillers "The Bourne Supremacy" überschattet. In Deutschland sorgt derweil Michael "Bully" Herbig für Sensationen.

Filmplakat von "Fahrenheit 9/11": Michael Moore bricht seine eigene Rekordmarke
REUTERS

Filmplakat von "Fahrenheit 9/11": Michael Moore bricht seine eigene Rekordmarke

Los Angeles/Hamburg - "The Bourne Supremacy", Matt Damons zweiter Einsatz als CIA-Killer mit Gedächtnisverlust, setzte sich am Wochenende mit einem Umsatz von 53,5 Millionen Dollar an die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts. Es ist das bisher beste Startergebnis des US-Schauspielers, der seinen Karrieredurchbruch mit dem Oscar-Gewinn für das Drehbuch zu "Good Will Hunting" hatte. Der Vorgänger-Film "Die Bourne-Identität", war vor zwei Jahren mit 27 Millionen Dollar gestartet und hatte insgesamt 122 Millionen eingespielt. Das Sequel, zumal mit 75 Millionen Dollar relativ günstig produziert, dürfte dieses Ergebnis bei weitem übertreffen.

CIA-Thriller "The Bourne Supremacy (mit Matt Damon und Julia Stiles): Erfolgreiches Sequel
AP

CIA-Thriller "The Bourne Supremacy (mit Matt Damon und Julia Stiles): Erfolgreiches Sequel

Auf Platz zwei zurück fiel der in der Vorwoche gestartete Science-Fiction-Thriller "I, Robot" mit Will Smith. Mit einem Umsatz von 22,1 Millionen Dollar in der zweiten Woche rangiert das Action-Spektakel nun knapp unterhalb der 100-Millionen-Dollar-Marke.

Die hat Michael Moore mit seiner Anti-Bush-Polemik "Fahrenheit 9/11" bereits durchbrochen. Zwar fiel die Dokumentation um zwei Plätze auf Rang sieben zurück, schaffte es aber mit weiteren fünf Millionen Dollar Umsatz, ihr Gesamtergebnis auf 103,4 Millionen zu erhöhen. Der bisherige Umsatz-Rekord für eine Kinodokumentation stammt ebenfalls von Michael Moore: Mit "Bowling For Columbine" setzte er vor drei Jahren die Spitzenmarke von 21,6 Millionen Dollar.

Halle Berry als "Catwoman": Enttäuschender Start nach vernichtenden Kritiken
REUTERS

Halle Berry als "Catwoman": Enttäuschender Start nach vernichtenden Kritiken

Weniger erfolgreich gestaltete sich das vergangene Wochenende für die neu gestartete Verfilmung des DC-Comics "Catwoman" mit Oscar-Gewinnerin Halle Berry in der Hauptrolle. Das laut Medienberichten rund 80 Millionen Dollar teure Superheldinnen-Abenteuer des Newcomer-Regisseurs Pitof enttäuschte mit einem Startumsatz von 17,2 Millionen Dollar, gleichbedeutend mit Platz drei der Box-Office-Charts. Vorausgegangen waren vernichtende Kritiken der US-Presse.

Auf Platz vier hält sich derweil ein anderer, allerdings weitaus erfolgreicherer Superheld: Die Marvel-Comicverfilmung "Spider-Man 2" spielte noch einmal 15 Millionen Dollar ein und rundete ihr Gesamtergebnis auf stolze 328,5 Millionen Dollar US-Umsatz auf. Die Einspielmarke von 404 Millionen Dollar, die der erste "Spider-Man"-Film gesetzt hatte, ist nicht mehr weit entfernt. Rang fünf der Charts wird vom Kino-Märchen "Cinderella Story" belegt, die Komödie mit Hillary Duff setzte acht Millionen Dollar um (insgesamt: 29,8 Millionen).

Szene aus "(T)raumschiff Surprise - Periode 1" (mit "Bully" Herbig, l.): Bester Start eines deutschen Films
Constantin Film

Szene aus "(T)raumschiff Surprise - Periode 1" (mit "Bully" Herbig, l.): Bester Start eines deutschen Films

In Deutschland gab es unterdessen ebenfalls einen Rekord zu feiern: Die am Donnerstag auf 900 Leinwänden gestartete Klamotte "(T)raumschiff Surprise - Periode 1" des Komikers Michael "Bully" Herbig lockte laut geschätzten Zahlen bereits 2,3 Millionen Besucher in die Kinos - das beste Startergebnis eines deutschen Films aller Zeiten und der beste Kinostart in diesem Jahr.

Verfolgt wird der neue Spitzenreiter von der Animations-Komödie "Shrek 2" (etwa 250.000 Besucher, insgesamt schon über vier Millionen Besucher in Deutschland) und "Spider-Man 2 " (circa 240.000 Zuschauer). "Die Frauen von Stepford" und "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" belegen die Plätze vier und fünf mit jeweils etwa 65.000 Besuchern. Keinem der weiteren Neustarts gelang der Sprung in die Top 20. Insgesamt strömten etwa drei Millionen Filmfans in die deutschen Kinos.

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