Los Angeles/Hamburg - Zum dritten Mal hintereinander belegt "Nachts im Museum" ("Night at the Museum") mit Ben Stiller als Nachtwächter im Naturkundemuseum den ersten Platz der nordamerikanischen Kinocharts. Nach vorläufigen Studioergebnissen vom Montag spielte der Film des jungen Nachwuchs-Regisseurs Shawn Levy ("Der rosarote Panther") am Wochenende 24 Millionen Dollar (rund 18,5 Millionen Euro) ein. Die Gesamtumsätze liegen bei über 164 Millionen Dollar.
Den zweiten Platz sicherte sich erneut "Das Streben nach Glück" ("The Pursuit of Happyness" mit Will Smith. Das seit Dezember in den USA laufende Arbeitslosen-Märchen konnte seinen Gesamtumsatz mit weiteren 13 Millionen Dollar auf über 124 Millionen Dollar aufstocken. Auf Platz drei landete der erste Neustart des vergangenen Freitags, Alfonso Cuaróns utopischer Thriller "Children of Men" . Nach einem begrenzten Kinostart im Dezember wurde das düstere Zukunftsdrama nun erstmals landesweit gezeigt und setzte dabei 10,3 Millionen Dollar ein.
Lediglich auf Rang vier schaffte es Oscar-Gewinnerin Hilary Swank mit ihrem Drama "Freedom Writers". Swank ("Million Dollar Baby") spielt eine engagierte Lehrerin an einer Schule in einem Armenviertel von Los Angeles. Der von Swank coproduzierte Film erntete nur mäßiges Kritikerlob startete mit 9,7 Millionen Dollar Umsatz. Das Musical "Dreamgirls" über den Aufstieg und Fall einer schwarzen Mädchenband rutschte mit 8,8 Millionen Dollar am Wochenende um zwei Plätze auf den fünften Rang ab.
Die animierte Märchen-Komödie "Happily N'Ever After" mit den Stimmen von Sarah Michelle Gellar und Freddie Prinze Jr. schaffte es mit 6,8 Millionen Dollar Startumsatz nur auf Rang sechs; die Komödie "Codename: The Cleaner" mit Cedric the Entertainer setzte nur 4,6 Millionen Dollar um - Platz elf.
In Deutschland erwies sich "Nachts im Museum" auch am zweiten Wochenende als Blockbuster und belegte laut "Blickpunkt: Film" mit enormem Abstand Platz eins der Charts. Ersten Zahlen zufolge wollten weitere 660.000 Besucher die turbulenten Erlebnisse Ben Stillers sehen - nach nur elf Tagen lockte die Komödie bereits knapp zwei Millionen. Zuschauer an. Auf Platz zwei schob sich Tony Scotts Thriller "Deja Vu - Wettlauf gegen die Zeit", für den am zweiten Wochenende knapp 270.000 Tickets gelöst wurden (insgesamt rund 700.000 Besucher).
"Casino Royale" zeigte sich auch am siebten Wochenende stark: Das 21. Bond-Abenteuer konnte sich über rund 240.000 Kinogänger freuen. Insgesamt hat der neue 007 die Fünf-Millionen-Besucher-Marke fast erreicht. Mit etwa 230.000 Besuchern folgt auf Platz vier die romantische Komödie "Liebe braucht keine Ferien", die sich beständig hält und der 1,5-Millionen-Besucher-Marke näher kommt. Das Fantasy-Spektakel "Eragon" beschließt die Top fünf mit etwa 170.000 Zuschauern, womit es insgesamt bereits jenseits von 1,5 Millionen Kinogängern landet.
Kaum Eindruck beim Zuschauer hinterließen die ersten Neustarts des neuen Jahres: "Schweinchen Wilbur und seine Freunde" lockte mit 393 Kopien nur knapp 140.000 Besucher an (Platz sechs); "Prestige - Meister der Magie" (119 Kopien) folgt mit 70.000 Zuschauern auf Platz neun. "Spiel auf Bewährung" (99 Kopien), ein weiterer Nummer-eins-Hit in den USA, landete abgeschlagen mit 17.000 Besuchern auf Platz 15. "Princesas" (40 Startkopien) hatte auf Platz 19 mit 15.000 Besuchern immerhin noch einen soliden Schnitt.
bor/AP/dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Kultur | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Kino | RSS |
| alles zum Thema Box Office | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH