Sonntag, 22. November 2009

Kultur



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01.09.2008
 

Box Office

Der 500-Millionen-Dollar-Batman

Rekordflug der Fledermaus: "The Dark Knight" hat als zweiter Film der Geschichte in den USA mehr als 500 Millionen Dollar eingespielt - und war dabei sogar schneller als "Titanic". Auch in Deutschland steht Batman weiterhin auf Platz eins.

Hamburg/Los Angeles - 500 Millionen Dollar in nur 45 Tagen - die düstere Batman-Verfilmung von Christopher Nolan bricht in den USA alle Rekorde - bisher. Denn ob "The Dark Knight" auch das fulminante Einspielergebnis von "Titanic" knacken kann, ist noch ungewiss. Der James-Cameron-Film spielte vor zehn Jahren in den USA 600 Millionen Dollar ein, weltweit sogar 1,8 Milliarden.

Sicher ist aber schon jetzt: "The Dark Knight" hat die 500-Millionen-Dollar-Schallmauer schneller gebrochen als das Filmdrama mit Leonardo DiCaprio. Während "Titanic" noch 98 Tage brauchte, schaffte es Batman nun in nur 45.

Auch in Deutschland steht der Film mit dem verstorbenen Heath Ledger als Bösewicht Joker weiterhin auf Platz eins am Box Office, auch wenn er angesichts des schönen Spätsommerwetters Einbußen hinnehmen musste. Rund 385.000 Zuschauer wollten laut "Blickpunkt Film" den Blockbuster sehen, der nun insgesamt auf 1,5 Millionen Besucher kommt. Damit überholte er auch "Batman Forever" und "Batman & Robin", die jeweils 1,3 Millionen Besucher anzogen.

Die Adam-Sandler-Komödie "Leg dich nicht mit Zohan an" behielt mit 150.000 Kinogängern Platz zwei, gefolgt vom Abba-Film "Mamma Mia!", der am siebten Wochenende noch einmal 120.000 Besucher anlocken konnte.

Auf Rang vier folgte "Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers " mit 70.000 Zuschauern. Und erst auf Platz fünf findet sich der beste Neuling des Wochenendes: "Mensch, Dave!". Die Komödie um einen Außerirdischen in New York mit Eddie Murphy lief in 326 Kinos an, konnte aber nur 65.000 Tickets absetzen. Es war der schwächste Start eines Spielfilms mit Murphy in den vergangenen 20 Jahren, sieht man von "Vampir in Brooklyn" und "Die Abenteuer des Pluto Nash" ab, die allerdings lediglich als Videopremieren gestartet wurden.

Platz sechs ging an einen weiteren Neuling: Für "Frontalknutschen" wurden in 215 Kinos 40.000 Tickets gelöst. Und auch der erfolgsverwöhnte Leander Haußmann konnte nicht an seine bisherigen Hits anknüpfen: "Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe" hatte in 124 Kinos mit 15.000 Besuchern den schwächsten Start eines Films des Regisseurs.

In den USA schaffte es die schwarzhumorige Mediensatire "Tropic Thunder" von Ben Stiller zum dritten Mal auf Platz eins. Der Film über ein Schauspielerensemble, das einen Vietnam-Kriegsfilm drehen soll, setzte 11,5 Millionen Dollar um und konnte sein Gesamtergebnis auf 83,8 Millionen Dollar schrauben.

Das Nachsehen hatte das Endzeit-Actionspektakel "Babylon A. D.", das zwar zum Starttag in 3390 Kinos die Nase vorn hatte, sich dann aber mit 9,7 Millionen Dollar begnügen musste. Auf Platz vier landete das "Playboy"-Komödchen "House Bunny" mit 8,3 Millionen Dollar und einem Gesamtergebnis von 27,8 Millionen Dollar nach zehn Tagen.

Die Top-Fünf beschließt der Neuling "Traitor", der in 2054 Kinos immerhin 7,9 Millionen Dollar einspielen konnte. "Disaster Movie" musste sich auf Platz sieben in 2335 Kinos mit 6,2 Millionen Dollar zufriedengeben.

Die Verfilmung des Abba-Musicals "Mamma Mia! " konnte am siebten Wochenende wieder zulegen und steht nun kurz davor, Universals Top-Film in diesem Jahr zu werden - noch vor "Wanted", der in Deutschland am 4. September anläuft.

chc

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