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18.05.2009
 

Box Office

"Illuminati" verführen Kinogänger

Zu einem Vatikanthriller muss man Kinogeher offenbar nicht bekehren - das beweist der Erfolg von "Illuminati": Sowohl in Deutschland als auch in Amerika war die Dan-Brown-Verfilmung eindeutiger Box-Office-Spitzenreiter.

Es knurrt und knallt am Box Office: Pyromane Schurken, die sich über den Vatikan hermachen; kosmische Helden, die extraterrestrische Schlachten schlagen; Mutanten, die sich die Weltherrschaft krallen wollen - so geht es zu in den Erfolgsfilmen der Saison.

"Illuminati"-Star Hanks: Ganz oben am Box Office
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Sony Pictures

"Illuminati"-Star Hanks: Ganz oben am Box Office

An Amerikas Kinokassen siegte am Wochenende Ron Howards Thriller "Illuminati". Wieder gibt Tom Hanks den Zeichenspezialisten Robert Langdon, der aus feurigen Menetekeln düstere Verschwörungspläne liest.

48 Millionen Dollar kamen zum Start des Films zusammen - deutlich weniger als beim ersten Teil, dem "Da Vinci Code - Sakrileg", der 2006 mit unglaublichen 77 Millionen Dollar Einspielergebnis gestartet war.

Hinterher gebeamt haben amerikanische Kinogänger das "Star Trek"-Movie von Serienerfinder J. J. Abrams ("Lost", "Alias"). Am zweiten Wochenende spielte die Weltraummär um Kirk, Spock und Sulu weitere 43 Millionen Dollar ein.

Es folgen: die haarige Auseinandersetzung eines Mutanten mit diversen Gegenspielern in "X-Men Origins: Wolverine" (14,8 Millionen Dollar), die romantische Komödie "Der Womanizer - die Nacht der Ex-Freundinnen" (6,9 Millionen Dollar) und ein Aufguss des sexistischen Filmklassikers "Eine verhängnisvolle Affäre". Diesmal heißt der Streifen allerdings "Obsessed". In der Hauptrolle spielt Popstar Beyoncé Knowles die wehrhafte Ehefrau, die Mann und Familie gegen eine libidinös verirrte Nebenbuhlerin verteidigen muss.

Auch Deutschland glaubt an den Vatikan, Tom Hanks und was ein Genre-Handwerker wie Regisseur Ron Howard aus ihnen machen kann. "Illuminati", in 804 Kinos gestartet, kam auf rund eine Million Besucher.

Platz zwei für das Schlitzohr Spock und seine Mitspieler aus "Star Trek" (200.000 Besucher), gefolgt von der Teenie-Schmonzette "17 Again" (160.000 Kinogänger), "Wolverine" (85.000 Besucher) und dem Oscar-gekrönten "Slumdog Millionär" (am neunten Wochenende immerhin noch 40.000 Zuschauer).

Ingesamt waren das 1,9 Millionen Kinogänger - trotz Grand Prix und tollem Wetter.

dan

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