Hamburg/Los Angeles - Nie zuvor war ein Sandra-Bullock-Film am ersten Wochenende so erfolgreich wie "Selbst ist die Braut" (Originaltitel: "The Proposal"). Mit 34,1 Millionen Dollar Einspielergebnis in den USA laut "Blickpunkt:Film" eroberte die romantische Komödie souverän die Spitzenposition der dortigen Kinocharts.
Selbst ist die Sandra: Schauspielerin Bullock mit Ryan Reynolds im neuen US-Kino-Hit
Nur noch für den zweiten Platz reichte es hingegen für den 100-minütige Junggesellenabschied "The Hangover". Der Männer-Klamauk blieb aber mit 26,9 Millionen Dollar so gut wie unverändert stark und kommt auf ein gesamtes Ergebnis von 152,9 Millionen Dollar. Damit ist der Film schon jetzt erfolgreicher als die ähnlich gestrickten "Die Hochzeitscrasher".
Hervorragend hält sich auch der Pixar-Animationsfilm "Up" (deutscher Titel: "Oben") auf Platz drei. Mit einem Gesamtergebnis von 224 Millionen Dollar ist er schon jetzt der zweiterfolgreichste Film des laufenden Jahres - übertroffen nur noch von Spitzenreiter "Star Trek", der aktuell auf Platz sieben der Charts steht und bislang 239,4 Millionen eingespielt hat.
Mit 20,2 Millionen Dollar landete "Year One", die Neandertaler-Komödie mit Jack Black und Newcomer Michael Cera ("Juno"), den zweitbesten Neueinstieg der Woche. Stark bergab ging es hingegen für das Remake "Die Entführung der Pelham 123", das in der zweiten Woche um mehr als die Hälfte verlor und nur noch 11,3 Millionen Dollar einspielte.
Nicht viel Neues in den deutschen Kinos
In Deutschland mischte derweil Neueinsteiger "State of Play - Stand der Dinge" die Kinocharts an diesem Wochenende ein wenig auf. Mit 110.000 Besuchern schaffte es der neue Thriller mit Russell Crowe ("Gladiator") und Rachel McAdams ("Red Eye") als investigatives Reporterpärchen auf Platz drei.
Für die beiden Blockbuster an der Spitze stellte der Neueinsteiger jedoch keine wirkliche Gefahr dar. Die Dauerbrenner "Illuminati" und "Nachts im Museum 2" kabbeln sich weiter um die Spitzenposition. Gewinner in dieser Woche: zum mittlerweile fünften Mal Tom Hanks' "Illuminati" (140.000 Kinogänger).
Die Top fünf werden von "Terminator - die Erlösung" und dem Disney-Märchen "Hannah Montana - Der Film" mit jeweils 105.000 Besuchern komplettiert. Weit abgeschlagen auf Platz acht findet sich der zweifacher Berlinale-Gewinner "Alle Anderen". Das Liebesdrama von Maren Ade ("Der Wald vor lauter Bäumen") war jedoch nur in 40 Kinos zu sehen und erreichte mit knapp 30.000 Zuschauern einen beachtlichen Durchschnitt.
Äußerst schwach startete hingegen der "Shopping-Center King" Seth Rogen ("Beim ersten Mal") mit gerade mal 5000 Zuschauern, was nur für einen blamablen 20. Platz reichte.
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