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04.01.2010
 

Box Office

"Avatar" läutet das Jahr mit Weltrekord ein

"Avatar" erweist sich endgültig als Ausnahmewerk: Schneller als jeder andere Film spielte James Camerons Science-Fiction-Epos weltweit eine Milliarde Dollar ein und könnte so bald sogar den "Titanic"-Rekord brechen.

Hamburg/Los Angeles - James Camerons außerirdische Na'Vi haben es faustdick hinter den blauen Ohren. War "Avatar - Aufbruch nach Pandora" zum Start noch weit hinter den Branchenerwartungen zurückgeblieben, bricht der Science-Fiction-Film mit den Indianer-Aliens inzwischen einen Rekord nach dem nächsten. An diesem Wochenende überschritt das 3D-Spektakel laut Branchendienst boxofficemojo.com schneller als jeder andere zuvor die Marke von weltweit einer Milliarde Dollar Umsatz (1,02 Milliarden).

Der wohl teuerste Film der Geschichte ist damit drauf und dran, auch der erfolgreichste zu werden. "The Dark Knight" ist bereits überholt, noch liegt "Avatar" knapp hinter "Fluch der Karibik 2" (1,07 Milliarden) und "Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" (1,2 Milliarden). Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis das Science-Fiction-Abenteuer dem Spitzenreiter "Titanic", ebenfalls ein Cameron-Film, den Rang abläuft; der hatte 1997 global 1,8 Milliarden Dollar eingespielt.


Allein in den USA hat "Avatar" in weniger als drei Wochen bereits über 300 Millionen Dollar eingespielt. An diesem Wochenende waren es stolze 68,3 Millionen Dollar, erneut nur eine geringe Einbuße gegenüber der Vorwoche. Das neue Jahr im amerikanischen Kino beginnt damit so erfolgreich, wie das alte endete: 2009 war nach Umsätzen das erfolgreichste US-Kinojahr aller Zeiten mit einem sensationellen Gesamteinspiel von 10,6 Milliarden Dollar. Nach Besucherzahlen war es mit 1,42 Milliarden Zuschauern das beste Jahr der letzten fünf Jahre.

Guy Ritchie so erfolgreich wie nie

Vergleichsweise gut lief es weiterhin für Guy Ritchies moderne "Sherlock Holmes"-Variante mit Robert Downey Jr. in der Rolle von Sir Arthur Conan Doyles Titelfigur. Mit 38,4 Millionen Dollar liegt der Actionfilm zwar um die Hälfte hinter seinem Startergebnis, doch der britische Regisseur Ritchie war zuvor in den USA nie sonderlich erfolgreich. Seine letzten Filme, darunter "RocknRolla" und die Madonna-Romanze "Stürmische Liebe - Swept away", fielen beim amerikanischen Publikum gnadenlos durch.

Den dritten Platz am Box Office holte sich die Trickfilm-Fortsetzung "Alvin und die Chipmunks 2", die 36,6 Millionen Dollar umsetzte und damit bereits über 150 Millionen Dollar erreicht hat. Dahinter: Meryl Streep zwischen zwei Männern (Steve Martin und Alec Baldwin) in der romantischen Komödie "Wenn Liebe so einfach wäre" (Originaltitel: "It's Complicated"). Der Golden-Globe-Kandidat spielte 18,7 Millionen Dollar ein. Das Sportlerdrama "The Blind Side" komplettiert mit 11,3 Millionen Dollar die Top Fünf.

Erfolg für Fatih Akin

Auch in Deutschland hält sich "Avatar" souverän an der Spitze der Charts: "Blickpunkt:Film" zufolge kamen am dritten Wochenende 740.000 Kinogänger, womit die Drei-Millionen-Besucher-Marke bereits überschritten ist. Den zweiten Platz eroberte die Til-Schweiger-Komödie "Zweiohrküken" zurück, für die 260.000 Tickets wurden. "Alvin und die Chipmunks 2" büßte mit 250.000 Besuchern einen Platz ein.

Auf Rang vier landete die Hamburg-Ode "Soul Kitchen" des türkischstämmigen Regisseurs Fatih Akin, die im Vergleich zur Vorwoche kaum verlor und 150.000 Kinogänger lockte - ein bemerkenswerter Erfolg für den Hamburger. Disneys "Küss den Frosch" und das Tanzfilm-Remake "Fame" beschließen die Top Fünf mit jeweils 110.000 Besuchern.

Die romantische Komödie "Lieber verliebt" (Originaltitel: "The Rebound") um die geschiedene Sandy (Catherine Zeta-Jones, "Die Legende des Zorro"), die mit einem wesentlich jüngeren College-Absolventen (Justin Bartha, "Das Vermächtnis der Tempelritter") anbandelt, startete mit 90.000 Zuschauern in 286 Kinos - Platz sieben.

Einen sehr guten Durchschnitt erreichte die türkische Komödie "Yahsi Bati - Die osmanischen Cowboys", für die 40.000 Karten in 62 Kinos verkauft wurden. Horror wollten die Kinogänger so kurz nach den Feiertagen nicht sehen: Das Remake "Stepfather" mit Dylan Walsh ("Nip/Tuck") als scheinbar perfektem Daddy-Ersatz, der sich als psychotisch herausstellt, sahen 250.000 Besucher in 100 Kinos.

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Die neuesten Beiträge:
08.01.2010 von bigdaddy35: Avatar jetzt auf Rang zwei hinter "Titanic"

1. Titanic $1,842,879,955 2. Avatar $1,131,752,464 3. Return of the King $1,119,110,941 4. Dead Man's Chest $1,066,179,725 5. The Dark Knight $1,001,921,825 Na also, geht doch, und das schon nach nur 3 Wochen(!) Den [...] mehr...

08.01.2010 von p.r.i.: Kurzweil garantiert

Hallo erstmal. Ich hab mir hier in diesem Thread die Beiträge durchgelesen und anscheinend fällt manchen Leuten hier nichts besseres ein als auf dieser idiotischen Story rumzuhacken. Es werden Vergleiche zu anderen Filmen [...] mehr...

07.01.2010 von SprechenderKaktus: ...

Stimme dir total zu! Die 3D-Effekte beeindrucken mich überhaupt nicht. In einpaar Jahren wird wohl fast jeder Film eine bessere Technik entwickelt haben (Die technologische Entwicklung schreitet ja immer weiter voran). Habt [...] mehr...

06.01.2010 von hajoe71: Kinoqulität

Dann probier mal ne kleinere Leinwand, wirkte für mich persönlich besser. Und ist auch weniger anstrengend für die Augen, finde ich. mehr...

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