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Academy Awards: "Good bye, Lenin!" soll Oscar holen

In Deutschland hat er längst alle Preise abgeräumt, jetzt soll er Hollywood erstürmen: Wolfgang Beckers Erfolgsfilm "Good bye, Lenin!" soll den Oscar nach Deutschland holen.

Höhepunkt der Ostalgiewelle: Hauptdarsteller Daniel Brühl in "Good bye, Lenin!"
AP

Höhepunkt der Ostalgiewelle: Hauptdarsteller Daniel Brühl in "Good bye, Lenin!"

München - Eine von der Export-Union des Deutschen Films berufene Fachjury hat beschlossen, den diesjährigen deutschen Kassenschlager als besten nicht englischsprachigen Film für den Oscar vorzuschlagen.

Zur Begründung hieß es über den Film, Regisseur Wolfgang Becker sei es gelungen, "ein brisantes Thema der deutschen Nachkriegsgeschichte von historischer Dimension mit Leichtigkeit und großer Emotionalität in eine moderne Filmsprache umzusetzen."

Der Film läuft nach Angaben der Organisation seit 30 Wochen erfolgreich in den deutschen Kinos und hat bisher über 6,2 Millionen Besucher angelockt. Er wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Blauen Engel" als bester europäischer Film während der Berlinale.

Die erste große Hürde muss der Streifen am 27. Januar 2004 nehmen: Dann nominiert die Academy of Motion Picture Arts and Sciences fünf nichtenglischsprachige Filme, die dann an der Endauswahl des Oscar-Wettbewerbs teilnehmen. Sollte das klappen, dann wird es bei der feierlichen Preisverleihung in Los Angeles am 29. Februar 2004 richtig spannend.

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