Berlinale 2018 19 Filme konkurrieren um Goldenen Bären

Das Programm für die 68. Berlinale steht: In diesem Jahr gehen 19 Filme in das Rennen um den Goldenen Bären, darunter vier aus Deutschland.

Szene aus dem Berlinale-Eröffnungsfilm "Isle of Dogs" von Wes Anderson
20th Century Fox

Szene aus dem Berlinale-Eröffnungsfilm "Isle of Dogs" von Wes Anderson


Zum ersten Mal in der Geschichte der Filmfestspiele in Berlin eröffnet mit Wes Andersons "Isle of Dogs" ein Animationsfilm die Berlinale. Nun ist auch die Liste der Wettbewerbsfilme komplett.

Das Attentatsdrama "Utøya 22. juli" des norwegischen Regisseurs Erik Poppe vervollständigt das Programm, wie Festivaldirektor Dieter Kosslick mitteilte. Insgesamt gehen 19 internationale Filme in das Rennen um den Goldenen Bären.

Zu den deutschen Kandidaten gehören Christian Petzold ("Barbara") mit dem Flüchtlingsdrama "Transit", Thomas Stuber mit der Liebesgeschichte "In den Gängen", "3 Tage in Quiberon" von Emily Atef und "Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot" von PhilipGröning.

Den Vorsitz der international besetzten Jury hat der deutsche Regisseur, Drehbuchautor, Filmkomponist und Produzent Tom Tykwer. Weitere Mitglieder sind die Schauspielerin Cécile de France (Belgien), der Fotograf und ehemalige Direktor der Filmoteca Española Chema Prado (Spanien), die Produzentin Adele Romanski (USA), der Komponist Ryuichi Sakamoto (Japan) und die Filmkritikerin Stephanie Zacharek (USA). Damit sind sechs verschiedene Disziplinen rund ums Filmschaffen in der Jury repräsentiert.

Insgesamt werden bei der Berlinale vom 15. bis 25. Februar in den verschiedenen Filmreihen mehr als 400 Produktionen aus aller Welt zu sehen sein.

Die gesamte Liste der Wettbewerbsfilme

3 Tage in Quiberon von Emily Atef (Deutschland/Österreich/Frankreich)

Ang Panahon ng Halimaw (In Zeiten des Teufels) von Lav Diaz (Philippinen)

Damsel von David Zellner und Nathan Zellner (USA)

Don't Worry, He Won't Get Far on Foot von Gus Van Sant (USA)

Dovlatov von Alexey German Jr. (Russische Föderation/Polen/Serbien)

Eva von Benoit Jacquot (Frankreich/Belgien)

Figlia mia (Daughter of Mine) von Laura Bispuri (Italien/Deutschland/Schweiz)

Las herederas (The Heiresses) von Marcelo Martinessi (Paraguay/Uruguay/Deutschland/Brasilien/Norwegen/Frankreich) - Debütfilm

In den Gängen von Thomas Stuber (Deutschland)

Isle of Dogs (Isle of Dogs - Ataris Reise) von Wes Anderson (Großbritannien/ Deutschland) - Animationsfilm

Khook (Schwein) von Mani Haghighi (Iran)

Mein Bruder heißt Robert und ist ein Idiot von Philip Gröning (Deutschland/Frankreich/Schweiz)

Museo (Museum) von Alonso Ruizpalacios (Mexiko)

La prière (The Prayer) von Cédric Kahn (Frankreich)

Toppen av ingenting (The Real Estate) von Måns Månsson und Axel Petersén (Schweden/Großbritannien)

Touch Me Not von Adina Pintilie (Rumänien/Deutschland/Tschechische Republik/Bulgarien/Frankreich) - Debütfilm

Transit von Christian Petzold (Deutschland/Frankreich)

Twarz (Mug) von Magorzata Szumowska (Polen)

Utøya 22. juli (U - July 22) von Erik Poppe (Norwegen)

Außer Konkurrenz:

Ága von Milko Lazarov (Bulgarien/Deutschland/Frankreich)

Eldorado von Markus Imhoof (Schweiz/Deutschland) - Dokumentarfilm

7 Days in Entebbe (7 Tage in Entebbe) von José Padilha (USA /Großbritannien)

Black 47 von Lance Daly (Irland/Luxemburg)

Unsane (Unsane - Ausgeliefert) von Steven Soderbergh (USA)

brs



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