"Blade Runner 2049" Drei Kurzfilme, die Sie zur Einstimmung sehen sollten

Heute startet die lang erwartete Fortsetzung von Ridley Scotts Sci-Fi-Meilenstein "Blade Runner". Der Plot bleibt bis jetzt ein Geheimnis, aber drei Kurzfilme geben Hinweise.

Szene aus "Blade Runner 2049"
Sony Pictures

Szene aus "Blade Runner 2049"


Deutliche Botschaft: Denis Villeneuve, Regisseur von "Blade Runner 2049", hat Kritiker darum gebeten, vor dem Filmstart keine Details über die Geschichte preiszugeben. Haben wir vernommen, machen wir nicht. Trotzdem kann man sich ganz offiziell auf den Film und sein Universum einstimmen.

Villeneuve selbst hat drei Kurzfilme in Auftrag gegeben, die die zeitliche Lücke zwischen Original und Fortsetzung schließen sollen. Zur Erinnerung: Ridley Scotts Film spielte im Jahr 2019, Villeneuves Version 30 Jahre später. Das produzierende Warner-Bros.-Filmstudio veröffentlichte sie am 28. September auf YouTube.

Der erste Kurzfilm mit dem Titel "Black Out 2022" spielt zur Zeit eines globalen Stromausfalls, der Grundlage für die Geschichte von "Blade Runner 2049" wird. Es ist ein Anime und wurde inszeniert vom japanischen Regisseur Shinichiro Watanabe ("Cowboy Bepop").

Weiter geht es mit "2036: Nexus Dawn". Kein Anime, sondern ein Kurzfilm, der mit dem von Jared Leto gespielten Niander Wallace eine Figur einführt, die zentral für die Handlung von "Blade Runner 2049" wird. Regie führte Ridley Scotts Sohn Luke, der bereits zu "Alien: Covenant" zwei begleitende Kurzfilme inszeniert hatte.

"2036: Nexus Dawn"

Abschließend geht "2048: Nowhere to Run", ebenfalls von Luke Scott inszeniert, in die Vollen: Ein Mann will eine Frau und deren Tochter beschützen und liefert sich einen Nahkampf mit den Angreifern. Ein Mensch? Ein Replikant?

Alle drei Filme stellen mehr Fragen, als dass sie Antworten liefern würden - was aber eher die Faszination des "Blade Runner"-Universums verstärken dürfte, zumindest für Fans. Und die müssen ja auch nicht mehr lange warte: Am Donnerstag läuft "Blade Runner 2049" in den Kinos an und gibt dann vielleicht doch ein paar definitive Antworten.

Im Video: Der Trailer zu "Blade Runner 2049"

Sony Pictures

kae

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insgesamt 9 Beiträge
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Seite 1
asdf01 05.10.2017
1.
Abschließend geht "2048: Nowhere to Run", ebenfalls von Scottsinszeniert, in die Vollen: Ein Mann will eine Frau und deren Tochterbeschützen und liefert sich einen Nahkampf mit den Angreifern. Ein Mensch? Ein Replikant? In Black Out 2022 wird bereits offenbart, dass Sapper Morton ein Replikant ist. Das ist kein Geheimnis.
galens 05.10.2017
2. Möglich
Es ist möglich eine Fortsetzung gut zu kreieren aber schwer. Die Bilder die sich im ersten Teil festsetzen bestimmen oft die Idee die man sich von einer Story macht. Am Sonntag kommt Blade Runner im Fernsehen auf Arte. Darauf freue ich mich und überlege ob ich mir den neuen Blade Runner im Kino anschauen werde.
Cugel 05.10.2017
3. Spoiler
Zitat von asdf01Abschließend geht "2048: Nowhere to Run", ebenfalls von Scottsinszeniert, in die Vollen: Ein Mann will eine Frau und deren Tochterbeschützen und liefert sich einen Nahkampf mit den Angreifern. Ein Mensch? Ein Replikant? In Black Out 2022 wird bereits offenbart, dass Sapper Morton ein Replikant ist. Das ist kein Geheimnis.
Wieso Geheimnis? Es ist doch seit über einem Jahr bekannt, dass Dave Bautista im neuen Blade Runner einen Replikanten spielt (weiß jetzt allerdings nicht mehr, wo überall ich das gelesen/gesehen habe).
dr.eldontyrell 05.10.2017
4. Ich hoffe inständig
dass Villeneuve es nicht versaubeutelt hat.... Das Original ist für mich einer der besten, wenn nicht DER beste, Film aller Zeiten.
kai-ser210 05.10.2017
5. Sorgen scheinen unbegründet
Durch die Bank weg liest man im Internet nur gute bis sehr gute Kritiken über den Film. Die Sorgen einiger Fans des 1. Teiles sind also vermutlich unbegründet. Das einzige das mir etwas sauer aufstößt, ist die Tatsache, dass anscheinend vom Zuschauer verlangt wird, sich noch 100% mit der Story des Vorgängers auszukennen, sich während des Schauens des knapp 3 Stunden Eposes durchgängig zu konzentrieren (Ratschlag kommt vom Regisseur) und am besten noch drei Kurzfilme ansehen muss um den neuen Streifen mit etwas Glück zu verstehen. Soll nicht falsch rüberkommen, ich bin nicht ausschließlich Fan von seichter Hollywoodunterhaltung, aber sofern das so stimmt, halte ich es für etwas übertrieben. Aber nun gut, ich will jetzt keine Diskussion lostreten. Er wird bestimmt mega und ich freu mich drauf ihn nächste Woche im Kino zu sehen.
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