Box Office Das Böse macht sich gut im Kino

Der zweite Teil auf Platz 1: In Amerika eroberte die Fortsetzung des Horror-Action-Spektakels "Resident Evil" die Spitze der Kinocharts. In Deutschland fiel der Schrecken subtiler aus: An der Spitze gruselt "The Village - Das Dorf" die Kinogänger.


Action-Heldin Milla Jovovich: Gut aussehen beim Kampf gegen das Böse
REUTERS

Action-Heldin Milla Jovovich: Gut aussehen beim Kampf gegen das Böse

Schöne Frau, hässliche Zombies - fertig ist der Blockbuster. Mit vorerst noch geschätzten 23,7 Millionen Dollar Einspielergebnis setzte sich der Horror-Action-Film "Resident Evil: Apocalypse" an die Spitze der US-Kinocharts. Teil eins, ebenfalls mit Ex-Supermodel Milla Jovovich als schießfreudige Heldin, war im Frühjahr 2002 mit 17,7 Millionen Dollar gestartet.

Auf Platz zwei startete der Thriller "Cellular" mit 10,6 eingespielten Millionen Dollar. In dem Entführungskrimi spielt Kim Basinger ("9 1/2 Wochen") eine gekidnappte Hausfrau, die per Mobiltelefon (im Englischen "cellular phone") Kontakt zu einem Fremden aufnimmt, der sie retten soll. Auf Platz drei mit 4,6 Millionen Dollar: die Männerkomödie "Without A Paddle". Es folgen das bildgewaltige Martial-Arts-Drama "Hero" mit 4,4 Millionen und die Teenager-Romanze "Plötzlich Prinzessin 2" mit 2,9 Millionen Dollar.

Passend zur frühherbstlichen Witterung gruselte sich Deutschland bei Edel-Horror von Hollywoods Regiestar M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense"). "The Village - Das Dorf" eroberte klar die Spitze der deutschen Charts mit 725 Startkopien und 730.000 Besuchern. Dahinter platzierte sich der zweite Neuling der Woche: Die Komödie "30 über Nacht" mit "Alias"-Star Jennifer Garner in der Rolle einer 13-Jährigen, die sich im Körper einer Erwachsenen wieder findet.

Auf Platz drei folgt Disneys Zeichentrickfilm "Die Kühe sind los" mit 130.000 Zuschauern. Testosteron-gesättigt und brutal erkämpfte sich "Riddick - Chroniken eines Kriegers" den vierten Platz (rund 120.000 Kinogänger). Die Katzenkomödie "Garfield" beschließt die Top Fünf mit etwa 100.000 Zuschauern.

Weitere Neuzugänge in den deutschen Kinos: der schwarzhumorige Mafia-Klamauk "Keine halben Sachen 2 - Jetzt erst recht" mit Bruce Willis und "Friends"-Star Matthew Perry und die Ostalgie-Komödie "Kleinruppin Forever" (gut 35.000 Zuschauer). Insgesamt hatten knapp zwei Millionen Kinogänger Lust auf bewegte Bilder.

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