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Box Office: Godzilla verschreckt die "Bad Neighbors"

Filmszene aus "Godzilla": Unter den besten drei Neustarts des Jahres Zur Großansicht
Warner Bros.

Filmszene aus "Godzilla": Unter den besten drei Neustarts des Jahres

Monströs guter Start für "Godzilla" in den US-Kinos: Der Katastrophenfilm schafft es in die Blockbuster-Spitzengruppe des Jahres 2014. Auch in Deutschland verdrängt das japanische Schreckenswesen die Komödie "Bad Neighbors" auf zwei.

USA

1. Gewinner der Woche

Da sage noch einer, die US-Amerikaner würden nur ihre eigenen Figuren zu schätzen wissen: Das Kinomonstrum Godzilla ist ohne Zweifel eine von Japanern erdachte Kreatur - auch wenn der Neustart, der am Wochenende die US-Kinokassen füllte, natürlich die Hollywood-Version des Angst und Schrecken verbreitenden Wesens zeigt.

93,2 Millionen Dollar spielte "Godzilla" von Gareth Edwards an seinen ersten Kinotagen ein und verdrängt damit die weiterhin starken "Bad Neighbors" Seth Rogen und Zac Efron auf Platz zwei - mit einem Ticketumsatz von 26,5 Millionen Dollar.

2. Verlierer der Woche

Das Wochenende war auch so etwas wie das Duell der Kritikerlieblinge unter den Serienhelden. Doch während Bryan Cranston aus "Breaking Bad" zumindest kommerziell erfolgreich mit Godzilla kämpfte, kam Jon Hamm ("Mad Men") als Baseball-Agent auf Spielersuche mit "Million Dollar Arm" nicht über Platz vier und 10,6 Millionen Dollar hinaus - der Baseball-Filmhit "Moneyball" spielte nach Angaben von "Box Office Mojo" zu seinem Start 2011 fast doppelt so viel ein.

3. Zahl der Woche

90 Millionen Dollar - das ist die Schallgrenze, die ein Startergebnis im Jahre 2014 bisher überschreiten musste, um einen echten Blockbuster zu markieren. Vor "Godzilla" hatten das im laufenden Jahr nur "Spider-Man 2" (91,6 Millionen) und "Captain America: The Winter Soldier" (95 Millionen) geschafft.

Deutschland

1. Gewinner der Woche

Auch in Deutschland stampfte "Godzilla" der Konkurrenz davon - doch 333.000 Zuschauer sind bei weitem keine Rekordzahl für den Monsterfilm, der sich letztlich nur erstaunlich knapp gegen die Komödie "Bad Neighbors" durchsetzen konnte, die an ihrem zweiten Wochenende noch 292.000 Interessenten fand. Mit "Schadenfreundinnen" (130.000 verkaufte Karten) findet sich auch auf Rang drei eine erfolgreiche US-Komödie.

2. Verlierer der Woche

Populäres Thema, große Schauspielernamen, wunderschöne Landschaften - der Cannes-Eröffnungsfilm "Grace of Monaco" hat diese guten Voraussetzungen nicht nutzen können, um ein Kinohit zu werden. Das Biopic mit Nicole Kidman in der Hauptrolle wurde wohl durch die negativen Kritiken heruntergezogen und kam nur auf Rang sieben in den deutschen Kinocharts.

3. Und welcher Film hat eine zweite Chance verdient?

Gerade noch so in die Top Ten schaffte es der deutsche Männerfilm "Stereo". Nun mag so mancher die Gesichter der Hauptdarsteller Jürgen Vogel und Moritz Bleibtreu überhaben. Doch unser Kritiker glaubte dennoch, "großes Testosteron-Theater" auf der Leinwand gesehen zu haben. Bisher haben es ihm erst 18.000 Kinogänger nachgetan.

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insgesamt 13 Beiträge
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1. Mainstream
nichzufassen 19.05.2014
Erschütternd, dass ein so hanebüchen schlechter Film wie Godzilla, dessen Story nur als Vehikel für Special-Effects zusammengeschustert wurde, so gut ankommt. Ich bin eher reingeraten in diese Scheisse und musste teilweise lachen über diesen hirnlosen Schwachsinn. Blutleeres Ami-Kino kommt immer noch bestens an, wohl auch wg der Unmengen an Knete, die in die Werbung gesteckt wird.
2.
msix 19.05.2014
Zitat von nichzufassenErschütternd, dass ein so hanebüchen schlechter Film wie Godzilla, dessen Story nur als Vehikel für Special-Effects zusammengeschustert wurde, so gut ankommt. Ich bin eher reingeraten in diese Scheisse und musste teilweise lachen über diesen hirnlosen Schwachsinn. Blutleeres Ami-Kino kommt immer noch bestens an, wohl auch wg der Unmengen an Knete, die in die Werbung gesteckt wird.
Was soll ein Godzilla Film auch sonst bieten? Arthouse darf man hier nicht erwarten. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Verglichen mit Emmerichs Godzilla von 98 ist der Film ein absolutes Meisterwerk.
3. Wirklich?
decypher 19.05.2014
Es ist immer noch in, mit Begriffen wie "Mainstream" um sich rumzuwerfen und sich besonders cool und individuell zu finden? Nun ja, offenbar finden Leute den Film unterhaltsam, das ist doch alles voellig in Ordnung.
4.
jul.golomb 19.05.2014
Zitat von nichzufassenErschütternd, dass ein so hanebüchen schlechter Film wie Godzilla, dessen Story nur als Vehikel für Special-Effects zusammengeschustert wurde, so gut ankommt. Ich bin eher reingeraten in diese Scheisse und musste teilweise lachen über diesen hirnlosen Schwachsinn. Blutleeres Ami-Kino kommt immer noch bestens an, wohl auch wg der Unmengen an Knete, die in die Werbung gesteckt wird.
Aha. Diese ständige Amerika-Kritik bei jeden Artikel der die USA in irgendeiner Weise einbezieht wird langsam echt selten dämlich, vor allem weil der größte Teil der Handlung auf den japanischen Klassikern basiert. Außerdem, was erwartest du wenn du in einen Monsterfilm reingehst. Noch etwas:Was heißt hier 'Blutleeres' Ami-Kino? Schonmal was von Filmen wie 'Der Pate', Forrest Gump, Pulp Fiction, Es war einmal in Amerika,Schindlers Liste, Matrix, Das Schweigen der Lämmer etc. , dazu kommen noch die ganzen wunderbaren Disney Filme oder SciFi Kino wie Star Wars oder Star Trek. Ich würde dich lieber fragen wie viele tolle deutsche Filme du mir nennen könntest?
5. Wuff
nichzufassen 19.05.2014
Absurde `Argumente´der Gegenseite, aller 3 vorherigen Beiträge. Natürlich gibt´s tolle Regisseure/Filmemacher in USA, das hab ich nie bestritten. Und die wirklich guten amerikanischen Regisseure sind in den Beiträgen der Foristen gar nicht genannt worden. Ich kritisiere diesen Plastikfilm und dasjenige US-Kinos, das uns mit Scheisse a la Schwarzenegger, Bruce-Willis-Blockbustern und anderen Katastrophenfilmen überschwemmt, die so sinnfrei und vorhersehbar sind, das einem das Kotzen kommt. Dass es sich bei diesem Godzilla-Film um eine Unterhaltungsfilm handelt, ist mir nicht entgangen. Dennoch sollte nicht eine so idiotische Story von Kernwaffen fressenden Monstern dabei herausspringen (die brauchen sie lt Drehbuch nämlich, um Energie aufzunehmen. Aber dabei wird natürlich niemand verstrahlt und alles geht gut aus am Ende, ist das nicht schön! Andere pseudo-wissenschaftliche Einfälle sind ebenso absurd, dass man lachen muss). Ebenso absurd der Einwand des Foristen, der in meiner Kritik an dem Film gleich wieder Anti-Amerikanismus entdeckt. Entschuldigung, aber das ist selten dämlich, was durch den Umstand des ständigen Duzens unterstrichen wird. Ich finde den deutschen Film im übrigen ebenfalls meistens unerträglich. Dabei handelt es sich sowohl um die sogenannten Kunst- (Krampf-)filme, aber sicherlich auch wieder um Machwerke, die Forist jub.golunb wahrscheinlich gut findet. Deutsche Komödien a la Schweiger und Schweighofer und dieser Münchner etc., die ebenso auf die Doofheit ihres Publikums abzielen, ausschließlich um Kasse zu machen. Die vorherigen Foristen scheinen sich ja ganz schön auf ihr Schlipschen getreten zu fühlen. Lustig
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