USA
1. Gewinner der Woche
Liam Neesons Neuerfindung als Action-Star kann als eine der verblüffendsten Verwandlungen Hollywoods gelten - und als eine der erfolgreichsten: Mit der Fortsetzung des Entführungsreißers "Taken" hat sich Neeson nicht nur aus dem Stand an der Spitze der US-Kinocharts festgesetzt. Mit einem Ergebnis von 50 Millionen US-Dollar hat "Taken 2" (deutscher Titel: "96 Hours - Taken 2") mehr als das Doppelte des ersten Teils von 2009 eingespielt.
Gleichzeitig ist damit auch Vorwochensieger "Hotel Transylvania" auf den zweiten Platz verwiesen worden. Dass der Animationsfilm rund 27 Millionen Dollar eingebracht hat, dürfte aber über den Verlust der Spitzenposition hinwegtrösten.
2. Verlierer der Woche
Endlich mal wieder ohne Johnny Depp - aber dafür auch ohne Erfolg: Tim Burtons schwarzweißer Animationsfilm "Frankenweenie" hat an seinem Startwochenende nur 11,5 Millionen Dollar eingebracht und landet damit auf Platz fünf der Kinocharts. Ob die Geschichte um einen Jungen, der seinen Hund per Starkstrom wieder zum Leben erweckt, zu Halloween mehr Zuschauer findet? Wenn sich der Film berappeln soll, muss er es mit "Looper" aufnehmen. Der Science-Fiction-Film mit Bruce Willis und Joseph Gordon-Levitt kommt mit 12,2 Millionen Dollar Einspielergebnis auf Platz vier. Nicht beeindruckend, aber für einen Actionfilm mit kompliziertem Plot und philosophischem Einschlag auch nicht schlecht.
3. Zahl der Woche
Der Siegeszug der A-Capella-Singstreit-Komödie "Pitch Perfect" setzt sich fort. An seinem dritten Wochenende hat der Film mit Rebel Wilson und Anna Kendrick 14 Millionen Dollar eingespielt. Bei einem Budget von 17 Millionen ist das mehr als beachtlich.
1. Gewinner der Woche
Die Bären sind los - und die Löwen und die Zebras und die Affen: "Madagascar 3" stürmt in Deutschland die Kinocharts. Nach Angaben des Branchendienstes "Blickpunkt: Film" schafft es das Dreamworks-Franchise nicht nur auf den ersten Platz, es hat dank des vorgezogenen Starts am 2. Oktober sogar schon die Eine-Million-Besuchermarke gerissen.
An die 1,3 Millionen verkauften Tickets des Animationspektakels kommt Til Schweigers "Schutzengel" nicht heran, aber mit 135.000 verkauften Tickets sackt er im Vergleich zur Vorwoche kaum ab, was auf sehr gute Mundpropaganda hinweist.
Auf Platz drei behaupten sich weiterhin sehr gut Meryl Streep und Tommy Lee Jones mit ihrer Sex-Komödie "Wie beim ersten Mal" (110.000 Besucher). Damit platzieren sie sich vor "Abraham Lincoln Vampirjäger" (80.000 Besucher) und "Resident Evil: Retribution", der noch 65.000 Tickets absetzen konnte. Ohne 3-D-Zuschlag wäre Platz 4 allerdings an "Looper" gegangen, der es in seiner Startwoche auf ansehnliche 90.000 Zuschauer brachte. Rein nach Einnahmen reicht es nur für Platz sechs.
2. Verlierer der Woche
Mit 16.500 verkauften Tickets verpasst die Kerouac-Verfilmung "On the Road - unterwegs" überaus deutlich die Top Ten. Da sie bereits den Geschmack der Kritiker verfehlt hat, überrascht das nicht.
Und welcher Film hat eine zweite Chance verdient?
Das sympathische Generationen-Porträt "3 Zimmer/Küche/Bad" von Anna und Dietrich Brüggemann wartet noch darauf, von einem größeren Publikum entdeckt zu werden.
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