Box Office: Mark Zuckerberg - einfach unwiderstehlich

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David Finchers Facebook-Film hält sich an der Spitze der US-Kinocharts. Auch in Deutschland ist "The Social Network" überraschend erfolgreich. Den Mini-Monstern aus "Ich - Einfach unverbesserlich" kann er trotzdem nichts anhaben. Das Biopic "Max Schmeling" geht dagegen K.o.

Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) beginnt sein Studium an der Harvard-Universität. Zur Großansicht
Sony Pictures

Mark Zuckerberg (Jesse Eisenberg) beginnt sein Studium an der Harvard-Universität.

Los Angeles/Hamburg - Im Rennen um die Führung in den nordamerikanischen Kinocharts hat "The Social Network" sowohl Katherine Heigls neueste Komödie als auch die Geschichte von Rekordpferd "Secretariat" geschlagen: Der Film über das größte soziale Netzwerk der Welt ist auch an seinem zweiten Wochenende die Nummer 1. Er fuhr rund 15,5 Millionen Dollar (11,1 Millionen Euro) in den USA und Kanada ein. Katherine Heigl kommt mit der "Life As We Know It" (deutscher Titel: "So spielt das Leben") nur auf 14,6 Millionen Dollar. "Secretariat", der Film um das gleichnamige Wunderpferd, spielte 12,6 Millionen Dollar ein.

Insgesamt hat David Finchers Film, der auf dem semifiktionalen Buch "The Accidental Billionaires" von Ben Mezrich basiert, schon 46,1 Millionen Dollar eingespielt. Das ist zwar kein Rekordergebnis. Im Vergleich zu anderen Chartanführern hält sich das Interesse an dem Film aber erstaunlich konstant.

Heigl stach mit ihrem Film, in dem sie plötzlich das Sorgerecht für ihre kleine Patentochter erhält, immerhin das vielleicht beste Rennpferd der Geschichte aus. "Secretariat" überbot in den siebziger Jahren einen Rekord nach dem anderen und machte seine Besitzerin, die Hausfrau Penny Chenery (gespielt von Diane Lane), zur Millionärin. "Die Legende der Wächter" kam auf den vierten Platz. Der 3-D-Trickfilm spielte sieben Millionen Dollar an seinem zweiten Wochenende ein. Auf Platz fünf landete "My Soul to Take". Wes Cravens Horrorfilm, auch er in 3D, spielte 6,9 Millionen Dollar ein.

Deutschland steigert sich in den 3-D-Rausch

Auch in Deutschland war "The Social Network " an seinem ersten Wochenende erfolgreich: In 324 Kinos gestartet, kam der Film auf 220.000 Besucher und hatte damit auch den besten Schnitt des Wochenendes. An "Ich - Einfach unverbesserlich " konnte er trotzdem nicht vorbeiziehen. Der Animationsfilm hält sich auch in der zweiten Woche an der Spitze der deutschen Kinocharts. 300.000 Zuschauer kamen insgesamt, wobei etwa zwei Drittel auf die 3-D-Fassung entfielen.

Das Nachsehen hatte "Konferenz der Tiere", der zweite große 3-D-Animationsfilm. In 758 Kinos breit gestartet, konnte die Adaption des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner am Startwochenende etwa 175.000 Zuschauer anlocken. 311 Kinos spielten die 3-D-Fassung, die rund 100.000 Besucher sehen wollten. Damit sind erstmalig drei 3-D-Filme in den Top fünf der deutschen Kinocharts vertreten. Platz vier erreichte "Eat, Pray, Love" (135.000 Zuschauer). "Resident Evil: Afterlife" kommt auf Platz fünf mit weiteren 65.000 Zuschauern - auch das ein Novum: Der Film ist der erste Teil des Franchise, der auf mehr als eine Million Zuschauer kommt.

Ausgeknockt wurde hingegen "Max Schmeling" an der Kinokasse: Uwe Bolls Annäherung an den Ausnahmeboxer mit Henry Maske in der Hauptrolle kam nur auf vierstellige Besucherzahlen.

hpi/dpa

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