Los Angeles/Hamburg - Ist es der Einfluss des nahen Valentinstags? Die Filmromanze "Für immer Liebe" (im Original: "The Vow") hat zum Kinostart in den USA und Kanada an diesem Wochenende die Konkurrenz hinter sich gelassen. Mit stattlichen 41,7 Millionen Dollar schnitt der Film mit Rachel McAdams und Channing Tatum um 2,4 Millionen Dollar besser ab als der Actionfilm "Safe House" mit Denzel Washington. Dritter wurde "Die Reise zur geheimnisvollen Insel" mit Dwayne Johnson. Der Film spielte zum Start 27,6 Millionen Dollar ein.
Der Erfolg des Liebesfilms mit Rachel McAdams und Channing Tatum, in dem eine Frau nach einem Unfall ihre große Liebe nicht wiedererkennt, wird noch größer, wenn man die Produktionskosten vergleicht. Er hat gerade einmal etwa 30 Millionen Dollar gekostet. Der Zweit- und Drittplazierte waren jeweils 50 Millionen Dollar teurer.
Alle drei Filme sind neu angelaufen. Aber es gab noch einen vierten Neueinsteiger - der ein alter Bekannter aus dem Jahr 1999 ist: "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung" gibt es jetzt auch in 3D. Das reichte mit 23 Millionen Dollar immer noch für den vierten Platz.
Der Vorwochensieger "Chronicle - Wozu bist du fähig?" schaffte da mit 12,3 Millionen Dollar nur noch gut halb so viel. Das genügt dem Film über drei Freunde, die plötzlich zu unheilvollen Superkräften kommen, aber für den fünften Platz. Zudem hatte der Überraschungserfolg gerade einmal 15 Millionen Dollar gekostet.
"Die Frau in Schwarz" wurde von Platz zwei auf Rang sechs durchgereicht. Der Film mit "Harry Potter" Daniel Radcliffe basiert auf einem britischen Gruselroman, in dem ein junger Anwalt in einem kleinen Dorf auf dunkle Geheimnisse stößt. Deutscher Kinostart ist Ende März, in den USA und Nordamerika reichte es jetzt noch für 10,3 Millionen Dollar.
"Ziemlich beste Freunde" weiter vorn in Deutschland
In Deutschland behauptete sich der französische Erfolgsfilm "Ziemlich beste Freunde" jetzt bereits in der fünften Woche auf Platz eins der Kinocharts. Dank weiterer 476.000 Kinogänger kommt die Komödie nun auf insgesamt bereits 4,13 Millionen Besucher in Deutschland, wie die Marktforscher von Media Control am Montag mitteilten. Der Film um den querschnittsgelähmten Philippe und seinem Pfleger Driss ist der erfolgreichste französische Film der letzten zwanzig Jahre in Deutschland und hat längst Luc Bessons Science-Fiction-Epos "Das fünfte Element" von 1997 überholt (3,26 Millionen Besucher).
Bester Neueinsteiger der Woche ist auf Platz zwei "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung 3D". 1999 hatte der Film in seiner normalen 2-D-Version allein in deutschen Kinos mehr als acht Millionen Zuschauer.
Auf Platz drei schafft es am Wochenende vor dem Valentinstag die Filmromanze "Für immer Liebe", 196.000 Tickets wurden für den Film von Michael Sucsy gelöst. Martin Scorseses nostalgisches 3-D-Märchen "Hugo Cabret", das für elf Oscars nominiert ist, stieg in den Media-Control-Kinocharts auf Platz sechs ein und kam nach vorläufigen Angaben auf rund 91.000 gekaufte Kinokarten.
feb/dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Kultur | Twitter | RSS |
| alles aus der Rubrik Kino | RSS |
| alles zum Thema Box Office | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH